10.07.: Am Strand von Tigbauan

Mit April am Strand

Der Nachmittag ist hier in Asien meine Lieblingstageszeit. Die Sonne brennt nicht mehr so, aber sie ist immer noch so wohlig warm wie an einem der heißeren Sommertage in Deutschland. Beste Zeit, rauszugehen, zumal jetzt alles in den schönsten Farben leuchtet.
Wir schnappten uns mal wieder Pedicabs und ließen uns zum Strand fahren. Was für ein Unterschied zu den ganzen Stränden, an denen wir bisher auf unserer Reise gefaulenzt hatten! Erstmal war der Sand schwarzbraun, was dem Ganzen eine besondere Stimmung verlieh. Und zweitens gab es weit und breit nichts. Nichts, was nicht dahin gehört. Keine Souvenirstände, keine Hotels, keine Sonnenbrillenverkäufer. Ganz normales Leben. Ein paar Muscheln, ein paar Strandhunde und ein paar Einheimische, die Volleyball spielten oder irgendwas grillten.


Wir genossen die Nachmittagsstimmung, ließen Steine hüpfen, sammelten Muscheln und kehrten in ein entspanntes kleines Beach Resort ein, in dem man auf Bambusplattformen unter den Baumkronen aufs Meer gucken kann. Obwohl noch nicht Montag war, tanzten wir; es ging einfach nicht anders bei dieser Kulisse und diesem warmen Licht an diesem perfekten Nachmittag.

 
Zur Abkühlung gab es Halo-Halo. Auf Vietnamesisch wäre das Süße Suppe und auf Deutsch vielleicht „Verrücktes Durcheinander und Miteinander von Zutaten, die wir niemals zusammen essen würden.“ In unserem Fall enthielt der Eisbecher Folgendes (von unten nach oben gestapelt): braune Bohnen, Sirup, Mangostückchen, grasgrüne Jellyquader, Mais, gecrashtes Eis, Kondensmilch und zur Krönung des Ganzen ein Stück Caramel-Flan. Wo soll man da anfangen? Am besten denkt man gar nicht drüber nach, wie man süß und herzhaft trennen könnte, es gelingt sowieso nicht. Im Mund vermischt sich alles zu einem echten Halo-Halo. Auf Tagalog heißt das nämlich einfach nur so viel wie „Mix.“

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It’s Showtime!

Plötzlich hatte April große Lust auf Schweinefleisch. Wohl nicht ungewöhnlich für eine Filippina. Und zwar hatte sie Lust auf gegrilltes Schweinefleisch. Das wiederum ist alles andere als schwierig aufzutreiben. Seit Tagen essen wir Fleisch in jeglicher Form, warum also nicht auch jetzt? Man soll sich ja seinen Gastgebern ein bisschen anpassen.
Wir gingen in ein fast ausgestorbenes Resort, mieteten den Karaokeraum und schmetterten ein paar Evergreens in die Abendluft, wenn wir nicht gerade an den köstlichen Schweinerippchen nagten, die April uns bestellt hatte.

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Gut gefüllt rollten wir nach Hause. Dort kam April nach einer Stunde auf die Idee, dass jetzt Zeit zu kochen sei. Nach nochmals einer Stunde gab es also wieder Abendessen. Wieder Schwein, surprise surprise. Auch das sah sehr gut aus, also fügten wir uns unserem anti-vegetarischen Schicksal noch einmal. Ob wir in diesem Urlaub jemals wieder einfach mal Gemüse würden essen können? Biiitte!

10.07.: Von Gemüse und Geistern

Markt – Exotik

Der nächste Tag begann, wie der letzte geendet hatte: Wir schnappten uns ein Pedicab und fuhren mit April zum Markt, denn es war Sonntag, also market day. Genau genommen schnappten wir uns in weiser Voraussicht nicht ein Pedicab, sondern zwei, eines für April und mich und ein VIP-Pedicab für Jonas allein. So konnte er es sich in seiner kleinen Kabine bequem machen, falls man bei all dem Gebiege und Verdrehe noch von bequem sprechen kann.


Auf dem Markt wurde mir bewusst, wie anders wir aussehen. Seit Tagen schon waren wir die einzigen Weißen gewesen (mit Ausnahme von ganz wenigen alten Männern, die in den Philippinen das Glück – in Form einer Frau – suchen.) Aber hier in Tigbauan, dieser kleinen, verschlafenen Stadt am Rande von Iloilo, sahen alle gleich aus – bis auf uns. Wie das exotische Gemüse und die vielen Fische die Attraktion für uns wurden, so wurden wir es im Gegenzug für die Einheimischen. Kein Wunder, wenn man wie Jonas als einziger in der ganzen Markthalle um drei Köpfe herausragt. Ich genoss meine philippinische Durchschnittsgröße und schaute mit den Augen der Einheimischen halb erschrocken, halb ungläubig zu Jonas auf. Ganz schön riesig, dieser Mann. Und dann noch diese lange Nase… UND Haare im Gesicht!

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Viele Leute hier schienen noch nie einen Weißen gesehen zu haben und verhielten sich ganz anders, als wir es aus den Touri-Spots gewohnt sind. Fast niemand sprach uns an, niemand wollte uns etwas aufschwatzen. Im Gegenteil: die meisten schienen etwas verschüchtert und guckten schnell weg, wenn wir ihren Blick erwiderten. Manche fragten April leise, woher wir denn kämen. Worauf sie antwortete: „Frag sie doch selbst!“. Aber das trauten sie sich dann nicht.


April erledigte ihren Wocheneinkauf und wir hatten Zeit, uns an Obst, Gemüse und fremdartigen Süßigkeiten sattzusehen. Als wir dachten, dass wir schon alles gesehen hätten, entdeckten wir einen Esoterikstand. Hier gab es die wildesten Produkte. Die Verkäuferin war sehr geduldig und erklärte uns genau, wozu das alles gut sei. Hier eine kleine Auswahl aus dem Sortiment (bei Interesse bitte Bestellung an uns ;-):

  • Harzklumpen zum Verbrennen, um so etwas wie Weihrauch zu erzeugen und damit böse Geister zu vertreiben
  • diverse Moose, Beeren und Wurzeln, um Tinkturen und Aufgüsse zuzubereiten
  • eine Mischung aus den oben genannten Zutaten zur Abwehr von schlechter Energie (dazu wurden die Holzstückchen etc. mit Öl übergossen und in ihr eine Jesusfigur versenkt – logisch, was denn sonst?)
  • Glücksamulette aus Naturmaterialien, um kleinen Kindern Energie zu geben
  • Zwirnfäden in verschiedenen Farben, um schlechte Geister von Babys und Kleinkindern fernzuhalten


Markt-Esoterik

Angeregt vom Esoterikstand erzählte uns April die verrücktesten Geschichten. Alles mit dem Vorwort, dass sie selbst gar nicht an Geister und dergleichen glaube, aber manchmal, nunja, manchmal passierten eben doch so komische Dinge…

Als ihre Schwester schwanger war, bemerkten April und sie so eine seltsame Energie im Haus. Glasklare Sache: Irgendjemand wollte dem ungeborenen Kind schaden. Was tun? „Ingwer! Ingwer und Knoblauch!“ Die legt man vor alle Fenster und Türen und hält so das Schlechte fern. Das sei übrigens auch der Grund, warum die Gemüseverkäuferinnen den Ingwer niemals per Hand an die Kunden geben. Sie packen ihn auf den Tisch und man muss ihn selbst aufheben. Denn Ingwer überträgt die Energie desjenigen, der ihn berührt. Falls also ein Kunde böse sein sollte, würde er seine schlechte Energie allein durch das gleichzeitige Anfassen des Ingwers an die Verkäuferin abgeben. „Ach was, das habe ich ja noch nie gehört. Machst du das auch immer so?“ – „Ja, klar!“ Das Baby kam jedenfalls gesund auf die Welt, dem Ingwer sei dank.

„Und wer sind diese bösen Leute?“, wollte ich von April wissen. Irgendwie klingt das ja wie im Märchen. Und das ist es auch, sagte sie. Denn diese Leute seien Menschen mit schwarzer Energie, so ähnlich wie Hexen oder Zauberer. Sie brauchen die reine Energie von Babys, um sich selbst zu stärken. „Aber wie wollen sie denn die Energie von dem Baby bekommen? Das verstehe ich nicht.“ Aprils Antwort klang tatsächlich so wie in einem Gruselmärchen: Sie glaubt (obwohl sie eigentlich überhaupt nicht an Zauberei und so etwas glaubt, aber eben manchmal halt doch so ein bisschen…), dass die Hexe oder dergleichen aus dem Nabel der Mutter alle Flüssigkeit heraussaugt, so lange, bis das Kind stirbt. Und deshalb müsse man die ungeborenen Babys schützen. Durch Knoblauch, Ingwer oder irgendeine Tinktur, die es an diesem Esoterikstand bestimmt auch zu kaufen gibt.
Doch auch Kleinkinder und kranke Leute seien anfällig für schwarze Mächte. Dafür gibt es dann die Zwirnsfäden, die man sich bzw. ihnen ums Handgelenk bindet und die sie gegen böse Geister schützen. Interessanterweise deckt sich das mit einem Glauben, von dem ich in Kambodscha gehört habe. Dort bindet man einer Person ein weißes Band ums Handgelenk, wenn die Gefahr besteht, dass die Geister ihre Seele holen wollen (siehe: Die Tränen meines Herzens, Sokreaksa Himm).

„Achja, übrigens kann man die bösen Leute auch erkennen.“, erzählte April weiter. Das wird ja immer spannender hier. „Was, wie denn?“, wollte ich unbedingt wissen. „Aaaaalso. Wenn jemand böse ist, strahlt er irgendeine Energie, eine Hitze aus. Manche Leute tragen eine Ölflasche bei sich, und wenn diese warm wird, dann weiß man, dass…“

Also eigentlich ginge das ja gar nicht, aber einmal sei ihr das doch passiert. Da ist sie im Bus gefahren und auf einmal hat sich der Mann neben ihr so unruhig hin und her gedreht. Er hat sich immer wieder im Bus umgesehen. April hat ihn gefragt, was los sei. Und er verwies auf eine kleine Ölflasche in seiner Hosentasche, in der es  blubberte. Wenn man Öl zum Kochen bringt, dann muss schon sehr viel schlechte Energie im Spiel sein. Nur was tut man, wenn man weiß, dass irgendeiner dieser dicht auf einander gedrängten Passagiere böse ist? Darauf wusste April auch keine Antwort. Außer Knoblauch vielleicht. Und von dem gibt es hier ja zum Glück auch reichlich zu essen.

 

08.07.: Semicouchsurfen in Bacolod

Von Mambukal aus ging es nach Bacolod. Nach einer mehr als langwierigen und somit langweiligen Busfahrt sind wir doch irgendwann angekommen. Bei diesen Linienbussen ist das nämlich so, dass man überall aufspringen darf und auch überall aussteigen darf. Auch wenn der Bus  gerade gehalten hat, sage ich einfach nach 5 Metern wieder bescheid, dass ich gerne aussteigen möchte. Also fährt der Bus los, hält wieder an, fährt wieder los, hält wieder an.

Nach dieser ganzen Entspannung in Mambukal können wir unsere Köpfe gar nicht festhalten und wackeln somit über relativ lange Zeit nach Bacolod.

Wir waren von der langen, wackeligen Busfahrt etwas sehr genervt  und stiegen dann auch noch an einem völlig verdreckten Vorstadtterminal aus. Die Straßen waren dreckig, die Häuser heruntergekommen. Wir sahen viel Armut. Hier wollten wir nicht bleiben.

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Während der Fahrt haben wir uns  über günstige Hotels informiert und beschlossen, dass es direkt am nächsten Tag weiter nach Iloilo gehen sollte. Nun hatten wir uns aber leider schon mit der Couchsurferin, Jona, verabredet, die uns den Supertipp mit Mambukal gegeben hat. Nun wollten wir uns zumindest noch kurz mit ihr treffen.

Leider konnte uns Jona keinen Schlafplatz anbieten, meinte aber, dass die uns vor ihrer Nachtschicht die Stadt ein wenig zeigen könne. Diese Stadt? Herrjeh, na gut. Ein Versuch ist es ja wert.

Wir trafen Jona an der Ecke und es ging zu Fuß entlang der vierspurigen Straße. Einen Bürgersteig gab es nur knapp, so dass 2 Leute nebeneinander gehen konnten. Praktisch, wenn man sich gerade kennen lernen möchte.

Jona führte uns den ganzen Abend geschickt durch das studentische Nachtleben der Stadt. Die Bilder zeugen davon, dass wir uns wahrlich in der Stadt getäuscht hatten.

Künstlerische Gestaltung in der open air Mensa:

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Lustig ist es geworden
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Das obligatorische Beweisfoto
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Der letzte Cocktail des Abends. Das unten, nicht das oben.

 

 

 

Fazit des Tages:

Man darf sich vom ersten Eindruck einer Stadt nicht täuschen lassen

und

auch wenn ein Couchsurfer einem keine Schlafmöglichkeit anbieten kann, ist es doch sehr schön, wenn man sich ein wenig mit den Lokals treffen kann, um die versteckten Orte zu finden.

07.07. – 08.07.: Mambukal und Hot Springs

Als wir an dem Mittwoch bei Lorenzo aufgebrochen sind, stand unser Plan, dass wir bis nach Bacolod kommen wollten, eigentlich fest. Nachdem wir Mr. Weltreise in Naga City verabschiedet hatten, kam direkt eine Nachricht von der Couchsurferin aus Bacolod, dass, wenn wir etwas sehen wollen würden, wir uns Mambukal angucken sollten. Mambukal liegt vor Bacolod. Also gut. Es wurde mal wieder mit Plänen geschmissen. Das machte aber nichts, wir hatten ja Zeit.

Wir sind von Toledo City auf Cebu Island nach San Carlos City auf Negros Island delfinumsäumt übergesetzt. Delfinumsäumt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Tatsächlich ist uns aber eine kleine Delfinschule von vielleicht 20 Tieren ein kleines Stück gefolgt. In San Carlos wurden wir mit einem Fahrrad inkl. Beiwagen zum Busterminal gebracht.

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Dort sind wir von einem relativ aufgeregten, kleinen Mann in einen Minivan (der wahrscheinlich viel zu teuer war) gestopft worden, ohne dass wir uns viel wehren konnten. Von Meeresniveau schraubten wir uns immer weiter, bis auf 2600m in die Berge. Ein saftiges Grün erwartete uns dort. Grün in allen verschiedenen Farbnuancen. Die Berge sind hier, ähnlich wie die Chocolate Hills, rund geformt und sehen mit dem grünen Überzug wie frisch gepudert aus. „Eine Landschaft, um Helden zu zeugen!“ (caruso, Piratenschaft Stormarn)
Wir fuhren also so dahin und kamen aus lauter „Guck-mal-hier“s, „Boah-ist-das-schön“s und „Wunderschön“s gar nicht mehr klar. Irgendwann sind wir in Murcia angekommen und durften den doch leider sehr übervollen Minivan wieder verlassen.

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Reisfelder auf der Hochebene

Mit einem Tricycle ging es weiter in das Mambukal Resort. Außer dem Tipp unserer Couchsurferin hatten wir keine weiteren Informationen darüber, deswegen war uns auch nicht ganz klar, ob die dort überhaupt Schlafmöglichkeiten haben; ergo: ob wir da überhaupt schlafen können. Egal, erstmal hin! Versuch macht kluch!

Dort angekommen, bot sich uns ein Blick für die Götter. Mal wieder.
In einem mit Urwald bewachsenen Talkessel springen diese aquathermalen Quellen aus dem Boden. Einige sogar so heiß, dass sie nicht bebadebar sind. In den anderen so angenehm, dass man sich da gepflegt durchkochen lassen kann.
Da sie glücklicherweise Zimmer hatten, checkten wir ein und vergaßen beim abendlichen Garen die Unannehmlichkeiten des doch eher sehr einfachen Zimmers für viel zu viel Geld.
Wie wir da so in der Thermalquelle vor uns hinköchelten, tröpfelte uns von oben kühler Regen auf den Kopf und sorgte dafür, dass wir nicht völlig malade wurden. Aber um‘s genau zu nehmen, wurde hier der Dreck der Straße von den letzten 3 Monaten rausgekocht. Jegliche skelattale Muskulatur wurde in unseren Körpern so entspannt, wie es kein Masseur der Welt besser hingekriegt hätte.

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Flughunde… und das war erst der Anfang

Und dann starteten über uns auch noch tausende von Fledermäusen und Flughunden. Es war absolut still. Das heißt, man hörte keine menschengemachten, mechanischen Störgeräusche, sondern nur den Klang der Natur. Bis auf den Springbrunnen hinter uns und das leise Reden der Leute um uns herum. Herrlich.

Zum Abendessen waberten wir einmal quer über die Straße in das Restaurant und bekamen dort mit Tomaten gefüllten, frischen Tintenfisch in Knoblauch- und Zwiebelsoße. Wie soll man sowas in Worte fassen? Vielleicht: Aaaaahhhh….. Hmm…… Oder *Gulb!* Ich dreh durch. Wer denkt sich denn bitte solche Gerichte aus? Wenn ich am Ende nicht satt gewesen wäre, hätte ich glatt noch einen zweiten Teller bestellt.

Also gut, wir gingen schlafen. Im Zimmer miefte es leider etwa ranzig und schimmelig, aber es war halt auch das günstigste der Anlage.

Am nächsten Tag starteten wir mit typisch philippinischem Frühstück (ich: Reis, Ei und Fleisch, Anne: Fleisch, Ei und Reis) und gingen direkt wieder in dieses Thermalbad. Eigentlich hatten wir direkt nach Bacolod abreisen wollen, aber dieses warme Wasser war einfach zu herrlich.

Gegen 12.00 Uhr sind wir auf dem Weg zum Ausgang und fallen quasi direkt in einen Schmetterlingsgarten. Vor lauter Warmwasserentspannung laufen wir mit der Kamera vor der Nase durch das kleine Gehege und machen sehr schöne Bilder, bevor uns die schaukelnde Enge der Jeepneyfahrt in die Realität zurück versetzt.

28.6.: Bye bye, Bohol – Hello Negros!

“See you again in the Land of the Chocolate Hills.
Bye bye visitor!

Da die Philippinen ja nicht nur aus Loboc bestehen, sondern aus insgesamt 7107 Inseln, wollten / mussten wir weiterreisen.
Unser Gastvater gab uns noch ein Kokos-Dessert mit auf den Weg und fuhr uns zur Straße, um dem Busfahrer zu erklären, wo in Tagbilaran er uns rauszulassen hätte.
Wie echte Profis setzten wir uns ganz vorn in den Jeepney und wichen kaum vom Fleck, als der Bus sich langsam füllte.
Auto – Jeepney – Tricycle – Fähre. Wir setzten nach Dumaguete auf Negros über, die dritte Insel für uns.

Dumaguete

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Dicke, weiße Wolken an einem strahlend blauen Himmel erwarteten uns, dazu eine hübsche Promenade mit kleinen Cafés und einem Hauch von spanischer Kolonialarchitektur. Unser Couchsurfer konnte uns erst abends in seinem Büro unterbringen, also erkundeten wir schon mal auf eigene Faust die Stadt und den Fischerhafen.


Am Abend fuhren wir zu Val. Die Unterkunft für heute würde sehr einfach werden, das hatte er schon angekündigt. Als er und seine zwei Kollegen Feierabend machten, aßen wir noch zusammen Nudeln und Ananas, redeten ein bisschen und als die drei nach Hause gegangen waren, bereiteten wir unser Matratzenlager zwischen den Computertischen vor. Wirklich sehr einfach, aber für eine Nacht würde es gehen.

Val