16.06.: Trampversuch nach Khon Kaen

Da stehen wir nun abenteuerlustig in dieser wildfremden Stadt. Der Fahrplan ist klar. Wir haben in der letzten Zeit auf sehr großem Fuß gelebt und wollen nun den Gürtel wieder etwas enger schnallen. Also haben wir uns schon um einen Couchsurfer in Khon Kaen organisiert und wollen aus lauter Pfennigfuchserei, bzw. Centwolferei dorthin trampen.
Es sind 220 km und unser Host hat auch erst am Abend Zeit. Demzufolge haben wir den ganzen Tag, um dort anzukommen.
Also stelle ich mich todesmutig an die Straße. Hier im Linksverkehr muss ich mich erstmal daran gewöhnen, dass erstens die Autos aus der anderen Richtung kommen und man zweitens den anderen Daumen zum Trampen braucht. Ungewohnt, aber machbar. Oder nimmt man hier gar nicht den Daumen? Naja, erstmal anfangen. Nach gefühlten 30 Sekunden hielt schon das erste Auto an. Ein Tuktuk, um‘s genau zu nehmen. Also wieder abwimmeln. Nach 30 weiteren Sekunden kam ein größeres Tuktuk, ein Sawnthang. Das wollte uns umsonst zum Busbahnhof fahren. Dabei wollten wir ja gar nicht zum Bahnhof, sondern nach Khon Kaen. Also wieder weggeschickt. Daumen raus.

Diese ganze Szenerie wiederholte sich mehrfach. Irgendwann wurde es unglaublich heiß und obwohl wir im Schatten unter einer Brücke standen, machte mir die Sonne doch sehr zu schaffen. Nach gefühlten Stunden und dem zehnten Sawnthang beschlossen wir, dann doch zum Busbahnhof und von dort mit dem Bus weiter zu fahren.
Tatsächlich standen wir dort nur 15 Minuten.

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