24.6.: The Land of the Chocolate Hills

“Welcome to the Land of the Chocolate Hills.
Welcome visitor!”

So lautet die Inselhymne von Bohol. Bohol – das ist das Land der Schokoladenberge und die Insel des angeblich kleinsten Säugetieres der Welt.

Bevor wir uns auf den Weg machten, diese Attraktionen zu besuchen, fielen uns aber vor allem die lustigen Fahrzeuge auf: um ein Moped gebastelte Metallkonstruktionen, die wie eine Mischung aus UFO und Spielzeugauto wirken. Diese kleinen Dinger, genannt tricycle, sausen überall durch die Gegend.

 

Das andere Hauptverkehrsmittel ist der jeepney, ein Pickup-Truck, der als Bus genutzt wird. Hier gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das heißt: Wer zuerst einsteigt, hat das Privileg, ganz vorn an der Einstiegsluke sitzen zu bleiben. Kein lästiges Gebückt-durch-den-Jeepney-nach-hinten-krabbeln, kein unbequemes Sitzen nahe am Motor. Denn je näher man der Fahrerkabine kommt, desto wärmer und lauter wird es. Pech für die, die später einsteigen. Das Gebot: „Bitte durchrücken“, gibt es nicht. Wenn man hinten, also an der Fahrerkabine sitzt, kann es außerdem passieren, dass man zum inoffiziellen Kassierer wird. Wenn die anderen Fahrgäste ihr Geld durchreichen und man selbst ganz vorn sitzt, hat man also alle paar Minuten die Aufgabe, es dem Fahrer zuzustecken – und das passiert pro Fahrt sehr, sehr oft.
Den Wunsch, auszusteigen, schreit man nicht etwa dem Fahrer zu, sondern man bedient sich einer sehr einfachen, aber effektiven Methode: Man klopft mit einem Ring an die Metallhaltestange an der Decke des Jeepneys bzw., wenn man keinen Ring dabei hat, mit einer Münze. Das Metall überträgt den Klang bis nach vorn und schwuppsdiwupps bremst der Fahrer ab. Selbst wenn die Haltestelle nur ca. 250 m hinter dem davorigen Halt liegt, lässt man den Jeepney erst wieder anfahren, um sich direkt vor der eigenen Haustür absetzen zu lassen. Dieser Luxus muss sein. Bei einer einstündigen Fahrt muss man also mindestens nochmal 30 Minuten reine Ein- und Aussteigezeit dazu rechnen. Das sieht dann so aus: Der Jeepney fährt an. Die zuletzt zugestiegenen Fahrgäste schieben sich gebückt bis nach hinten durch. Klopf, klopf. Rasantes Bremsmanöver im Kies am Seitenrand. Ein Fahrgast krabbelt aus dem Inneren des Autos raus; alle, die an der Außentür des Jeepney gehangen haben, springen dafür ab. Klopf klopf – Die Fahrgäste springen wieder auf das Trittbrett. „Ohoo!“ – Der Jeepney rollt wieder an. Kaum hat der Fahrer in den zweiten Gang geschalten, wiederholt sich das Prozedere: Klopf klopf – Brems – Klopf klopf usw. usf.

DSC04755

Nach einem langen Reisetag (Shuttle von Kevins Haus zum Hafen in Cebu City – Überfahrt nach Bohol – Tricycle zur Mall von Tagbilaran), saßen wir im Jeepney nach Loboc. Nach einer langen, langen Fahrt mit etlichen Halts alle paar Meter, wurden wir an einer Brücke rausgelassen. Von dort sollten wir unseren Weg zum Hotel finden. Hätten wir nicht einen netten Mitreisenden gehabt, der uns leitete, wäre das auf dem stockdunklen Weg allerdings sehr schwierig geworden. Aber so führte er uns durch den Regen, vorbei an spärlich beleuchteten Häusern, immer weiter am Fluss entlang, bis wir schon dachten, dass hier nichts mehr kommen würde, weder ein Hotel noch sonst irgendwas – und dann war es doch da, das Stephanie Grace, unsere Unterkunft für die nächsten drei Tage.

 

 

 

 

 

 

  • 6.: nichts tun – abends wenigstens etwas spazieren gehen – Musik – Einladung zum Essen – Musik und Einladung zur nächsten Party
  • 6.. Bus durch Urwald – Chocolate Hills – kurz schwimmen unD dann Date im Kulturhaus
  • 6.: wieder nichts tun – spazieren – Markt – spazieren (Schweinezucht) – schwimmen

 

 

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