Vorbereitung auf die Asienreise

Man sitzt in Deutschland, am besten noch in Hamburg und weiß ziemlich genau, was „warm“ bedeutet. Nämlich 23°C und leichter Nieselregen bei eigentlichem Sonnenschein. Nächste Woche soll es in den Urlaub gehen. Die Wetterkarte zeigt 38°C für Bangkok an. Klar, das ist wärmer. Aber was heißt denn das genau? Wie warm es sich anfühlt, kann man erahnen oder sogar ausprobieren. Nämlich mit unseren ultimativen Reisevorbereitungstipps.

Wir haben uns Gedanken gemacht, wie man sich am besten auf Südostasien vorbereiten könnte.
Könnte…
Könnte!

 

Man könnte sich in den Liegestuhl legen (falls man einen hat) und sich das warme Wetter vorstellen. Vielleicht hilft dabei, sich vor den Backofen zu setzen (falls man einen hat).

Man könnte sich einen warmen Föhn ins Gesicht halten, um sich an die heiße Luft zu gewöhnen.

Man könnte sich eine VentilatorApp auf sein Handtelefoniergerät herunterladen und dieses die ganze Nacht laufen lassen, um sich an die nächtliche Geräuschkulisse zu gewöhnen.

Man könnte eine Woche lang den Biomüll nicht mehr raus bringen und gucken, welche Tierchen darin gedeihen.

Man könnte sich die Hörgeräte von den Großeltern borgen, die Lautstärke voll aufdrehen und dann den deutschen Straßenlärm maximal genießen, dann wird man in Asien nicht mehr so überrascht.

Man könnte sich einmal mit den Nachbarn freundlich anbrüllen, um sich auf Vietnam vorzubereiten. Wichtig: freundlich!

Man könnte jeden Song, den man im Radio erkennt, hemmungslos und laut mitsingen, um sich auf die Karaoke einzustimmen.

Man könnte einfach immer lächeln und sich sagen: „Alles ist gut. Und wenn nicht, hat es bestimmt einen Grund und es wird wieder besser.“

Man könnte anfangen, die horrenden Preise im Supermarkt runterzuhandeln. Oder auf dem Markt um jeden Apfel feilschen.

Man könnte beim Baden in der Badewanne ein Kilo Salz ins Wasser schmeißen und üben, oben zu treiben.

Man könnte in voller Montur in die Sauna gehen, um sich an das Schwitzen und die nasse Kleidung zu gewöhnen. Wichtig: die Sauna nur auf 40 °C stellen. Minimale Saunazeit: 5 Stunden.

Man könnte eine Woche lang nur Reis essen. Mal mit Sojasauce, mal gebraten mit Ei, mal gedünstet mit Gemüse, mal als Reisnudeln, mal mit…
Immer Reis!
Morgens, mittags, abends.
Guten Appetit!

Man könnte in einen Baustrahler schauen und versuchen, zehn Minuten lang nicht zu blinzeln, um sich an das Sonnenlicht zu gewöhnen.

Man könnte jede Mahlzeit, die man zu sich nimmt, mit Chilisoße würzen, um sich an südostasiatische Schärfe zu gewöhnen.

 

 

Aus gegebenen Anlass und noch mal in voller Deutlichkeit:

Alle hier aufgeführten Vorschläge sind Vorschläge. Wir sind uns bewusst, dass einige davon als Witz gemeint sind und körperliche Schäden verursachen können.

Für Schäden, die bei ironielosen Blödbommeln entstehen, können wir nicht haften.

 

3 Gedanken zu “Vorbereitung auf die Asienreise

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