08.07.: Semicouchsurfen in Bacolod

Von Mambukal aus ging es nach Bacolod. Nach einer mehr als langwierigen und somit langweiligen Busfahrt sind wir doch irgendwann angekommen. Bei diesen Linienbussen ist das nämlich so, dass man überall aufspringen darf und auch überall aussteigen darf. Auch wenn der Bus  gerade gehalten hat, sage ich einfach nach 5 Metern wieder bescheid, dass ich gerne aussteigen möchte. Also fährt der Bus los, hält wieder an, fährt wieder los, hält wieder an.

Nach dieser ganzen Entspannung in Mambukal können wir unsere Köpfe gar nicht festhalten und wackeln somit über relativ lange Zeit nach Bacolod.

Wir waren von der langen, wackeligen Busfahrt etwas sehr genervt  und stiegen dann auch noch an einem völlig verdreckten Vorstadtterminal aus. Die Straßen waren dreckig, die Häuser heruntergekommen. Wir sahen viel Armut. Hier wollten wir nicht bleiben.

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Während der Fahrt haben wir uns  über günstige Hotels informiert und beschlossen, dass es direkt am nächsten Tag weiter nach Iloilo gehen sollte. Nun hatten wir uns aber leider schon mit der Couchsurferin, Jona, verabredet, die uns den Supertipp mit Mambukal gegeben hat. Nun wollten wir uns zumindest noch kurz mit ihr treffen.

Leider konnte uns Jona keinen Schlafplatz anbieten, meinte aber, dass die uns vor ihrer Nachtschicht die Stadt ein wenig zeigen könne. Diese Stadt? Herrjeh, na gut. Ein Versuch ist es ja wert.

Wir trafen Jona an der Ecke und es ging zu Fuß entlang der vierspurigen Straße. Einen Bürgersteig gab es nur knapp, so dass 2 Leute nebeneinander gehen konnten. Praktisch, wenn man sich gerade kennen lernen möchte.

Jona führte uns den ganzen Abend geschickt durch das studentische Nachtleben der Stadt. Die Bilder zeugen davon, dass wir uns wahrlich in der Stadt getäuscht hatten.

Künstlerische Gestaltung in der open air Mensa:

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Lustig ist es geworden
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Das obligatorische Beweisfoto
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Der letzte Cocktail des Abends. Das unten, nicht das oben.

 

 

 

Fazit des Tages:

Man darf sich vom ersten Eindruck einer Stadt nicht täuschen lassen

und

auch wenn ein Couchsurfer einem keine Schlafmöglichkeit anbieten kann, ist es doch sehr schön, wenn man sich ein wenig mit den Lokals treffen kann, um die versteckten Orte zu finden.

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