Bewährte Hausmanns- und Hausfrauenkost

SpezialAußentürRezepte von Anne und Jonas

Wir waren draußen. Man mag es bei dieser ganzen Sitzerei am Rechner, damit wir diesen wundervollen Blog schreiben können, kaum glauben.

Aber: Wir waren draußen.

Und wir haben sogar gekocht.
Auf dem Feuer.
Oder ohne Feuer.
Je nach Rezept.

Die meisten Rezepte haben wir in einer empirischen Abendstudie bis aufs letzte Salzkorn perfektioniert, sodass wir sie hier gerne präsentieren möchten.

 

Fertignudelsuppe mit Espenrotkappen-Topping

Die Espenrotkappen vorsichtig säubern und in einem Klacks Butter leicht anschmoren. Anschließend in einem vorbereiteten Behältnis beiseite legen.

Die Tütensuppe aufkochen so gut es geht. Anschließend die herrlich schmeckenden, aber inzwischen leider kalt gewordenen Pilze hinzugeben und noch einmal mit aufkochen.

 

Pellkartoffeln im Flusswasser

Zum Glück ist das Wasser aus dem Stangan gut trinkbar, sodass man es auf jeden Fall auch für die Kartoffeln benutzen kann. Nachdem die Kartoffeln – durch den Messerstichtest bewiesen – durchgegart sind, können sie gepellt, in fingerdicke Scheiben geschnitten werden und schmecken mit ein paar Butterflocken und einer Prise Salz an der frischen Luft auch pur.

 

Reis mit Kram

Für unseren Hunger waren 5 Annehände voll Reis in die Pi-Mal-Daumen-doppelte Menge Wasser ausreichend.

Kochen bis es fertig scheint. Meistens war noch ein wenig Restwasser im Topf, das hat aber gar nichts gemacht. Hinzu kamen jetzt der eingemachte Kürbis oder eine Dose Mais. Wahlweise kann man auch Thunfisch aus der Dose nehmen oder was einem sonst noch so unter die Finger kommt. Einfach alles nochmal zusammen aufkochen, damit es auch warm ist.

 

Butterpilze mit Butterbrot

Die Butterpilze säubern und in Würfel schneiden. Waldboden, der an der Kappe klebt, kann man einfach abzupfen oder gleich die ganze Kappenhaut entfernen, je nachdem, wie man es mag. Dann die Pilze mit einem Klacks Butter anschmoren, bis sie gut riechen.

Brotscheibe + Butter + Salz

Man kann das beides jetzt kombinieren oder die Pilze einfach so löffeln und das Brot à la Trennkost später essen. Es schmeckt in beiden Fällen ganz vorzüglich.

 

Wurst am Stock

Da gibt es eigentlich kein großes Geheimnis. Man schäle die Bratwurst aus der Bratwurstplastikverpackung und spieße diese auf einen Stock. Der Stock sollte nicht zu lang und nicht zu kurz sein. Zu lang ist allerdings besser als zu kurz.

Profitipp für Quergriller: Man sollte darauf achten, dass der Würstchenbratstock an der Spitze eine Astgabel hat. Diese kann man beide spitz schnitzen, sodass man die Wurst an zwei Enden aufpieksen kann. Dann fällt sie auch nicht so schnell runter.

Profitip für Längsgriller: Wenn man die Wurst in der Hälfte durchbricht, hat man erstens zwei Würste(hälften) und kann sie zweitens sehr gut auf seinen einspitzigen Stock aufspießen. Wichtig ist dabei die Bruchtechnik, welche wir sehr gerne in einem Seminar unterrichten.

 

Stockbrot

Man nehme ganz viel Mehl und tue da etwas Wasser hinzu. Wenig Wasser. Meistens nimmt man zu viel. Wir haben keine Hefe benutzt, was sich ehrlicherweise als großer Fehler herausgestellt hat. Deswegen ist unsere Empfehlung, das nächste Mal Hefe zu nehmen. Wie da das ganz genaue Rezept ist, wissen wir allerdings nicht.

Nur so viel: Ohne Hefe geht es auch irgendwie, schmeckt aber nur so mittel.

 

Haferbrei für wenn man älter ist
(ungefähr 2-3 Stunden älter)

Morgens gab es bei uns sehr oft Haferbrei mit selbstgesammelten oder selbstgekauften Früchten. Das war ein sehr guter Start in den Tag. Als Zwischenmahlzeit bis zum Mittagessen haben wir noch mal eine Portion in der leergegessenen Kartoffelsalatdose vorbereitet. Dann konnte der Hafersalat vor sich hinquellen und wir hatten eine verzehrfertige Portion an Bord.

 

Aufgepimpter Kartoffelsalat aus der Plastikdose

Man nehme die Hälfte eines gewöhnlichen Industriekartoffelsalates (die andere Hälfte kann man gerne aufessen oder andersweitig aufbewahren) und schneide dort die zubereiteten „Kartoffeln im Flusswasser“) in feinen Würfeln hinein. Oder grobe, eigentlich ist es egal, Hauptsache, die Kartoffeln sind danach mit in der Industriepampe vermengt. Meistens klatschen die da so viel Mayonnaise dran, dass man diese gut mit echten Kartoffeln strecken kann.

 

Butterbrot nach Barmbeker Art

Ähnlich wie „Butterpilze mit Butterbrot“, nur ohne Butterpilze. Statt dem Salz auf dem Brot kann man wahlweise auch Käse, Wurst oder Marmelade als Belag wählen. Das sei aber jedem selbst überlassen.

 

Outdoorkäsefondue

Man nehme sich ein Stück Käse. Die Größe ist entscheidend.
Wir empfehlen 1,5cm x 1,5cm x 10cm, es kommt aber auf den eigenen Geschmack an.
Vorsichtig wird die Käserinde, falls vorhanden, entfernt.
Man nehme dann den Käseblock im Spitz- oder Zangengriff (zwischen Daumen und Zeigefinger)…
Exkurs: (Ex-)Raucher können als Variation auch den Interdigitalgriff (Zwischen Zeige- und Mittelfinger) wählen.
… und schiebe ihn sich langsam die Käsemasse in den Mund.
Aufgrund der Energieeffizienz vermeiden wir hier die Erwärmung und dieses ganze Schmelzen. Manchmal muss es einfach schnell gehen.

Mitmach-Aktion (English version)

Do you want to share your own insider tips with us? Something that does not appear in any travel guide?
Which movie shall we watch to catch the special scenery of your country? Which music will make us feel the rhythm of it? Which phrase can we learn in order to impress the locals that we will meet on our journey? And which food shall we definitely try once we are there?

We are happy about every recommendation. We will add some pictures and videos to your ideas and then send you a preview of the article before publishing it. If you would like us to post a link to your blog etc. please let us know.

Please give only one example for every question. It would be great if you could give us a short explination why this one is your favourite so that this is a very personal impression.

Thanks for your being part of our project!

 

Mitmach-Aktion

Möchtest du uns und anderen Lesern deine Innenseitentipps verraten? Etwas, das in keinem Reiseführer steht?
Mit welchem Film können wir uns auf dein Land vorbereiten, mit welcher Musik ins Fernweh-Schwärmen geraten? Welchen Satz sollten wir vor der Reise schon mal lernen, um die Leute zu beeindrucken, denen wir begegnen? Und was sollten wir unbedingt essen, wenn wir schon mal da sind?

Wir freuen uns über alle Tipps und sind auch für weitere Ideen (s. letztes Feld) sehr dankbar! Die eingesandten Tipps werden wir um Bilder, Videolinks usw. ergänzen und dir das Produkt unserer gemeinsamen Arbeit vor der Veröffentlichung zum Probelesen zuschicken. Falls du einen Blog o.ä. hast, was wir bewerben sollen, können wir das natürlich in dem Artikel verlinken.

Bitte schreib doch immer nur einen Lieblings… und wenn du magst, gerne noch eine Begründung, damit das ganze schön persönlich wird.

 


Danke, dass du mitgemacht hast!

Tipps von Thanh

Thanh-Mekong.jpg

Anne und Thanh kennen sich schon schon seit 2011. Damals war sie ihre Studentin an der USSH (University of Social Sciences and Humanities) in Ho Chi Minh Stadt. Sie hatten Deutsch- und Literaturseminare zusammen und haben bis zu Annes Abreise aus Vietnam viel gemeinsam erlebt. Inzwischen ist Thanh mit dem Studium fertig und arbeitet als freiberufliche Reiseleiterin. Auf unserer jetzigen Reise hat sie uns eine individuelle Tour ins Mekongdelta zusammen gestellt und uns drei Tage lang begleitet. Thanh kennt sich gut mit der Kultur Vietnams aus und spricht sehr gut Deutsch, also wenn ihr Lust auf eine kompetente, freundliche Reiseleiterin habt, dann nehmt doch vor eurer Reise schon Kontakt zu ihr auf:

Thanh bei Facebook: https://www.facebook.com/thanhnnbhcm
Thanhs e-Mail: thanhnnbhcm@gmail.com
Thanhs Handynummer: +84 (0)932093165

 

Und hier kommen Thanhs Tipps zur Vorbereitung auf Vietnam:

1. Was ist dein Lieblingsbuch?

Mein absolutes Lieblingsbuch ist dieses:

Thanh-Buch

Auf Deutsch heißt es: Frauen trinken Tee. Leider gibt es davon keine Übersetzung. Das ist schade, denn es ist so toll – ich könnte es jeden Monat nochmal lesen! Es geht darum, was vietnamesische Frauen tun sollten, nachdem sie geheiratet haben.

2. Was ist dein Lieblingslied aus Vietnam?

Y.Ê.U von MIN. yêu (geprochen: iju) bedeutet Liebe.
Vor allem die Akustik-Version ist sehr schön:


3. Hast du einen vietnamesischen Lieblingsfilm?

Ja, Touch. Er handelt von einem ausländischen Mechaniker, der sich in eine vietnamesische Frau verliebt. Aber er ist verheiratet. Der Film ist wirklich gut, obwohl er nicht so bekannt ist. Ich habe ihn einmal im Kino gesehen und wollte mir danach die DVD kaufen, aber leider habe ich sie nicht gefunden.
Online gibt es aber einen Trailer:

 

4. Wichtige Frage für einen Vietnamesen: Was ist dein Lieblingsessen?

Oh ja, sehr wichtige Frage! Es gibt so viel gutes Essen hier. Richtig lecker ist Lẩu dê (gesprochen: lou jä). Es ist Hotpot mit Ziegenfleisch! Köstlich!

Thanh-Hot pot

 

5. Welchen Satz sollte man als Reisender können, um sich sofort gut mit den Einheimischen zu verstehen?

1 2 3 dô! (gesprochen: mot hai ba jooouh!) – Das ist unser Trinkspruch. Auf Deutsch heißt es so viel wie: 1, 2, 3 Prost! Wahrscheinlich hört man diesen Spruch abends an jeder Ecke. Und
wenn man ihn mitrufen kann, ist das sehr verbindend.

6. Letzte Frage: Warum sollte man auf seiner Asienreise unbedingt nach Vietnam kommen?

Wir haben viele schöne Sehenswürdigkeiten und Landschaften. Wir haben verschiedene Kulturen, was auch sehr interessant ist. Unser Land ist sehr vielfältig. Außerdem ist der Mentalitäts-Unterschied zwischen Nord- und Süd-Vietnam lustig. Man sollte das ganze Land bereisen, um das zu merken. Und natürlich sind wir bekannt für unsere Esskultur. Vor allem die Straßenküchen sind eine Reise wert.

 

 

Moritz‘ Tour durch Bangkok

Über die Pfadfinderei haben wir irgendwann einmal Moritz kennen gelernt. Moritz ist zwar deutsch, war aber auch mal temporärer Wahlthai.
Er hat uns eine wundervolle Tour zusammengestellt, die wir damals leider nicht machen konnten, weil uns der Jetlag im Rücken saß bzw. die Zeit gefehlt hat. Aber man kann, wenn man diese Tour liest, viele kleine, nützliche Details über die Stadt erfahren. Und am allerbesten folgt ihr natürlich selbst Moritz‘ Tipps.

Mit seiner Erlaubnis dürfen wir seine Tour hier veröffentlichen. Im Gegenzug freut er sich immer über Grüße und Erfahrungsberichte. Ihr könnt diese hier als Kommentare hinterlassen oder uns eine E-Mail schreiben, die wir ihm gerne weiterleiten.

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Mail von Moritz:

Hi ihr beiden,

ich hatte euch ja Bangkok so angepriesen und euch eine Beschreibung einer Stadt-Tour versprochen.
Ich habe anderthalb Jahre in Bangkok gearbeitet und erstens selber die Stadt erkundet und zweitens für viele Freunde eine Tour zusammengestellt, die wir mehrfach abgelaufen sind. Ich bin mir sicher, dass ihr mit dieser Tour viel Spaß haben werdet.
Sie wird etwa einen ganzen Tag dauern.
Auf dem Weg werdet ihr alle Verkehrsmittel benutzen, die ein Bangkoker regelmäßig nutzt. Tuktuks ausgenommen, die nutzen nur Touris, die sich abzocken lassen wollen 😉
Anmerkung „Tanzend durch die Welt“: Tuktuks in Bangkok sind nicht so romantisch, wie sie mal waren. Um sowas zu erleben, muss man weit aus der Stadt rausfahren. Die Tuktuks sind inzwischen tatsächlich eine Touristenattraktion geworden. Man fährt mit etwa 50 km/h (falls es der Verkehr zulässt) durch die Stadt und zahlt horrende Preise. Lustig ist es trotzdem irgendwie und macht auch Spaß. Viele Tuktuks haben inzwischen Musikanlagen und Innenbeleuchtung und sind somit kleine Partygefährte, wenn man nachts mit ihnen um die Häuser zieht.

Bangkok ist groß und es liegen viele Sehenswürdigkeiten auf dem Weg.
Ihr solltet unbedingt früh morgens starten, zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr, damit die Märkte und Locations, die ich euch beschreibe, am schönsten sind.

Die Tour geht los:

Anmerkung von „Tanzend durch die Welt“:
Hier ist noch ein Link zu Googlemaps: Tour von Moritz

Der Startpunkt ist an der Sky Train Station „Asok“. Dort werdet ihr am Ende auch wieder ankommen.

Von dort aus geht es direkt nach Norden die Soi Sukhumvit 21/Asoke Montiri Road hoch bis zum Khlong (dt: Kanal). Nutzt hierfür die Motoradtaxis, die direkt an der Kreuzung Sukhumvit/Ratchadaphiskek sind. Kosten: ca 50 Baht. Verhandelt mit den Thais!
Die Strecke ist etwa anderthalb Kilometer. Achtung, Linksverkehr!

Wenn ihr auf der anderen Seite der Brücke, die über den Khlong führt, angekommen seid,  geht ihr zur Bootshaltestelle „Asoke“.

Wartet bis ein Boot kommt (von links!), ihr müsst Richtung Wat Saket „Golden Mount“ fahren.
Dafür müsst ihr einmal umsteigen. Ihr steigt aus wenn ALLE aussteigen und wechselt in das nächste Boot. In der Regel liegt es bereits dort und die Hälfte der Leute steigt direkt dort ein. Einfach noch mal fragen, die Thais sind sehr hilfsbereit. Kosten: ca. 30 Baht (nicht verhandelbar).

Ihr fahrt bis zur Endhaltestelle „Phanfa Bridge“.
Wenn ihr dort aussteigt, seht ihr auf der gegenüberliegenden Seiten den Wat Saket „Golden Mount“. Es ist ein berühmter Tempel den ihr euch unbedingt ansehen solltet. Die Sonne ist seit etwa einer Stunde aufgegangen und ihr habt von dort einen tollen Blick über die Stadt.

Nach dem „Golden Mount“ lauft ihr Richtung „Democracy Monument“ und fragt euch von dort aus Richtung Touri-Meile durch: die Khao-San-Road.
Anmerkung von Tanzend durch die Welt:
Hier sollte man übrigens nur übernachten, wenn man von Bangkok nichts mitbekommen und lauter vollgedröhnte, besoffene junge Touristen aus der ganzen Welt treffen möchte, die sich nicht benehmen können. Kann lustig sein. Für uns aber damals nicht erstrebenswert.

Lauft bis ans Ende der Khao San.
Haltet euch rechts und gleich die erste wieder links (das ist die Verlängerung der Khao San, heißt aber anders).
Dort hinein und weiter gerade aus.
Nach der ersten Linksbiegung sofort rechts abbiegen.
Bis ans Ende weiter laufen, dann seid ihr aus der Fußgängerzone raus und wieder an einer normalen Straße angelangt.
Überquert die Straße und haltet euch rechts. Ihr müsst zum „Phra Athit“ Pier. Fragt die Locals.

Wenn ihr dort angekommen seid, habt ihr die Schlagader Bangkoks erreicht, den Fluss „Chaophraya“.

Vom „Phra Athit“ (N13) fahrt ihr flussabwärts zum Tempel der Morgenröte „Wat Arun“, auch sehenswert. Dafür müsst ihr an der Haltestelle „Tha Thien“ (N8) aussteigen und die Fähre auf die andere Seite nehmen.

Nachdem ihr den Tempel der Morgenröte angesehen habt, fahrt wieder mit der Fähre zu „Tha Thien“ (N8) zurück. Auf dieser Seite gibt es auch mehrere Märkte, die ihr euch anschauen könnt. Da sind kaum Touristen, dafür Großmarkt à la Asia. Fahrt dann weiter flussabwärts bis zu „Saphorn Taksin“ (N0).

Von hier geht es dann weiter mit dem Sky Train von „Saphan Taksin“.

Ihr fahrt bis zur Sky Train Station „Si Lom“ und könnt zum Lumphini Park laufen. Am besten geht ihr einmal kreuz und quer durch. Es ist sehr erholsam. Wenn ihr wieder zum Parkeingang zu dem King Rama Monument gelaufen seid,  fahrt ihr von der MRT Station „Si Lom“ weiter bis „Sukhumvit“. Hier müsst ihr aussteigen und guckt dann auf die Sky Train Station „Asok“. Ihr seid, wie anfangs beschrieben wieder am Ausgangspunkt zurück.
Anmerkung von Tanzend durch die Welt:
Nahe der Sukhumvit Road gibt es das Hotel „Suk11“ . Hier haben wir die letzten Nächte vor unserem Rückflug geschlafen und können das sehr empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und es gibt dort sehr einfaches, aber leckeres Frühstück.

 

Das war jetzt die reine Beschreibung der Tour, entlang der Strecke gibt es tausend Sachen zu entdecken, Märkte, Essen, Leute…
Haltet einfach die Augen offen, das ist immer spannend.

Wie gesagt: Man sollte wirklich früh morgens an der Haltestelle „Asok“ starten, damit es von der Timeline hinhaut. Viele Sachen sind zu späteren Zeiten nicht mehr so attraktiv.

So, liebes „Tanzend durch die Welt-Duo“, ich hoffe ihr habt viel Spaß dabei und freue mich darauf, von euch zu hören!

Bis die Tage!

Moritz

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Wie gesagt, falls es etwas gibt, was wir Moritz weiterleiten sollen, schreibt uns gerne eine Mail oder einen Kommentar.

(PH) Tipps von Kevin

 

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Kevin und Alvin waren unsere ersten Gastgeber auf den Philippinen. Gleichzeitig waren wir ihre ersten ausländischen Gäste – also eine Premiere auf jeder Seite! Sie haben uns gut auf das eingestimmt, was das Land an Couchsurfern und Gastfreundschaft zu bieten hat.

Übrigens arbeitet Kevin freiberuflich als Online-Englischlehrer. Er freut sich immer über Leute, die mit ihm zusammen lernen wollen. Wenn ihr Interesse habt, euer Englisch aufzupolieren, dann schreibt ihn doch einfach mal an.:

http://www.facebook.com/teacher.kevin.english/

Kevin hat seine Insidertipps mit uns geteilt. Was er Reisenden in die Philippinen besonders empfiehlt, lest ihr hier:

1. Kevin, what is your favourite Filipino Music?

Anak by Freddie Aguilar. I was not born yet when that song was released but I have heard that this song was released in more than 30 countries, I think. I even heard the song while I was watching a Korean movie 2 years ago.
Check it out and sing along, if you like:

 

2. Which Filipino book impressed you most?

Noli Me Tangere and El Filibusterismo from our national hero, Jose Rizal. They are actually novels about the Spanish regime. It is a bit hard to find the German version of these books. But you can download them here:

http://www.rms-gs.de/indexa.html

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For a funny and contemporary book, you can read “Stupid is forever” from our witty and funny senator, Sen. Miriam Defenser Santiago.

http://www.goodreads.com/book/show/23665558-stupid-is-forever

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3. Is there any great Filipino movie?

Heroic movies like Jose Rizal,

https://www.youtube.com/watch?v=XGngke4P0N8

or Heneral Luna:

For more contemporary and award-winning films there are Magnifico,

https://www.youtube.com/watch?v=G-oPXydxymQ

or Kinatay,

https://www.youtube.com/watch?v=1-dQ6tsP1u0

as well as Norte: Hanganan ng Kasaysayan

https://www.youtube.com/watch?v=fDRc3vaPprY

and Ma’ Rosa:

 

4. And what is your favourite Filipino dish?

My favorite is Sinigang but the most popular is Adobo.

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5. Okay Kevin, next question.
Is there a funny phrase with which we can surprise locals?

We had 3 German couchsurfers last week and I was surprised when one of them shouted “Charot lang”. It is actually a gay lingo that means “Joke only” or “Just kidding!”.


6. Last but not least, please give us a reason why a young German traveler should visit your country!

I believe travelling is the best way to break one’s misconception about a country or place. The Philippines are known for its friendly, caring and hospitable people. The Philippines also have a little bit of everything from cultural, natural, historical, religious and man-made attractions. We also have urban and nightlife too!

(TH) Tipps von Itthi

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Hier seht ihr uns mit Itthi (und weißer Puschelkatze) im Haus seiner Tante in Bangkok. Zuvor hatten wir mehrere Nächte bei Itthi im Norden Thailands, in Khon Kaen, verbracht. Itthi ist ein super Gastgeber, also schaut unbedingt bei ihm vorbei, wenn ihr per Couchsurfing in Isan unterwegs seid. Hier geht’s zu seinem Couchsurfing-Profil.
Am Ende hat uns Itthi sogar die sechs Stunden nach Bangkok gefahren. Wir hatten einige spannende Unterhaltungen im Auto und da wollten wir noch mehr von Itthi wissen. Was er uns geantwortet hat, lest ihr hier:

1. Itthi, what is your favourite Thai Music?

When I was young, around 15 years old, I really liked this music „Prom Ri Kit“.

It is a love song, saying that if you just know the name of a person you already know that one is your soulmate. It is about the believe that everything that happens to us is destiny .

This music is dancing music that I really like until now. Here is the Thai version:

https://www.youtube.com/watch?v=CKDwsFbq1_c

And this is the English cover:

https://www.youtube.com/watch?v=Jip8me4fw2U

2. Okay Itthi, which Thai book impressed you most?

I don’t read books that much and if I read Thai books then only about Buddhism. This is my very favorite one that I read more than 5 times: Gifts he left behind Dhrama 

I can only find English versions of that book. See for example the e-book version: http://www.dhammatalks.org/ebook_index.html


3. Is there any great Thai movie that we should watch?

If asking about history, I would say „The Overture“ was a great history movie that I love.

 

And I really like the horror movie „Shutter„. It is the best one that I watched. As far as I know, 20th century Fox did a remake in English.

 

4. And what is your favourite Thai dish?

It is really hard to say what is my favorite dish because I love all Thai food! What I love most are dishes with spicy taste, for example Tom Yum, Slide grilled pork salad or beef, Charcoal-boiled pork neck, spicy meat and potato dip etc.
Komuyang Cover.jpg

Charcoal-boiled pork neck

 

5. Itthi, please teach us a funny phrase with which we can surprise locals.
Bó bpen yàng  บ่เป็นหยัง  – It means You are welcome.
Zap แซ่บ – It means delicious.
These are Isan local words (from the dialect that is spoken in the North East area of Thailand).

 

6. Last but not least, please give us a reason why a young German traveler should visit your country!

If you are interested in different cultures, Buddhism, spicy food and people, Thailand would be the place that you need to come to. Most people of Thailand are very kind and like to help foreigners. The 4 parts of Thailand are very different concerning cultures and foods. And also we have local languages in the big 4 parts of Thailand (North, North East, middle and South).

My city is Khon Kaen. It is a very quiet city with few attractions, but we have a lot of food that is very delicious. Khon Kaen is in the middle of the way from Bangkok to Laos and Cambodia. And from here you can travel to all cities in the North East of Thailand as this is the central city in this area.

 

Packliste für Südostasien

Natürlich haben wir uns wie verrückt auf diese Reise vorbereitet. Wir haben Ratgeber in analoger und elektronischer Form gewälzt. Wir haben 100 Leute gefragt. Wir haben am Ende aber vor allem unsere eigene Packliste gemacht.

Hier sind ein paar Dinge, die wir unbedingt gebraucht haben und einige Sachen, die wir unbedingt hätten zuhause lassen sollen.

Neben all dem üblichen Rucksackinterieur haben wir hier unsere Kuriositäten aufgelistet:

Von uns auf jeden Fall benötigt:

Mückennetz  – Überall, wenn man sich unsicher ob der Mückenplagerei fühlt, kann man mit 2 bis 3 Handgriffen das Netz im Raum befestigen. Zusätzlich sollte man an Sicherheitsnadeln und Schnur denken. Meistens finden sich jedoch genügend Befestigungspenökel im Raum.

Taucherbrille/Schnorchel – In vielen Resorts oder Hostels kann man sich so etwas ausleihen. Aber zum einen kostet das Geld und zum anderen haben wir solches Gerät oft bei Couchsurfern benutzen können, die am Strand gewohnt haben.

Universalstecker – hilfreich, wenn möglichst klein.

Longyi/Strandtuch – Tja, für einen Longyi müsste man jetzt nach Myanmar oder Sri Lanka reisen, aber ein Strandtuch ist zum kurztemporären Umwickeln und zum längertemporären Draufliegen ziemlich praktisch.

dünner Schal – Im Flugzeug, im Bus oder ganz selten auch mal abends wird es doch mal frisch, allerdings nur so kühl, dass ein Pullover oder eine Jacke übertrieben scheint. Ein dünner Schal ist da genau das Richtige. Man kann sich hieraus auch sehr gut einen Sonnenschutzturban wickeln. Desweiteren kann man sich mit einem dünnen Tuch die Schultern vor der Sonne schützen.

Enge Unterhosen – Herzlichen Gruß an die Männerwelt. Wenn man sich 24 Stunden in feuchtwarmem Klima bewegt, sind enge Unterhose auf jeden Fall den weiten Boxershorts vorzuziehen.

Feuchte Hygienetücher – Wenn man sich den ganzen Tag in einer staubigen und smoggigen Großstadt bewegt, kann es sehr angenehm sein, wenn man sich bei Café-Pausen den Schweiß und den Staub aus dem Gesicht wischen kann. Sicherlich kein supernotwendiges Accessoire, sondern vielmehr ein kleiner Luxusartikel, damit man in der Hitze noch ein wenig weiter durchhält.

Buchstabensuppe – der salzig wässrige Begleiter bei jedem Durchfall.

Gesundheitstees – Sei es, dass man sich einen Schnupfen eingefangen hat, dass man Bauchschmerzen hat oder dass man sich manchmal auf eine gustatorische Heimreise begeben möchte. Diese kleinen Beutelchen nehmen nicht viel Platz weg und helfen doch ungemein.

USB-auf-Mikro-USB-Stick – Unser kleiner Helfer hat das Übertragen und Speichern von handygemachten Fotos ermöglicht.

Mückenschutz – Wir hatten Nobite dabei. Hierbei sollte man allerdings darauf achten, dass von dem Spray nichts auf die Schleimhäute gelangt. Also am besten vor der Tür einsprühen.

Annes ultimative Klotasche – In vielen Orten in Südostasien gibt es kein Klopapier. Wer keine Lust hat, sich mit der Klodusche abzuspritzen, sollte daher für den Fall der Fälle immer ein Stück eigenes Klopapier bzw. feuchte Intimpflegetücher dabei haben. In einer kleinen handlichen Klotasche kann man je nach Bedarf Folgendes verstauen: Klopapier, Hygienetücher, ein Stückchen Seife (am besten in einer kleinen Dose), einen Tampon, eine Slipeinlage, Intimpflegetücher, feuchte Tücher fürs Gesicht, evtl. einen kleinen Kamm, evtl. ein Haargummi, eine Kopfschmerztablette usw.

 

Zum Couchsurfen:

Postkarten/Reisevisitenkarten – Wir haben manchmal einen kleinen Dankeschöngruß in der Wohnung versteckt. Dort haben wir zusätzlich unsere Blogadresse und/oder einen Facebookkontakt draufgeschrieben.

Spaghetti/Instanttomatensoße – Wenn man etwas mitbringen möchte, aber keine Zeit zum Einkaufen findet, kann man sich so etwas bereit halten und seine Gastgeber mit etwas Selbstgekochtem verwöhnen. Natürlich nur, wenn man noch Platz im Rucksack hat.

Seidenschlafsack – Nicht jeder Gastgeber kann ein frischbezogenes Bett anbieten. Ein eigener Schlafsack macht jeden Reisenden zum pflegeleichten, unkomplizierten Gast.

Freundschaftsbänder – oder Souvenirs von unterwegs sind nette Mitbringsel oder kleine Dankeschöns. Wir hatten immer einen Schwung davon in der Hosentasche und haben die jetzt auf der ganzen Welt verteilt.

 

Auf jeden Fall nicht:

Socken – Wir haben insgesamt 6 Paar Socken zuviel mitgenommen. Wir hatten nämlich insgesamt 9 Paar Socken mit. Ehrlich gesagt haben wir in 4 Monaten Asien überhaupt nie Socken getragen. Man braucht ein Paar Socken, um von der Haustür zum Flughafen zu kommen und dann erst wieder auf dem Rückweg.
Anne hatte noch ein Paar Wollsocken dabei, welche sich auf längeren, klimatisierten Fahrten bewährt haben.

Schuhe – Geschlossene Schuhe haben wir benötigt, um von der Haustür zum Flughafen zu kommen. Ansonsten nie. Falls man in den Dschungel geht, machen geschlossene Schuhe Sinn. In den Städten, am Strand oder sonst überall ist man mit Flipflops sehr gut beraten;
und die kann man sich sehr günstig an jeder Ecke kaufen.

Wandersandalen – haben wir überhaupt nie gebraucht. Alle Wege, auch die Wandertouren, sind weitestgehend Flipflop-fähig. Wenn man doch eine mehrtägige Dschungel-Trekkingtour plant, sind knöchelhohe Wanderschuhe mit A-Profil angebracht.

Reisezahnbürste – Diese zusammensteckbare oder zusammenklappbare Variation einer Zahnsäuberungsmaschine ist sehr teuer und spart letztendlich nur einen miniminimini Platz ein. Zahnbürsten gibt es überall in den Supermärkten zu kaufen.

Glänzender Schmuck – In vielen Ländern wird vor Straßendieben gewarnt, die einem die Glitzerdinger direkt aus den Ohren reißen. Ungeachtet dessen, ob sie damit verletzen oder nicht. Dezenter Schmuck oder gar keiner ist hier angebracht.

Schminkzeug – verwischt nur beim Schwitzen. Gerade beim Langzeitreisen macht wohl jeder irgendwann die Entdeckung, dass man sich seit 3 Wochen nicht mehr im Spiegel betrachtet hat. Schminken wird zur Nebensache.

(PH) Tipps von Joan

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Hier sind wir mit Joan in der Mall of Asia in Manila.
Joan hat uns im Haus ihrer Familie in Batangas gehostet. Wir haben uns sofort gut verstanden und  uns deshalb in Manila wiedergetroffen.  Joan hat uns nicht nur viele gute Tipps zum Bloggen gegeben, sondern uns auch fünf ihrer schicken Armbänder verkauft. Hier könnt ihr euch auf ihrem Blog umsehen und in Joans Shop stöbern. Falls ihr mal nach Manila kommt, fragt sie doch, ob sie euch treffen kann: https://www.couchsurfing.com/people/jhowayne-contreras

Weil uns Joan so sympathisch war, wollten wir ein paar Dinge von ihr wissen. Die Antworten findet ihr hier:


1.
Joan, what is your favourite Filipino Music?

One of the popular Filipino bands that I like is Parokya ni Edgar.  This band was formed in 1993 and is known for original rock novelty songs. One of their best songs that I like the most is Harana*.

*Harana in English means Serenade.

Here you can listen to the song:

And if you feel prepared to sing along, click here:


2. Which Filipino book impressed you most?

I still remember that when I was in Secondary School I had a subject called History. We read 2 novels written by Doctor Jose P. Rizal, a Philippine National Hero. These books are entitled Noli Me Tangere (Touch Me Not) and its sequel El Filibusterismo (The Subversive).

The novel’s best lines are in my opinion:

  1. “Ang hindi marunong magmahal sa sariling wika ay higit pa sa hayop at malansang isda.”  In English: “He who doesn’t love his own language is worse than an animal and smelly fish.”
  2. “Nasa Kabataan ang Pag-asa ng Bayan.” In English: “Filipino youth is the hope of the country”

For a brief introduction please click the link attached: http://www.penguin.com/read/book-clubs/noli-me-tangere-touch-me-not/9780143039693

I found one German edition which is only available at Amazon:

https://www.amazon.de/Noli-me-tangere-Jos%C3%A9-Rizal/dp/3000528474/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1470339071&sr=8-5&keywords=jose+rizal

Joan-Rizal

3. Is there any great Filipino movie?

For me, this movie is not sooo great but close to good movie 😀

That Thing Called Tadhana is a romantic comedy movie. It is a story of a broken hearted girl who met a boy in a not so normal way. Both in despair out of love, they form a charming friendship that will take them to Sagada (one of the famous tourist spots in the Northern Part of the Philippines) in their attempts to mend each other’s hearts.

*Tadhana in English: Fate


4. And what is your favourite Filipino dish?

I love cooking. My favourite Filipino dish is Sinigang na baboy.

 
Joan-sinigang


5. Joan, please teach us a funny phrase with which we can surprise locals.
 

Bulaga! – In English that means Booo!

My boss always surprises me, and they were so happy and laughing out loud when they heard me scream!


6. Last but not least, please give us a reason why a young German traveler should visit your country!

Actually, anyone should visit Philippines. The Philippines offer so many beautiful places to visit, history and cultures to share, local food to taste, and indigenous people to meet.

 

Tipps von den Locals

Der Urlaub ist eingereicht.
Der Flug ist gebucht.
Der Rucksack ist schon vom Dachboden geholt worden.
Es geht bald los.

Wie bereitet man sich am besten auf ein Land vor? Na klar, man kann einen Reiseführer lesen. Irgendeinen; es steht ja meistens eh überall dasselbe drin.
Aber wie noch?

Man könnte an einem verregneten Tag einen Film gucken. Aber welchen?

Man könnte sich auch auf dem Weg zur Arbeit Musik anhören. Aber welche?

Man könnte die Sprache lernen. Aber welche Wörter zuerst?

Man könnte auch das Essen probieren… Nee, besser nicht.

Reiseführer bieten einen Anfang. Unserer Meinung nach verschwimmt jedoch durch das Überangebot an Informationen schnell das Persönliche, die Beziehung zum Land. Wir haben unseren Couchsurfer die gleichen Fragen wie oben gestellt und Antworten bekommen, die wahrscheinlich in keinem Reiseführer zu finden sind.

Um diese Seite gemeinsam voranzutreiben, gibt es jetzt eine Mitmach-Aktion. Falls jemand gern ein Stück von seiner Heimat mit uns und den anderen Lesern teilen möchte, kann man das hier tun:
https://tanzdurchasien.wordpress.com/2016/08/30/mitmach-aktion/

Falls ihr den Tipp von einem Freund, Arbeitskollegen, Verwandten im Ausland haben wollt, dürft ihr denen gerne bescheid sagen, was hier passiert.

Die englische Version findet ihr hier:
https://tanzdurchasien.wordpress.com/2016/08/30/mitmach-aktion-english-version/

Also setzt euch zusammen vor den Rechner oder motiviert die ganze Welt und schreibt eure persönlichen Lieblings-Tipps auf, sodass hier nach und nach ein kunterbunter Abriss von uns und für uns entsteht.

Wir freuen uns darauf.

 

Innenseitervorschläge, die wir schon haben

Vietnam:

Thanh

die Philippinen:

Joan

Kevin

Lorenzo

Thailand:

Itthy

Moritz‘ Tour durch Bangkok

 

 

Alle Tipps von den Locals aus der ganzen Welt findet ihr hier:

https://tippsvondenlocals.wordpress.com/