Couchsurfen

Unser neues Hobby ist Couchsurfen.mm

Das ist einfach und bringt uns das fremde Land näher, als es jede andere Reiseart tun würde. Ein bisschen Recherche, Kontaktaufnahme und Glück, einen Host zu finden, gehört dazu.

Vor allem in Asien freuen sich die Leute  oftmals, wenn Ausländer ihnen Gastanfragen schicken und beantworten diese schneller und häufiger mit ja als die Anfragen von Einheimischen.

Nach den ersten Schritten kommt dann der große Moment des ersten blind Dates – der Kick des Couchsurfens.

Wer ist unser Gastgeber eigentlich?
Sieht er so aus wie auf dem Profilfoto, werden wir ihn erkennen?
Werden wir uns verstehen?
Wird es gleich eine Connection geben?
Und wo wohnt er?
Wie?
Mit wem?

Die Antworten können dabei so unterschiedlich ausfallen wie es verschiedene Menschen gibt, und das ist das Spannende am Couchsurfen, wonach man richtig süchtig werden kann. Und gerade stecken wir mitten drin im Couchsurffieber. In den verschiedensten Unterkünften haben wir schon übernachtet – von einfachster Bude bis Luxusvilla mit einem Zimmer und Bad nur für uns. Manchmal bieten die Gastgeber nur die Couch an; andere nehmen sich extra frei, um uns die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt zu zeigen und uns alle Spezialitäten probieren zu lassen. Mit manchen verbringt man nicht viel mehr Zeit als bei der Coucheinweisung; mit anderen verbringt man ganze Stunden am Stück mit ihnen und ihrer Familie. Wie es in jedem einzelnen Fall wird, kann man nie wissen. Es bleibt jedes Mal spannend, und das macht einfach riesigen Spaß.

Inzwischen haben wir bei unzähligen Leuten übernachtet, ihre Freunde, ihre Verwandten kennen gelernt, mit ihnen gekocht, gegessen, bis in die Nacht geredet, Musik gemacht, ihre Stadt erkundet und durch jeden ein Stückchen mehr der großen, weiten Welt erfahren.

Zu vielen Gastgebern unserer Asienreise haben wir bis heute Kontakt. Irgendwann entstand die Idee, ihre Tipps nicht nur für uns zu nutzen, sondern auch anderen mitzuteilen. Also haben wir  unsere Hosts im Nachhinein gefragt, ob sie uns ein paar Insidertipps geben wollen, die wir gerne hier auf dem Blog allen zugänglich machen.

 


Darüber hinaus freuen wir uns auch immer sehr gerne, wenn wir irgendwohin eingeladen werden. Unsere Couchsurfing-Profile findet ihr hier:

Anne

 

Jonas

 

Wenn wir dann irgendwann wieder sesshaft geworden sind, wollen wir auf jeden Fall auch ein Zimmer so einrichten, dass wir hosten können. Und dann wird gefeiert, dass die Wände wackeln!

 

(MY) Tipps von Ye

 

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Ye war unser zweiter Couchsurfer in Myanmar. Wir haben uns zweimal in Mandalay getroffen – und ein drittes Mal in Bangkok. Der Zufall wollte es, dass er kurz vor unserem Rückflug nach Deutschland auch gerade dort war. Somit schloss sich der Kreis.
Wir haben die Chance genutzt, Ye im Lumpini-Park unsere sechs Fragen zu stellen.

Hier kommen seine Tipps für Myanmar:

 

1. Ye, was ist deine Lieblingsmusik?

Shwe Man Taung Yeik Kho von Ringo. Diese Musik kommt aus dem Film Tha Gyan Moe.

Man singt dieses Lied immer zum Wasserfest. Man kann  dieses Lied auch Wasserfestlied nennen.

 

2. Was ist dein Lieblingsbuch?

Ich glaube, ich habe kein Lieblingsbuch. Naja, vielleicht mein Deutschlehrbuch. Haha. Man muss dazu sagen, dass ich Deutschlehrer am Goethe Insitut bin 🙂
3. Und was ist dein Lieblingsfilm aus Myanmar?

Tha Gyan Moe.

 

4. Welches burmesische Essen magst du am liebsten?

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Mont-hin-ngar ist mein Lieblingsessen.

Hier gibt es das Rezept: http://www.wutyeefoodhouse.com/en/?p=9

 

5. Mit welchem burmesischen Satz kann man Leute beeindrucken?

(Nga mee you) longyi tschaide. Es heißt: Ich mag dein Burmesisch. Vielleicht stimmt es gar nicht, aber davon sind die Burmesen auf jeden Fall beeindruckt.

 

6. Was würdest du sagen, warum sollten Menschen nach Myanmar kommen?

Natürlich ist Deutschland anders als Myanmar, vieles ist in Deutschland auf hohem Entwicklungsstand, z.B. das Gesundheitssystem oder das Bildungssystem. Aber ich glaube nicht, dass die Menschen glücklicher sind. Sicher begegnet man in meinem Land mehr freundlichen und zufriedenen Menschen als Deutschland. Glück kann man sich mit Wohlstand nicht kaufen.

 

(PH) Tipps von Lorenzo

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Herrjeh… Das war ein ganz schön Ru(h)mreicher Abend

Wir haben Lorenzo damals beim Couchsurfen in Moalboal getroffen. Er hatte sich so ein wunderschönes Haus gemietet, dass wir eigentlich selber gar nicht wieder weg wollten. Aber an dem einen, letzten Morgen, als wir aufgestanden sind, verkündete er uns, dass er selber weiterreisen werde.

Hier ist unser Blogeintrag zu ihm

Wir sind dann gemeinsam aufgebrochen. Zum Glück gibt es Internet, so dass wir den Kontakt halten konnten.

Hier sind Lorenzos „Tipps“ für die Philippinen

 

Hello you both!

Nice blog, Isla gigantes! The picture where you are dancing, the beach on the back look great. And nice picture of the sea oursins !

Who knows, maybe we will meet in Germany some day, I am in Dakar now, Senegal, after spending few days in Kuala Lumpur, Paris, madrid and Casablanca…

I am afraid the answers to your questions might not be what you expect

lol.

 

Ok, Lorenzo, which song or which band from the philippeans do you like the most? 

I never heard filipino music.
And I never met people listening to filipino music. They were listening only american music.

 

What is your favourite book from an author from the philippeans?

I never saw a book in filipinas and i never saw someone reading unless messages on their smartphones

 

Which movie from the philippeans is your favourite?

I saw 2 or 3 filipino movies, I found them very bloody and full of drama, far to be good. Far to be recomented

 

What is your favourite dish?

I think it is rum!

Meals not drinks!

Aahhh… It is definately Lechon baboy

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Do you have a sentence with which we could surprise the locals?

Surprise or better convince to make it as cheap as possible:

walla cuarta sencillo ra

It means: I have no money, just coins

 

Why should we travel to the philippeans?

Best place I saw in Phils was El Nido, nice beach, nice blue-green water. I think the philippeans are a good place where to scuba dive and snorkel.

I think you know much better philippines than me now!

Moritz‘ Tour durch Bangkok

Über die Pfadfinderei haben wir irgendwann einmal Moritz kennen gelernt. Moritz ist zwar deutsch, war aber auch mal temporärer Wahlthai.
Er hat uns eine wundervolle Tour zusammengestellt, die wir damals leider nicht machen konnten, weil uns der Jetlag im Rücken saß bzw. die Zeit gefehlt hat. Aber man kann, wenn man diese Tour liest, viele kleine, nützliche Details über die Stadt erfahren. Und am allerbesten folgt ihr natürlich selbst Moritz‘ Tipps.

Mit seiner Erlaubnis dürfen wir seine Tour hier veröffentlichen. Im Gegenzug freut er sich immer über Grüße und Erfahrungsberichte. Ihr könnt diese hier als Kommentare hinterlassen oder uns eine E-Mail schreiben, die wir ihm gerne weiterleiten.

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Mail von Moritz:

Hi ihr beiden,

ich hatte euch ja Bangkok so angepriesen und euch eine Beschreibung einer Stadt-Tour versprochen.
Ich habe anderthalb Jahre in Bangkok gearbeitet und erstens selber die Stadt erkundet und zweitens für viele Freunde eine Tour zusammengestellt, die wir mehrfach abgelaufen sind. Ich bin mir sicher, dass ihr mit dieser Tour viel Spaß haben werdet.
Sie wird etwa einen ganzen Tag dauern.
Auf dem Weg werdet ihr alle Verkehrsmittel benutzen, die ein Bangkoker regelmäßig nutzt. Tuktuks ausgenommen, die nutzen nur Touris, die sich abzocken lassen wollen 😉
Anmerkung „Tanzend durch die Welt“: Tuktuks in Bangkok sind nicht so romantisch, wie sie mal waren. Um sowas zu erleben, muss man weit aus der Stadt rausfahren. Die Tuktuks sind inzwischen tatsächlich eine Touristenattraktion geworden. Man fährt mit etwa 50 km/h (falls es der Verkehr zulässt) durch die Stadt und zahlt horrende Preise. Lustig ist es trotzdem irgendwie und macht auch Spaß. Viele Tuktuks haben inzwischen Musikanlagen und Innenbeleuchtung und sind somit kleine Partygefährte, wenn man nachts mit ihnen um die Häuser zieht.

Bangkok ist groß und es liegen viele Sehenswürdigkeiten auf dem Weg.
Ihr solltet unbedingt früh morgens starten, zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr, damit die Märkte und Locations, die ich euch beschreibe, am schönsten sind.

Die Tour geht los:

Anmerkung von „Tanzend durch die Welt“:
Hier ist noch ein Link zu Googlemaps: Tour von Moritz

Der Startpunkt ist an der Sky Train Station „Asok“. Dort werdet ihr am Ende auch wieder ankommen.

Von dort aus geht es direkt nach Norden die Soi Sukhumvit 21/Asoke Montiri Road hoch bis zum Khlong (dt: Kanal). Nutzt hierfür die Motoradtaxis, die direkt an der Kreuzung Sukhumvit/Ratchadaphiskek sind. Kosten: ca 50 Baht. Verhandelt mit den Thais!
Die Strecke ist etwa anderthalb Kilometer. Achtung, Linksverkehr!

Wenn ihr auf der anderen Seite der Brücke, die über den Khlong führt, angekommen seid,  geht ihr zur Bootshaltestelle „Asoke“.

Wartet bis ein Boot kommt (von links!), ihr müsst Richtung Wat Saket „Golden Mount“ fahren.
Dafür müsst ihr einmal umsteigen. Ihr steigt aus wenn ALLE aussteigen und wechselt in das nächste Boot. In der Regel liegt es bereits dort und die Hälfte der Leute steigt direkt dort ein. Einfach noch mal fragen, die Thais sind sehr hilfsbereit. Kosten: ca. 30 Baht (nicht verhandelbar).

Ihr fahrt bis zur Endhaltestelle „Phanfa Bridge“.
Wenn ihr dort aussteigt, seht ihr auf der gegenüberliegenden Seiten den Wat Saket „Golden Mount“. Es ist ein berühmter Tempel den ihr euch unbedingt ansehen solltet. Die Sonne ist seit etwa einer Stunde aufgegangen und ihr habt von dort einen tollen Blick über die Stadt.

Nach dem „Golden Mount“ lauft ihr Richtung „Democracy Monument“ und fragt euch von dort aus Richtung Touri-Meile durch: die Khao-San-Road.
Anmerkung von Tanzend durch die Welt:
Hier sollte man übrigens nur übernachten, wenn man von Bangkok nichts mitbekommen und lauter vollgedröhnte, besoffene junge Touristen aus der ganzen Welt treffen möchte, die sich nicht benehmen können. Kann lustig sein. Für uns aber damals nicht erstrebenswert.

Lauft bis ans Ende der Khao San.
Haltet euch rechts und gleich die erste wieder links (das ist die Verlängerung der Khao San, heißt aber anders).
Dort hinein und weiter gerade aus.
Nach der ersten Linksbiegung sofort rechts abbiegen.
Bis ans Ende weiter laufen, dann seid ihr aus der Fußgängerzone raus und wieder an einer normalen Straße angelangt.
Überquert die Straße und haltet euch rechts. Ihr müsst zum „Phra Athit“ Pier. Fragt die Locals.

Wenn ihr dort angekommen seid, habt ihr die Schlagader Bangkoks erreicht, den Fluss „Chaophraya“.

Vom „Phra Athit“ (N13) fahrt ihr flussabwärts zum Tempel der Morgenröte „Wat Arun“, auch sehenswert. Dafür müsst ihr an der Haltestelle „Tha Thien“ (N8) aussteigen und die Fähre auf die andere Seite nehmen.

Nachdem ihr den Tempel der Morgenröte angesehen habt, fahrt wieder mit der Fähre zu „Tha Thien“ (N8) zurück. Auf dieser Seite gibt es auch mehrere Märkte, die ihr euch anschauen könnt. Da sind kaum Touristen, dafür Großmarkt à la Asia. Fahrt dann weiter flussabwärts bis zu „Saphorn Taksin“ (N0).

Von hier geht es dann weiter mit dem Sky Train von „Saphan Taksin“.

Ihr fahrt bis zur Sky Train Station „Si Lom“ und könnt zum Lumphini Park laufen. Am besten geht ihr einmal kreuz und quer durch. Es ist sehr erholsam. Wenn ihr wieder zum Parkeingang zu dem King Rama Monument gelaufen seid,  fahrt ihr von der MRT Station „Si Lom“ weiter bis „Sukhumvit“. Hier müsst ihr aussteigen und guckt dann auf die Sky Train Station „Asok“. Ihr seid, wie anfangs beschrieben wieder am Ausgangspunkt zurück.
Anmerkung von Tanzend durch die Welt:
Nahe der Sukhumvit Road gibt es das Hotel „Suk11“ . Hier haben wir die letzten Nächte vor unserem Rückflug geschlafen und können das sehr empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und es gibt dort sehr einfaches, aber leckeres Frühstück.

 

Das war jetzt die reine Beschreibung der Tour, entlang der Strecke gibt es tausend Sachen zu entdecken, Märkte, Essen, Leute…
Haltet einfach die Augen offen, das ist immer spannend.

Wie gesagt: Man sollte wirklich früh morgens an der Haltestelle „Asok“ starten, damit es von der Timeline hinhaut. Viele Sachen sind zu späteren Zeiten nicht mehr so attraktiv.

So, liebes „Tanzend durch die Welt-Duo“, ich hoffe ihr habt viel Spaß dabei und freue mich darauf, von euch zu hören!

Bis die Tage!

Moritz

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Wie gesagt, falls es etwas gibt, was wir Moritz weiterleiten sollen, schreibt uns gerne eine Mail oder einen Kommentar.

(PH) Tipps von Kevin

 

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Kevin und Alvin waren unsere ersten Gastgeber auf den Philippinen. Gleichzeitig waren wir ihre ersten ausländischen Gäste – also eine Premiere auf jeder Seite! Sie haben uns gut auf das eingestimmt, was das Land an Couchsurfern und Gastfreundschaft zu bieten hat.

Übrigens arbeitet Kevin freiberuflich als Online-Englischlehrer. Er freut sich immer über Leute, die mit ihm zusammen lernen wollen. Wenn ihr Interesse habt, euer Englisch aufzupolieren, dann schreibt ihn doch einfach mal an.:

http://www.facebook.com/teacher.kevin.english/

Kevin hat seine Insidertipps mit uns geteilt. Was er Reisenden in die Philippinen besonders empfiehlt, lest ihr hier:

1. Kevin, what is your favourite Filipino Music?

Anak by Freddie Aguilar. I was not born yet when that song was released but I have heard that this song was released in more than 30 countries, I think. I even heard the song while I was watching a Korean movie 2 years ago.
Check it out and sing along, if you like:

 

2. Which Filipino book impressed you most?

Noli Me Tangere and El Filibusterismo from our national hero, Jose Rizal. They are actually novels about the Spanish regime. It is a bit hard to find the German version of these books. But you can download them here:

http://www.rms-gs.de/indexa.html

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For a funny and contemporary book, you can read “Stupid is forever” from our witty and funny senator, Sen. Miriam Defenser Santiago.

http://www.goodreads.com/book/show/23665558-stupid-is-forever

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3. Is there any great Filipino movie?

Heroic movies like Jose Rizal,

https://www.youtube.com/watch?v=XGngke4P0N8

or Heneral Luna:

For more contemporary and award-winning films there are Magnifico,

https://www.youtube.com/watch?v=G-oPXydxymQ

or Kinatay,

https://www.youtube.com/watch?v=1-dQ6tsP1u0

as well as Norte: Hanganan ng Kasaysayan

https://www.youtube.com/watch?v=fDRc3vaPprY

and Ma’ Rosa:

 

4. And what is your favourite Filipino dish?

My favorite is Sinigang but the most popular is Adobo.

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5. Okay Kevin, next question.
Is there a funny phrase with which we can surprise locals?

We had 3 German couchsurfers last week and I was surprised when one of them shouted “Charot lang”. It is actually a gay lingo that means “Joke only” or “Just kidding!”.


6. Last but not least, please give us a reason why a young German traveler should visit your country!

I believe travelling is the best way to break one’s misconception about a country or place. The Philippines are known for its friendly, caring and hospitable people. The Philippines also have a little bit of everything from cultural, natural, historical, religious and man-made attractions. We also have urban and nightlife too!

(TH) Tipps von Itthi

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Hier seht ihr uns mit Itthi (und weißer Puschelkatze) im Haus seiner Tante in Bangkok. Zuvor hatten wir mehrere Nächte bei Itthi im Norden Thailands, in Khon Kaen, verbracht. Itthi ist ein super Gastgeber, also schaut unbedingt bei ihm vorbei, wenn ihr per Couchsurfing in Isan unterwegs seid. Hier geht’s zu seinem Couchsurfing-Profil.
Am Ende hat uns Itthi sogar die sechs Stunden nach Bangkok gefahren. Wir hatten einige spannende Unterhaltungen im Auto und da wollten wir noch mehr von Itthi wissen. Was er uns geantwortet hat, lest ihr hier:

1. Itthi, what is your favourite Thai Music?

When I was young, around 15 years old, I really liked this music „Prom Ri Kit“.

It is a love song, saying that if you just know the name of a person you already know that one is your soulmate. It is about the believe that everything that happens to us is destiny .

This music is dancing music that I really like until now. Here is the Thai version:

https://www.youtube.com/watch?v=CKDwsFbq1_c

And this is the English cover:

https://www.youtube.com/watch?v=Jip8me4fw2U

2. Okay Itthi, which Thai book impressed you most?

I don’t read books that much and if I read Thai books then only about Buddhism. This is my very favorite one that I read more than 5 times: Gifts he left behind Dhrama 

I can only find English versions of that book. See for example the e-book version: http://www.dhammatalks.org/ebook_index.html


3. Is there any great Thai movie that we should watch?

If asking about history, I would say „The Overture“ was a great history movie that I love.

 

And I really like the horror movie „Shutter„. It is the best one that I watched. As far as I know, 20th century Fox did a remake in English.

 

4. And what is your favourite Thai dish?

It is really hard to say what is my favorite dish because I love all Thai food! What I love most are dishes with spicy taste, for example Tom Yum, Slide grilled pork salad or beef, Charcoal-boiled pork neck, spicy meat and potato dip etc.
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Charcoal-boiled pork neck

 

5. Itthi, please teach us a funny phrase with which we can surprise locals.
Bó bpen yàng  บ่เป็นหยัง  – It means You are welcome.
Zap แซ่บ – It means delicious.
These are Isan local words (from the dialect that is spoken in the North East area of Thailand).

 

6. Last but not least, please give us a reason why a young German traveler should visit your country!

If you are interested in different cultures, Buddhism, spicy food and people, Thailand would be the place that you need to come to. Most people of Thailand are very kind and like to help foreigners. The 4 parts of Thailand are very different concerning cultures and foods. And also we have local languages in the big 4 parts of Thailand (North, North East, middle and South).

My city is Khon Kaen. It is a very quiet city with few attractions, but we have a lot of food that is very delicious. Khon Kaen is in the middle of the way from Bangkok to Laos and Cambodia. And from here you can travel to all cities in the North East of Thailand as this is the central city in this area.

 

Packliste für Südostasien

Natürlich haben wir uns wie verrückt auf diese Reise vorbereitet. Wir haben Ratgeber in analoger und elektronischer Form gewälzt. Wir haben 100 Leute gefragt. Wir haben am Ende aber vor allem unsere eigene Packliste gemacht.

Hier sind ein paar Dinge, die wir unbedingt gebraucht haben und einige Sachen, die wir unbedingt hätten zuhause lassen sollen.

Neben all dem üblichen Rucksackinterieur haben wir hier unsere Kuriositäten aufgelistet:

Von uns auf jeden Fall benötigt:

Mückennetz  – Überall, wenn man sich unsicher ob der Mückenplagerei fühlt, kann man mit 2 bis 3 Handgriffen das Netz im Raum befestigen. Zusätzlich sollte man an Sicherheitsnadeln und Schnur denken. Meistens finden sich jedoch genügend Befestigungspenökel im Raum.

Taucherbrille/Schnorchel – In vielen Resorts oder Hostels kann man sich so etwas ausleihen. Aber zum einen kostet das Geld und zum anderen haben wir solches Gerät oft bei Couchsurfern benutzen können, die am Strand gewohnt haben.

Universalstecker – hilfreich, wenn möglichst klein.

Longyi/Strandtuch – Tja, für einen Longyi müsste man jetzt nach Myanmar oder Sri Lanka reisen, aber ein Strandtuch ist zum kurztemporären Umwickeln und zum längertemporären Draufliegen ziemlich praktisch.

dünner Schal – Im Flugzeug, im Bus oder ganz selten auch mal abends wird es doch mal frisch, allerdings nur so kühl, dass ein Pullover oder eine Jacke übertrieben scheint. Ein dünner Schal ist da genau das Richtige. Man kann sich hieraus auch sehr gut einen Sonnenschutzturban wickeln. Desweiteren kann man sich mit einem dünnen Tuch die Schultern vor der Sonne schützen.

Enge Unterhosen – Herzlichen Gruß an die Männerwelt. Wenn man sich 24 Stunden in feuchtwarmem Klima bewegt, sind enge Unterhose auf jeden Fall den weiten Boxershorts vorzuziehen.

Feuchte Hygienetücher – Wenn man sich den ganzen Tag in einer staubigen und smoggigen Großstadt bewegt, kann es sehr angenehm sein, wenn man sich bei Café-Pausen den Schweiß und den Staub aus dem Gesicht wischen kann. Sicherlich kein supernotwendiges Accessoire, sondern vielmehr ein kleiner Luxusartikel, damit man in der Hitze noch ein wenig weiter durchhält.

Buchstabensuppe – der salzig wässrige Begleiter bei jedem Durchfall.

Gesundheitstees – Sei es, dass man sich einen Schnupfen eingefangen hat, dass man Bauchschmerzen hat oder dass man sich manchmal auf eine gustatorische Heimreise begeben möchte. Diese kleinen Beutelchen nehmen nicht viel Platz weg und helfen doch ungemein.

USB-auf-Mikro-USB-Stick – Unser kleiner Helfer hat das Übertragen und Speichern von handygemachten Fotos ermöglicht.

Mückenschutz – Wir hatten Nobite dabei. Hierbei sollte man allerdings darauf achten, dass von dem Spray nichts auf die Schleimhäute gelangt. Also am besten vor der Tür einsprühen.

Annes ultimative Klotasche – In vielen Orten in Südostasien gibt es kein Klopapier. Wer keine Lust hat, sich mit der Klodusche abzuspritzen, sollte daher für den Fall der Fälle immer ein Stück eigenes Klopapier bzw. feuchte Intimpflegetücher dabei haben. In einer kleinen handlichen Klotasche kann man je nach Bedarf Folgendes verstauen: Klopapier, Hygienetücher, ein Stückchen Seife (am besten in einer kleinen Dose), einen Tampon, eine Slipeinlage, Intimpflegetücher, feuchte Tücher fürs Gesicht, evtl. einen kleinen Kamm, evtl. ein Haargummi, eine Kopfschmerztablette usw.

 

Zum Couchsurfen:

Postkarten/Reisevisitenkarten – Wir haben manchmal einen kleinen Dankeschöngruß in der Wohnung versteckt. Dort haben wir zusätzlich unsere Blogadresse und/oder einen Facebookkontakt draufgeschrieben.

Spaghetti/Instanttomatensoße – Wenn man etwas mitbringen möchte, aber keine Zeit zum Einkaufen findet, kann man sich so etwas bereit halten und seine Gastgeber mit etwas Selbstgekochtem verwöhnen. Natürlich nur, wenn man noch Platz im Rucksack hat.

Seidenschlafsack – Nicht jeder Gastgeber kann ein frischbezogenes Bett anbieten. Ein eigener Schlafsack macht jeden Reisenden zum pflegeleichten, unkomplizierten Gast.

Freundschaftsbänder – oder Souvenirs von unterwegs sind nette Mitbringsel oder kleine Dankeschöns. Wir hatten immer einen Schwung davon in der Hosentasche und haben die jetzt auf der ganzen Welt verteilt.

 

Auf jeden Fall nicht:

Socken – Wir haben insgesamt 6 Paar Socken zuviel mitgenommen. Wir hatten nämlich insgesamt 9 Paar Socken mit. Ehrlich gesagt haben wir in 4 Monaten Asien überhaupt nie Socken getragen. Man braucht ein Paar Socken, um von der Haustür zum Flughafen zu kommen und dann erst wieder auf dem Rückweg.
Anne hatte noch ein Paar Wollsocken dabei, welche sich auf längeren, klimatisierten Fahrten bewährt haben.

Schuhe – Geschlossene Schuhe haben wir benötigt, um von der Haustür zum Flughafen zu kommen. Ansonsten nie. Falls man in den Dschungel geht, machen geschlossene Schuhe Sinn. In den Städten, am Strand oder sonst überall ist man mit Flipflops sehr gut beraten;
und die kann man sich sehr günstig an jeder Ecke kaufen.

Wandersandalen – haben wir überhaupt nie gebraucht. Alle Wege, auch die Wandertouren, sind weitestgehend Flipflop-fähig. Wenn man doch eine mehrtägige Dschungel-Trekkingtour plant, sind knöchelhohe Wanderschuhe mit A-Profil angebracht.

Reisezahnbürste – Diese zusammensteckbare oder zusammenklappbare Variation einer Zahnsäuberungsmaschine ist sehr teuer und spart letztendlich nur einen miniminimini Platz ein. Zahnbürsten gibt es überall in den Supermärkten zu kaufen.

Glänzender Schmuck – In vielen Ländern wird vor Straßendieben gewarnt, die einem die Glitzerdinger direkt aus den Ohren reißen. Ungeachtet dessen, ob sie damit verletzen oder nicht. Dezenter Schmuck oder gar keiner ist hier angebracht.

Schminkzeug – verwischt nur beim Schwitzen. Gerade beim Langzeitreisen macht wohl jeder irgendwann die Entdeckung, dass man sich seit 3 Wochen nicht mehr im Spiegel betrachtet hat. Schminken wird zur Nebensache.

(PH) Tipps von Joan

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Hier sind wir mit Joan in der Mall of Asia in Manila.
Joan hat uns im Haus ihrer Familie in Batangas gehostet. Wir haben uns sofort gut verstanden und  uns deshalb in Manila wiedergetroffen.  Joan hat uns nicht nur viele gute Tipps zum Bloggen gegeben, sondern uns auch fünf ihrer schicken Armbänder verkauft. Hier könnt ihr euch auf ihrem Blog umsehen und in Joans Shop stöbern. Falls ihr mal nach Manila kommt, fragt sie doch, ob sie euch treffen kann: https://www.couchsurfing.com/people/jhowayne-contreras

Weil uns Joan so sympathisch war, wollten wir ein paar Dinge von ihr wissen. Die Antworten findet ihr hier:


1.
Joan, what is your favourite Filipino Music?

One of the popular Filipino bands that I like is Parokya ni Edgar.  This band was formed in 1993 and is known for original rock novelty songs. One of their best songs that I like the most is Harana*.

*Harana in English means Serenade.

Here you can listen to the song:

And if you feel prepared to sing along, click here:


2. Which Filipino book impressed you most?

I still remember that when I was in Secondary School I had a subject called History. We read 2 novels written by Doctor Jose P. Rizal, a Philippine National Hero. These books are entitled Noli Me Tangere (Touch Me Not) and its sequel El Filibusterismo (The Subversive).

The novel’s best lines are in my opinion:

  1. “Ang hindi marunong magmahal sa sariling wika ay higit pa sa hayop at malansang isda.”  In English: “He who doesn’t love his own language is worse than an animal and smelly fish.”
  2. “Nasa Kabataan ang Pag-asa ng Bayan.” In English: “Filipino youth is the hope of the country”

For a brief introduction please click the link attached: http://www.penguin.com/read/book-clubs/noli-me-tangere-touch-me-not/9780143039693

I found one German edition which is only available at Amazon:

https://www.amazon.de/Noli-me-tangere-Jos%C3%A9-Rizal/dp/3000528474/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1470339071&sr=8-5&keywords=jose+rizal

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3. Is there any great Filipino movie?

For me, this movie is not sooo great but close to good movie 😀

That Thing Called Tadhana is a romantic comedy movie. It is a story of a broken hearted girl who met a boy in a not so normal way. Both in despair out of love, they form a charming friendship that will take them to Sagada (one of the famous tourist spots in the Northern Part of the Philippines) in their attempts to mend each other’s hearts.

*Tadhana in English: Fate


4. And what is your favourite Filipino dish?

I love cooking. My favourite Filipino dish is Sinigang na baboy.

 
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5. Joan, please teach us a funny phrase with which we can surprise locals.
 

Bulaga! – In English that means Booo!

My boss always surprises me, and they were so happy and laughing out loud when they heard me scream!


6. Last but not least, please give us a reason why a young German traveler should visit your country!

Actually, anyone should visit Philippines. The Philippines offer so many beautiful places to visit, history and cultures to share, local food to taste, and indigenous people to meet.

 

Tipps von den Locals

Der Urlaub ist eingereicht.
Der Flug ist gebucht.
Der Rucksack ist schon vom Dachboden geholt worden.
Es geht bald los.

Wie bereitet man sich am besten auf ein Land vor? Na klar, man kann einen Reiseführer lesen. Irgendeinen; es steht ja meistens eh überall dasselbe drin.
Aber wie noch?

Man könnte an einem verregneten Tag einen Film gucken. Aber welchen?

Man könnte sich auch auf dem Weg zur Arbeit Musik anhören. Aber welche?

Man könnte die Sprache lernen. Aber welche Wörter zuerst?

Man könnte auch das Essen probieren… Nee, besser nicht.

Reiseführer bieten einen Anfang. Unserer Meinung nach verschwimmt jedoch durch das Überangebot an Informationen schnell das Persönliche, die Beziehung zum Land. Wir haben unseren Couchsurfer die gleichen Fragen wie oben gestellt und Antworten bekommen, die wahrscheinlich in keinem Reiseführer zu finden sind.

Um diese Seite gemeinsam voranzutreiben, gibt es jetzt eine Mitmach-Aktion. Falls jemand gern ein Stück von seiner Heimat mit uns und den anderen Lesern teilen möchte, kann man das hier tun:
https://tanzdurchasien.wordpress.com/2016/08/30/mitmach-aktion/

Falls ihr den Tipp von einem Freund, Arbeitskollegen, Verwandten im Ausland haben wollt, dürft ihr denen gerne bescheid sagen, was hier passiert.

Die englische Version findet ihr hier:
https://tanzdurchasien.wordpress.com/2016/08/30/mitmach-aktion-english-version/

Also setzt euch zusammen vor den Rechner oder motiviert die ganze Welt und schreibt eure persönlichen Lieblings-Tipps auf, sodass hier nach und nach ein kunterbunter Abriss von uns und für uns entsteht.

Wir freuen uns darauf.

 

Innenseitervorschläge, die wir schon haben

Vietnam:

Thanh

die Philippinen:

Joan

Kevin

Lorenzo

Thailand:

Itthy

Moritz‘ Tour durch Bangkok

 

 

Alle Tipps von den Locals aus der ganzen Welt findet ihr hier:

https://tippsvondenlocals.wordpress.com/

23.07. – 27.07.: Back @ Bangkok und Reunion

Lustigerweise haben wir Chris und Pond wiedergetroffen. Die beiden verrückten Partykenner und Freelancer hatten wir in Vietnam auf Phu Quoc getroffen und seitdem per Internet Kontakt gehalten.
Einen Tag später haben wir Ye getroffen. Den wiederum hatten wir vorher in Myanmar in Mandalay getroffen. Er war gerade zufällig zur Lehrprobe für sein Deutschleherdasein in Bangkok.

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Wie gesagt: einen Tag später…

Diese beiden Wiedersehen haben unter anderen dazu beigetragen, dass für uns diese Reise abgeschlossen/ abgerundet worden ist. Es hat sich angefühlt, als hätte jedes Land, bzw. jede Station unserer Reise noch mal einen Vertreter geschickt, um uns würdig zu verabschieden.

Genächtigt haben wir im „Suk11“. Sukhumvit, Soi 11: Jeder Taxifahrer kennt die Gegend. Es ist in der Nähe der Skytrainhaltestelle „Nana“.
Ein von außen relativ klein wirkendes Höstelchen, was sich im Inneren jedoch über 5 Etagen und insgesamt über 5 oder 6 Reihenhäuser erstreckt. Die haben einfach bei allen Wänden, die man passieren muss, einen Mauerdurchbruch gemacht.

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Wenn man vom Treppenaufgang bei Zimmer 401 zu Zimmer 411 gehen will, passen pro „Haus“ zwei Zimmer hin, dann kommt einer dieser Durchbrüche. Die sehen auch noch relativ rusikal aus. Eigentlich sieht dor alles sehr rusikal aus. Die Wände sind maximal „beschmiert“, es stehen viele Sachen herum, die Gänge sind eng und dunkel. Auf den zweiten Blick fällt auf, dass es scheinbar so gewollt ist, denn es ist absolut sauber. Es liegt nirgendwo ein Fitzelchen Staubkorn. Auch die Zimmer sind sauber und werden auf Anfrage auch täglich geputzt und man bekommt neue Handtücher. Tatsächlich sind die engen Gänge der Szenerie dem eines kleinen Dorfes nachempfunden. Andeutungen von Steinbeeten (ohne Pflanzen),  Andeutungen von niedrig hängenden Telefonkabeln, kleine Teiche aus Spiegeln, hier und da steht eine ausrangierte, verrostete Rikscha. Ab und zu eine Sitzecke mit zerlesenen Travelerbüchern, die zum Tausch angeboten werden. Über den Gängen haben die Zimmer alle kleine Regenrinnen (im Haus), und ein paar getrocknete Äste mit Zweigen lassen einen denken, man sei tatsächlich in irgendeinem kleinen Dorf gelandet.

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Ingesamt eine liebevolle, detailreiche Unterkunft zu moderaten Preisen. Es gibt dort ein einfaches Frühstück für 50 Baht, was vollkommen in Ordnung ist, wenn man Toast und Marmelade mag. Uns war das egal, wir haben in den letzten Monaten schon Schlimmeres gegessen.

Insgesamt ist diese Gegend sehr nett aufgezogen. Diese Soi 11, was soviel bedeuten könnte wie Gasse 11, ist gespickt mit sehr guten Restaurants und vor allem auch der Charlie Cheaps Bar. Ebenvoll super detailreiche Straßenkneipe, die wohl irgendwo als Geheimtipp stehen muss, denn es ist dort jeden Abend zum Bersten gefüllt mit Travellern.

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Gefüllt ist allerdings so ne Sache. Es ist halt eine Straßenkneipe, bei der längs (nicht quer), ungefähr auf der Hälfte der Straße, eine Kette mit dem Hinweis liegt, diese doch bitte nicht zu übertreten. Also quetschen sich alle in gewohnter Kneipenmanier hinter diese imaginäre Trennwand und fühlen sich scheinbar pudelwohl, wenn man sich auf dem Weg, den Kneipier eine Bestellung zuzubrüllen, ein wenig beschubsen und bedrängeln darf.
Die Bar bietet, ähnlich unserem Hostel, so unglaublich viel zu entdecken, dass es ein riesengroßer Spaß ist, da die ganze Zeit einfach nur hinzustarren. Aber ehrlich gesagt, finde ich das ein wenig unkommunikativ.
Hier ist ein Gazellenschädel, dort fährt eine kleine Eisenbahn vorbei.
Auf der einen Seite wackelt ein Fähnchen, auf der anderen Seite ein altes amerikanisches Autokennzeichen.

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Unten stehen diese drei lustigen Affen, die sich Mund, Augen, Ohren zuhalten, oben baumelt eine Schrumpfkopfattrappe.
Insgesamt sieht das Ganze mehr nach einer Voodooverkaufshöhle als nach einer Kneipe aus, aber es gibt dort nur Bier und günstige Cocktails. Der einfachheitshhalber alles für 2 Euro. Da kann man sich tatsächlich ein wenig herrlich betrinken.

Da war dieser eine Tag. Der hat sich angefühlt wie Montag. Montag ist eigentlich Tanzen, aber ehrlich gesagt… Och nö. Heute mal anders.

Wir lagen am Vormittag in diesem wunderschönen Park, haben die Seele baumeln und die Sonne scheinen lassen. Gut gepflegt, super in Schuss und mit Wachmann an jedem Eingang. Als wir rein wollten, mussten wir einen Augenblick vor verschlossener Tür warten, bis dieser eine, doch sehr trunkene Mann sich entfernt hat und der Wachmann auf der anderen Seite der Gittertür sein OK gegeben hat. Ein Park für die Besseren. Wobei… wer ist hier wer?

Den Chatuchak-Markt haben wir beim letzten Mal leider nicht besuchen können, deswegen war er diesmal fällig. Die Köpfe voller Einkaufsideen, das Portemonaie zum Platzen gefüllt mit kleinen Scheinen und zum Äußersten bereit haben wir uns todesmutig in das Verhandlungsgetümmel geschmissen. Nur leider hat uns überhaupt keiner angesprochen, ob wir etwas kaufen wollen. Das war ich so aus den letzten Wochen gar nicht mehr gewohnt. Ehrlich gesagt wollten die, bei denen wir etwas kaufen wollten, noch nicht mal mit uns reden, geschweige denn verhandeln. Wir haben ein paar sehr schöne Gegenstände gekauft, aber da war es ungefähr so: „Ok, mister, the price ist 1500 Baht. For you 10% discount and the new special price is 1300!“

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Auf Nachfrage, ob die noch weiter runtergehen können oder wollen, haben die nur den Kopf geschüttelt und freundlich gelächelt. Komisch. Damit hatten wir jetzt gar nicht gerechnet. Also gut. Strategie ändern und weiter. Wir haben uns damit vergnügt, schöne Wohnungseinrichtungs- und Dekorationsverkaufsräume zur allgemeinen Inspiration zu betrachten. Hier ist Hübsch und Schick neben Ramsch und Masse. Die Preise scheinen für mich hier angemessen. Billiger Plastikkram kostet wenig (wahrscheinlich immer noch zu viel) und Handgemachtes kostet fairerweise mehr. Teilweise fast schon europäisch (wahrscheinlich auch zu viel, aber das lässt sich mit einem besseren Gewissen einkaufen).

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Unser Highlight von der Woche war allerdings der Patpong Nightmarket. Man kann ihn bequem über die Haltestelle Sala Daeng erreichen. Dort waren wir in der ersten Woche auch schon und haben uns dort kräftig übers Ohr hauen lassen. Hinter Straßenverkaufsständen, wo die Händler am Ende jeder Verhandlerei einen Nervenzusammenbruch zu kriegen scheinen und einem mit Tränen in den Augen von ihrer Familie erzählen (dabei ist es völlig egal, wie hoch und gerechtfertigt der Preis ist), gibt es das ständige Angebot einer Pingpong-Show. Was nun ganz genau hinter dieser Darbietung verbirgt, weiß ich allerdings nicht. Man konnte nur einen kleinen Eindruck durch die halboffenen Türen erspähen: Junge Mädchen räkeln sich dort lasziv und gelangweilt, ohne Kunden auf den Thresen. Teilweise stehe die da zu zehnt drin und wackeln mit dem Hintern.
Tatsächlich lädt dieser Nachtmarkt zum Handeln ein. Hemden, die zu 400 Baht (10 Euro) feil geboten werden lassen sich bequem auf 150 Baht (etwa 4 Euro) runterhandeln. Wahrscheinlich wäre noch mehr möglich gewesen, aber dazu reichte das neuerlernte Verhandlungsgeschick nun doch nicht aus.