Das günstigste Hotel in Manila

Auf allen uns bekannten Wegen haben wir uns über unterschiedliche Preise für Hotelzimmer in Manila informiert. Fazit: Es gibt Dorms für wenig Geld und Zweibettzimmer, die ausgebucht oder völlig überteuert sind.

Wir haben die günstigste auffindbare Möglichkeit gewählt und sind in der „Pension Natividad“ gelandet. In den Kritiken auf booking.com und Tripadvisor stand schon drin, dass es hier sehr laut und eher einfach sei. Auf der Straße würde man Drogies und Bettler finden. Aber das sollte uns nicht stören. Schließlich haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen genügend Simplizität und Armut gesehen. Das einzige Problem war nur, dass ein klimaanlagenkühlbares Zimmer hier 30 Euro pro Nacht kosten soll. Man kann auch in einen Dorm gehen, aber das wollten wir nicht.

Handtücher kann man hier gegen Pfand ausleihen. Soetwas sehen wir hier zum ersten Mal. WiFi gibt es im Restaurant und im direkt daneben gelegenen Café. Leider nicht auf den Zimmern.

In unserem Zimmer gibt es zwar eine Klimaanlage, nicht jedoch eine Fernbedienung, so dass man ständig aufstehen muss, um die Temperatur zu verändern. Die Mückenschutzgitter vor dem Fenster sind leider nur lieb gemeint, nicht aber von Nutzen, da sie sich an allen Stellen aus der Verankerung lösen.
Die motorisch lärmende Geräuschkulisse lädt zum abendlichen und nächtlichen Entspannen ein. Auf der Straße rauschen die Autos, ähnlich wie das Wasser am Meer und nebenan hämmern und bohren die Bauarbeiter. Insgesamt fühlt man sich hier wie im Dschungel. Im Großstadtdchungel. Muss man mögen. Wir mögen es nicht.

Es gibt eine wunderbare Kaltwasserdusche unter der man sich erfrischen kann. Warmes Wasser bekommt man nur, wenn man lange genug wartet.

Das Frühstück ist nicht inklusive, aber sehr lecker. Seit langer Zeit gibt es mal wieder frisches Obst und Gemüse für uns. Und frisch gebrühten Kaffee. Der lässt meinen Blutdruck schon beim Anblick auf 150/90 steigen. Nach dem Trinken muss ich mich erstmal ausruhen. Ich bin wohl das Koffein nicht mehr gewohnt. Man findet hier neben selbstgemachtem Weizenbrot auch noch Weizenkekse.

Fazit: Das Essen ist einfach und lecker. Westler orientiert, zu moderaten Preisen. Das Zimmer bekommt von mir eine 5. Da kann man sich nicht wohlfühlen und ist leider mit 1500 Pesos viel zu überteuert. Insgesamt hat uns die eine Nacht inklusive Abendessen und Frühstück 2600 Pesos gekostet.
Es bleibt nur bei dieser einen Nacht. Wir ziehen um.

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