28.6.: Bye bye, Bohol – Hello Negros!

“See you again in the Land of the Chocolate Hills.
Bye bye visitor!

Da die Philippinen ja nicht nur aus Loboc bestehen, sondern aus insgesamt 7107 Inseln, wollten / mussten wir weiterreisen.
Unser Gastvater gab uns noch ein Kokos-Dessert mit auf den Weg und fuhr uns zur Straße, um dem Busfahrer zu erklären, wo in Tagbilaran er uns rauszulassen hätte.
Wie echte Profis setzten wir uns ganz vorn in den Jeepney und wichen kaum vom Fleck, als der Bus sich langsam füllte.
Auto – Jeepney – Tricycle – Fähre. Wir setzten nach Dumaguete auf Negros über, die dritte Insel für uns.

Dumaguete

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Dicke, weiße Wolken an einem strahlend blauen Himmel erwarteten uns, dazu eine hübsche Promenade mit kleinen Cafés und einem Hauch von spanischer Kolonialarchitektur. Unser Couchsurfer konnte uns erst abends in seinem Büro unterbringen, also erkundeten wir schon mal auf eigene Faust die Stadt und den Fischerhafen.


Am Abend fuhren wir zu Val. Die Unterkunft für heute würde sehr einfach werden, das hatte er schon angekündigt. Als er und seine zwei Kollegen Feierabend machten, aßen wir noch zusammen Nudeln und Ananas, redeten ein bisschen und als die drei nach Hause gegangen waren, bereiteten wir unser Matratzenlager zwischen den Computertischen vor. Wirklich sehr einfach, aber für eine Nacht würde es gehen.

Val

 

 


27.6.: Jedermanns Onkel

“Welcome to the Land of the Chocolate Hills.
Welcome visitor!”

Unser Erscheinen bei der lokalen Polit-Veranstaltung hatte uns über Nacht berühmt gemacht. Wir wurden vom Moped-Reparateur begrüßt und auch die Kellnerin im Restaurant sagte, dass sie uns gestern Abend tanzen gesehen hätte. Noch einige andere Leute winkten oder hupten uns zu. Weil sie uns kannten oder weil sie sich einfach freuten, ein paar „visitor“, zu sehen. Was für eine freundliche Insel. Hier könnte man es noch viel länger aushalten.

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An unserem letzten Tag gingen wir nicht nur auf den Markt, sondern landeten zufällig bei einer kleinen Schweinezucht mitten im Wald. Der stolze Besitzer zeigte uns seine zwei Zuchtsauen und ihre vielen kleinen Ferkelchen. Auf die obligatorische Frage hin, wo wir denn wohnen würden, erfuhren wir, dass auch er mit unserem Gastvater verwandt war – er war sein Neffe. Interessant. Irgendwie scheint hier jeder der Neffe bzw. die Nichte von unserem Gastvater zu sein. Wir sangen ihm ein paar deutsche Lieder vor, die er bei seiner nächsten Performance auf einem Touristenschiff präsentieren wollte. Dann spazierten wir mit unserem Hund (den ich uns im Stephanie Grace ausgeliehen hatten) zurück und gingen nochmal in den Pool. Ein fetter Schlitten fuhr auf den Hof und eine füllige, offensichtlich sehr reiche Frau stieg aus und ließ sich von ihrer Begleitdame am Pool fotografieren. Na, wenn das mal nicht auch eine Nichte vom Chef ist! Wir kamen ins Gespräch. Fazit: Scheinbar ist unser Gastvater der Onkel von allen hier.

Bei all den Fiestas hätten wir fast vergessen, dass Montag war! Also tanzen, wie immer, klar. Diesmal am Loboc River im Stephanie Grace.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26.6.: The Land of the Tarsier

“Welcome to the Land of the Chocolate Hills.
Welcome visitor!”

Touri-Highlight 1: Die Chocolate Hills

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Schon die Fahrt zu den Schokoladenbergen war ein Highlight für sich. Wir setzten uns an die Straße, warteten auf einen yellow bus und fuhren in Serpentinen durch dichten Urwald. Alle Fenster waren geöffnet, eine kühle Luft wehte durch den eng besetzten Bus und beim Blick auf den steilen Abhang am Straßenrand hätte einem ziemlich mulmig werden können. Der Blick in die Baumwimpfel war mindestens genauso spektakulär. Verglichen damit sahen die Chocolate Hills eher witzig aus, irgendwie niedlich. Teils runde, teils spitze Hügel ragen einfach so aus dem Wald auf.

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Jetzt in der Regenzeit ist ihre Schokoladenfarbe allerdings einem leichten grünen Flaum gewichen. Matcha Tea-Hügel vielleicht. Aber schön anzusehen waren sie allemal. Vor allem, weil sich zu ihren Füßen grüne Reisfelder und Palmenhaine erstreckten und hinter ihnen hohe, zackige Berge aus dem Nebel aufragten.

 

Touri-Highlight 2: Der Tarsier

Wenn wir schon mal touristisch unterwegs sind, dann richtig. Wir ließen den Bus bei der Top 2-Sehenswürdigkeit von Bohol anhalten: dem Tarsier. Der Tarsier ist ein kleines, putziges Säugetier, angeblich das kleinste der Welt. Andere Quellen außerhalb der Philippinen behaupten allerdings, die Schweinsnasenfledermaus sei noch kleiner. Wie auch immer, wir wollten uns selbst ein Bild von diesem Tierchen machen. In dem Park leben die Tarsiers nicht in Käfigen, sondern in einem kleinen abgetrennten Waldstück – relativ artgerechte Haltung also, sollte man meinen. Wir liefen den vorgegebenen Weg entlang, der Regen tropfte auf die Blätter und wir fragten uns, wie wir denn hier so ein winziges Tier zu Gesicht bekommen sollten. Ob es wohl das Geld zurück geben würde, wenn wir keinen Tarsier finden würden? Nein, die 150 Pesos würde sich doch niemand entgehen lassen wollen. Mal sehen, was sie sich ausgedacht haben.

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„Tarsier, here! Look!“ Ein Parkwärter saß im Regenmantel auf einem Plastikstuhl direkt am Wegesrand und zeigte auf einen Baum. Und tatsächlich: Dort saß ein kleines Fellknäuel mit riesigen Augen und kauerte sich unter einem Blatt zusammen. Das war er also, der Tarsier. Vorsichtig machten wir ein Foto – ohne Blitz, selbstverständlich, denn die Tiere sollen sehr scheu sein. Angeblich vergessen sie auch zu atmen, wenn man sie auf die Hand nimmt, und begehen damit sozusagen Selbstmord. Sie fallen einfach tot um. Um den Tarsiers Stress zu ersparen, darf man im gesamten Gelände auch nur flüstern. So weit, so gut. Doch wie kommt denn nun dieser Tarsier auf den Baum? Bzw. wieso setzt er sich direkt an den Wegesrand, wenn er doch so scheu ist. Hmmmm. Wir liefen weiter und bekamen noch zwei weitere Tarsiers gezeigt. Jedes Mal saßen sie perfekt drapiert so da, dass man ihnen genau in die großen Augen gucken und sie perfekt fotografieren konnte. Sind das am Ende Plastiktarsiers? Warum bewegen die sich denn nicht? Aber halt, da blinzelte er und duckte sich noch weiter, um nicht nass geregnet zu werden. Echt sind sie also. Aber wieso sitzen sie genau hier? Sind sie am Ende festgebunden? Eine Antwort auf diese Frage fanden wir erst später. Uns wurde erzählt, dass Tarsiers ihr Leben lang an ein und demselben Ort verbringen. Sie bewegen sich nicht oder kaum. Aha. Also haben die Parkbesitzer die Wege nach den Tarsiers gestaltet. Oder?

Programmpunkt 3: Vereidigung der Gemeindeabgeordneten

Nach einem kurzen Abstecher in den Swimming Pool machten wir uns für unser abendliches Date schick. Wahrscheinlich würden wir der High Society von Loboc begegnen – oder zumindest unseren neuen Freunden vom gestrigen Abend. Auch unser Gastvater, mit dem wir uns inzwischen schon ein bisschen angefreundet hatten, wollte zu der Fiesta. Er erzählte uns, was genau da gefeiert werden würde. Und zwar hatte es vor Kurzem Wahlen gegeben und die neue Bürgermeisterin sowie alle neuen Abgeordneten der Gemeinde sollten vereidigt werden. Vorher sollte es einen Gottesdienst und danach Essen und ein Konzert einer berühmten Band aus Manila geben. Das klang doch gut.

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Als wir in das Gemeindezentrum kamen, waren unsere neuen Freunde nirgendwo zu sehen. Wir standen etwas unschlüssig herum, wurden aber sehr schnell von einer Frau an ihren Tisch eingeladen. Erst war es uns etwas unangenehm, weil wir sie nicht kannten, aber sie bestand darauf, dass wir bei ihr und ihrer Gruppe sitzen blieben. Sogleich wurden die Hard Facts abgecheckt: woher wir kamen, wie lange wir auf den Philippinen seien, wo wir wohnen würden etc. „Ah, Stephanie Grace! Euer Gastvater ist der Onkel unserer neuen Bürgermeisterin!“, informierte uns unsere neue Gastgeberin. Wir waren also in politisch einflussreichen Kreisen gelandet.

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Es folgten ca. zwei Stunden Reden, der Aufmarsch der neuen Abgeordneten, nochmals Reden usw. Die Helfer der verschiedenen Wahlkreise saßen an insgesamt 30 langen Tafeln um die Politiker herum. Auf jedem Tisch standen ein gebratenes Schwein, diverse Töpfe und Pfannen voller Essen sowie diverse Cola- und Rumflaschen. Mit so viel leckerem Essen vor der Nase konnte man es niemandem verübeln, sich heimlich das Ende des offiziellen Teils herbeizuwünschen. Unser Tisch konnte sich am wenigsten zusammenreißen. Noch während der Vereidigung öffneten sie die erste Colaflasche und gossen sich heimlich Rum dazu. Wir bekamen natürlich auch ein Gläschen ab. Kaum war das geleert, gossen sie schon wieder nach. Ein bisschen peinlich war uns das schon, zumal uns alle sehen konnten, und wir mussten sie etwas bremsen.
Und dann fiel der Startschuss: Das große Fest(fr)essen begann. Die Schweine wurden innerhalb kürzester Zeit zerhackt, zerteilt und auf Pappteller mit Reis gegeben. Es flossen Cola und Rum. Und alle Leute, auch die Zuschauer, strömten zu den Tischen und verließen sie mit vollen Händen. Was für ein Fest. Was für ein Fressen. Wir fragten uns, ob es eine internen Wettbewerb gäbe, welcher Wahlkreis a) das meiste Essen mitbringt und b) am schnellsten ein ganzes Schwein verdrücken kann. Da wir beide nach so vielen Ansprachen ordentlich ausgehungert waren, freuten wir uns über die Fürsorge unserer bis dahin völlig fremden Gastgeber. Jonas bekam drei große Teller mit Schweinebauch und war sichtlich zufrieden damit.

Nach ca. einer halben Stunde waren alle Schweine bis auf den letzten Knochen verzehrt. Der Rest ging an die Straßenhunde, die während der ganzen Veranstaltung schon durch den Raum gestromert waren. Nächster Programmpunkt: die Zufriedenheit der vollen Bäuche nutzen und den dazugehörigen Köpfen das Politikprogramm einbläuen. Blablablabla. Der Rum tat sein Übriges. Wir konnten schon gar nicht mehr zuhören. Eigentlich waren wir doch gekommen, um das Konzert zu sehen. Und jetzt sollte das erst um 22 Uhr anfangen?! Wahnsinn, wie sehr die mehr als 300 Jahre  spanische Kolonialherrschaft Loboc geprägt haben. Welcher Asiat bleibt denn bis nach 21 Uhr wach? Welcher Asiat isst denn erst um 20 Uhr Abendbrot? Und wer geht zu einem Konzert, das erst um 22 Uhr beginnt?! Verrückt. Damit hatten wir nicht gerechnet. Jetzt hieß es also ausharren. Wir konnten ja auch nicht direkt nach dem Essen verschwinden, das würde sehr undankbar aussehen. Also versuchten wir, die „Show“ zu genießen: unprofessionelle Tänze von verschiedenen Gruppen. Unser Favorit: die lokalen Polizistinnen.

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Kurz nach 10 kam endlich die Band auf die Bühne. Sie spielten lauten Pop-Rock. Die Teenager der Insel kreischten und schossen Selfies. Die alten Leute verzogen sich allmählich. Schließlich war inzwischen der gesamte Rumvorrat der Insel aufgebraucht. Wir blieben bis zum Ende und waren einige der wenigen, die immerhin ein bisschen tanzten.
Gegen Mitternacht war alles vorbei: die Musik, das Essen und die Politik. Etwas angeschwippst liefen wir unseren dunklen Weg am Fluss entlang nach Hause.

25.6.: The Town of Music

“Welcome to the Land of the Chocolate Hills.
Welcome visitor!”

Das ist die Inselhymne von Bohol. Wir bekamen sie direkt am nächsten Tag vorgesungen. Es ist ein fröhliches Lied und zeugt nicht nur vom Stolz der Inselbewohner auf ihre Chocolate Hills, sondern auch von ihrer Gastfreundschaft. Wo sonst gibt es Lieder, die direkt die Gäste ansprechen bzw. eigens für sie komponiert wurden?

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Eigentlich waren wir an dem Abend rausgegangen, um ein bisschen die Insel zu erkunden. Tagsüber hatte es immer wieder geregnet und so hatten wir fast den gesamten Tag damit verbracht, zu lesen, zu schlafen und auf den Fluss und die Berge hinter den Regenwolken zu gucken. Dann kam die Abendsonne raus und wir wollten uns wenigstens ein bisschen bewegen. Wir kamen nicht weit. 250 Meter, 300 vielleicht. Dann hörten wir hinter den Bananenblättern schöne Musik. Von der CD? Oder doch live gesungen? Es war wirklich live: eine Gitarre und viele Stimmen, die lebhaft und voller Inbrunst ein fröhliches Lied dahin schmetterten. Kaum waren wir stehen geblieben, um über das Tor zu schauen, kam auch schon der Gastgeber aus dem Hof gelaufen und lud uns ein, reinzukommen. Er gebe eine Fiesta, weil er für einen Heimaturlaub aus den USA zurück gekehrt sei. Und Essen und Trinken gebe es auch, also sollten wir doch einfach mitfeiern. Da sagten wir natürlich nicht nein.

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Sofort stellten sie uns Stühle und einen Tisch hin und servierten uns Bier und Cola. Und dann saßen wir da mit ca. 30 bis 40 Leuten und hörten den Musikern zu, wie sie mit ihren schönen Stimmen philippinische Volkslieder, alte Jazzlieder oder englische Klassiker sangen. Sogar „Wind of Change“ war dabei und sie waren ganz begeistert, als wir alle Strophen mitsingen konnten. Sehr oft stimmte die gesamte Partygesellschaft mit ein. Niemand brauchte den Text und alle hatten so schöne Stimmen, als würden sie von Kleinauf jeden Tag singen – was sie vielleicht auch tun. „Unsere Insel ist die Insel der Musik, und Loboc ist die Stadt der Musik!“, erklärte uns einer der Sänger. Er erzählte uns die Geschichte seiner Band und den Hintergrund der Lieder. Und dann wurde mir sogar ein eigenes Lied gewidmet (siehe Video) und Jonas konnte ihnen zum Abschied auch noch ein paar Lieder zeigen.

Wir blieben eine ganze Weile und wurden mit Essen, Trinken und guter Unterhaltung versorgt. Als wir uns verabschiedeten, hatten wir bereits eine neue Einladung erhalten: zur Gemeindefeier am nächsten Abend. Auch da würde es wieder viel Musik geben – und Essen auch, wir sollten doch unbedingt vorbeikommen. Kein Problem, wir haben ja Zeit.

24.6.: The Land of the Chocolate Hills

“Welcome to the Land of the Chocolate Hills.
Welcome visitor!”

So lautet die Inselhymne von Bohol. Bohol – das ist das Land der Schokoladenberge und die Insel des angeblich kleinsten Säugetieres der Welt.

Bevor wir uns auf den Weg machten, diese Attraktionen zu besuchen, fielen uns aber vor allem die lustigen Fahrzeuge auf: um ein Moped gebastelte Metallkonstruktionen, die wie eine Mischung aus UFO und Spielzeugauto wirken. Diese kleinen Dinger, genannt tricycle, sausen überall durch die Gegend.

 

Das andere Hauptverkehrsmittel ist der jeepney, ein Pickup-Truck, der als Bus genutzt wird. Hier gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das heißt: Wer zuerst einsteigt, hat das Privileg, ganz vorn an der Einstiegsluke sitzen zu bleiben. Kein lästiges Gebückt-durch-den-Jeepney-nach-hinten-krabbeln, kein unbequemes Sitzen nahe am Motor. Denn je näher man der Fahrerkabine kommt, desto wärmer und lauter wird es. Pech für die, die später einsteigen. Das Gebot: „Bitte durchrücken“, gibt es nicht. Wenn man hinten, also an der Fahrerkabine sitzt, kann es außerdem passieren, dass man zum inoffiziellen Kassierer wird. Wenn die anderen Fahrgäste ihr Geld durchreichen und man selbst ganz vorn sitzt, hat man also alle paar Minuten die Aufgabe, es dem Fahrer zuzustecken – und das passiert pro Fahrt sehr, sehr oft.
Den Wunsch, auszusteigen, schreit man nicht etwa dem Fahrer zu, sondern man bedient sich einer sehr einfachen, aber effektiven Methode: Man klopft mit einem Ring an die Metallhaltestange an der Decke des Jeepneys bzw., wenn man keinen Ring dabei hat, mit einer Münze. Das Metall überträgt den Klang bis nach vorn und schwuppsdiwupps bremst der Fahrer ab. Selbst wenn die Haltestelle nur ca. 250 m hinter dem davorigen Halt liegt, lässt man den Jeepney erst wieder anfahren, um sich direkt vor der eigenen Haustür absetzen zu lassen. Dieser Luxus muss sein. Bei einer einstündigen Fahrt muss man also mindestens nochmal 30 Minuten reine Ein- und Aussteigezeit dazu rechnen. Das sieht dann so aus: Der Jeepney fährt an. Die zuletzt zugestiegenen Fahrgäste schieben sich gebückt bis nach hinten durch. Klopf, klopf. Rasantes Bremsmanöver im Kies am Seitenrand. Ein Fahrgast krabbelt aus dem Inneren des Autos raus; alle, die an der Außentür des Jeepney gehangen haben, springen dafür ab. Klopf klopf – Die Fahrgäste springen wieder auf das Trittbrett. „Ohoo!“ – Der Jeepney rollt wieder an. Kaum hat der Fahrer in den zweiten Gang geschalten, wiederholt sich das Prozedere: Klopf klopf – Brems – Klopf klopf usw. usf.

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Nach einem langen Reisetag (Shuttle von Kevins Haus zum Hafen in Cebu City – Überfahrt nach Bohol – Tricycle zur Mall von Tagbilaran), saßen wir im Jeepney nach Loboc. Nach einer langen, langen Fahrt mit etlichen Halts alle paar Meter, wurden wir an einer Brücke rausgelassen. Von dort sollten wir unseren Weg zum Hotel finden. Hätten wir nicht einen netten Mitreisenden gehabt, der uns leitete, wäre das auf dem stockdunklen Weg allerdings sehr schwierig geworden. Aber so führte er uns durch den Regen, vorbei an spärlich beleuchteten Häusern, immer weiter am Fluss entlang, bis wir schon dachten, dass hier nichts mehr kommen würde, weder ein Hotel noch sonst irgendwas – und dann war es doch da, das Stephanie Grace, unsere Unterkunft für die nächsten drei Tage.

 

 

 

 

 

 

  • 6.: nichts tun – abends wenigstens etwas spazieren gehen – Musik – Einladung zum Essen – Musik und Einladung zur nächsten Party
  • 6.. Bus durch Urwald – Chocolate Hills – kurz schwimmen unD dann Date im Kulturhaus
  • 6.: wieder nichts tun – spazieren – Markt – spazieren (Schweinezucht) – schwimmen