09.04. Der Ritt nach Hpa-an

Ausreise aus Thailand

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Wir sind in der Grenzstadt Mae Sot  um 6.30 aufgewacht und direkt mit dem ersten TukTuk, was uns vor die Füße gefahren ist, zum Grenzübergang nach Limen gefahren. Hier gab es riesenlange Schlagen an den Ausreiseschaltern. Nicht jedoch für Thais und andere Ausländer und da gehörten wir definitiv dazu. Stempel in den Pass und weiter. Erstaunlich einfach ging das. Damit hätte ich nicht gerechnet. Wir sind zu Fuß über die „Brücke der Freundschaft“ gegangen und sind auf der anderen Seite wieder mit einem ähnlichen Prozedere relativ problemlos und entspannt eingereist.

Erste Autofahrt in Myanmar
Meine Güte. Ich habe ja schon viel gelesen und auch Freunde und Bekannte haben mir eine ganze Menge über wilde Autofahrten erzählt, aber so etwas selber zu erleben ist doch schräg. Die verkaufen einem die Fahrt mit Aircondition, was bei den Temperaturen auch Sinn macht – aber dann machen alle die Fenster auf,

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unser Auto

damit man frische Luft bekommt. Das wiederum macht auch Sinn, weil man in einem kleinen Minibus, wo ich theoretisch 9 Leute inklusive Fahrer rein tun würde, mit 12 Sitzplätzen fährt. Das heißt, es gibt keinen Kofferraum. Da ist jetzt nämlich eine Sitzbank. Dass da 12 Sitzplätze drin sind, heißt nicht, dass man da auch zu 12 sitzt.Wir sind mit 14 Menschen plus Gepäck gefahren.
Plus großem Gepäck.
Sehr großem Gepäck.

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ein anderes Auto, was mit 50 Km/h an uns vorbei gefahren ist.

13 Leute haben im Auto gesessen und einer auf dem Dach. Das war die erste Fahrt in meinem Leben, auf der ich während der Fahrt Angst hatte. Und zwar nicht um mich, sondern um den auf dem Dach. Der Fahrer ist so schnell gefahren, dass wir Mitfahrer(innen) ständig vom Sitz geflogen sind, da mochte ich mir gar nicht vorstellen, wie der Mitfahrer(außen) das üben auf dem Dach überlebt hat.

 

Dazu muss man sagen, dass auf dem Dach 6x Backpacks + riesengroße, bunte Plastiksäcke + Pappkartons gestapelt wurden. Naja und noch unser Mitfahrer(außen).

Unterwegs hat sich übrigens einer der Rucksäcke verabschiedet. Der ist einfach vom Dach gepurzelt. Zum Glück war es erstens nicht unserer und zweitens hat das einer der Backpacker mitbekommen und hat laut geschrien, so dass wir den wieder festzurren konnten. Hierfür hat der Fahrer ein Seil benutzt. Wortwörtlich: eins.

Glücklicherweise fahren die Burmesen hier mit dem ganzen Auto. Das heißt: Spiegel – Blinker – Schulter – Hupen, wenn man überholt oder überholt wird oder um eine Kurve fährt oder über eine Hügelkuppe oder abbiegt. Oder manchmal einfach so. Verstanden hab ich das nicht. Auf jeden Fall hupen die die ganze Zeit. Wenn man langsamer fährt, muss man offensichtlich den Warnblinker an machen. Sowas sollte man sich für Deutschland übrigens auch mal überlegen.

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