05.04.: Reise nach Ayutthaya

Wir werden mit einem Minivan direkt vom Hostel abgeholt. Der Minivan ist voller Backpacker. Einer weißer als der andere. Irgendwie erschreckend und komisch, als so eine hochgewachsene und überernährte weiße Reisegruppe in einem gut klimatisierten Minivan durch die Gegend gekarrt zu werden.

In Ayutthaya angekommen haben wir – im Nachhinein festgestellt – in einem viel zu teuren Hostel geschlafen. Dafür war die Wirtin sehr nett und hat uns viele Fragen beantwortet und viele gute Hinweise mit auf den Weg gegeben.

Wir haben dort Fahrräder ausgeliehen, um zum Bahnhof zu fahren, damit wir dort, schlau, wie wir waren, eine Nachtzug nach Phitsanulok buchen können. Die Fahrt zum Bahnhof war ein eigenes riesen Abenteuer. Wir auf einer vierspurigen Stadtautobahn. Im Linksverkehr. Mit 1.000 Mopeds und Autos, die nach fremden Regeln fahren. Zum Glück hab ich einem Reiseführer gelesen, dass einem, wenn man sich langsam und kontinuierlich vorwärts bewegt, nichts passiert. Anne wusste das zwar auch, wir haben uns trotzdem mehr oder weniger über den Adrenalinkick gefreut. Ich mich mehr! Passiert ist uns zum Glück nichts.

Den restlichen Abend haben wir mit einer Fahrradtour durch die Stadt verbracht. Nett ist’s hier. Viele kleine Tempel- und Stuparuinen überall in der Stadt verteilt.

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