18. – 20.06.: Loei

Endlich. Die Blogeinträge werden immer seltener und immer mehr Tage werden zusammengefasst. Es passiert schlichtweg einfach auch nicht mehr so viel, bzw. alle Kuriositäten sind schon beschrieben worden. Alle Tuktukfahrten sind abenteuerlich. Alles Essen ist exotisch. Alle Menschen sind einzigartig. Alle Städte neu. Alle Busfahrten individuell. Das Wetter ist immer warm.

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Wir wollten  von Khon Kaen nach Chian Khan fahren. Nach Loei dauern die 200 km angeblich nur 2,5-3 Stunden. Dann sollten wir noch ein kleines Gefährt nehmen und nach angeblich einer Stunde in Chian Khan ankommen. Nachdem wir nach 5,5 Stunden in Loei waren und extreme Kopfschmerzen hatten, weil die Fahrt ruckelig, nicht klimatisiert und somit stickig und heiß war, hatten wir die Schnauze voll. Jetzt noch – wahrscheinlich – 2 Stunden zur Endstadt zu fahren war uns zu viel. Vor allem, da wir uns zwei Tage später schon wieder auf den Rückweg nach Khon Kaen machen wollten. Also sind wir in Loei geblieben und haben uns mit der Stadt angefreundet, obwohl sie laut Reiseführer nicht viel zu bieten hat. Es ist wohl ein veralteter Kurort, der als solcher nicht mehr genutzt wird. Der alte Park mit den Spazierwegen und den entsprechenden Übungsstationen zeugt noch davon.

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Wir haben die Zeit dort genutzt, um ein wenig die Seele baumeln zu lassen und um unser Standbein in Deutschland etwas zu sortieren. Da wir unseren geplanten Auslandsaufenthalt auf 3 Monate taxiert hatten und jetzt um einen Monat verlängert haben, müssen wir die Zwischenmieter unserer Wohnung arrangieren.

Außerdem stellt sich uns zum ersten Mal die Frage: Was ist eigentlich, wenn wir wieder zurück in Deutschland sind. Was wollen wir arbeiten? Wie? Wann? Wo?

Anstrengende Fragen sind das und ich glaube, der Weg zur Lösung ist steinig und schwer. Aber ich freue mich schon jetzt auf das Ergebnis, wobei ich noch keine Ahnung habe, wo uns der Wind hintreiben wird.

Abends haben wir uns durch etliche kulinarische Köstlichkeiten vom Nachtmarkt gegessen, ohne auch nur annähernd alles probiert zu haben. Es gibt einfach zu viel und wir sind gar nicht mehr so hungrig. Wahrscheinlich hat das ständige Reis-mit-Soßeessen unseren Hunger nach unten korrigiert.

Nach zwei Nächten in dieser entspannten Stadt haben wir den Rückweg angetreten. Inzwischen wussten wir, dass die Fahrt wahrscheinlich 5 Stunden dauern würde und waren erfreut, als wir nach 4 Stunden 45 Minuten wieder in Khon Kaen ankamen. Wir machten uns auf den Weg zu Itthi, unserem Couchsurfer. Der Gute wollte uns am nächsten Tag mit nach Bangkok nehmen.

Es ist Montag. Montag ist Tanzen. Immer.
Heute sind wir müde. Trotzdem tanzen wir. Kurz. In Itthis Spielewerkstatt.

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