23.07. – 27.07.: Back @ Bangkok und Reunion

Lustigerweise haben wir Chris und Pond wiedergetroffen. Die beiden verrückten Partykenner und Freelancer hatten wir in Vietnam auf Phu Quoc getroffen und seitdem per Internet Kontakt gehalten.
Einen Tag später haben wir Ye getroffen. Den wiederum hatten wir vorher in Myanmar in Mandalay getroffen. Er war gerade zufällig zur Lehrprobe für sein Deutschleherdasein in Bangkok.

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Wie gesagt: einen Tag später…

Diese beiden Wiedersehen haben unter anderen dazu beigetragen, dass für uns diese Reise abgeschlossen/ abgerundet worden ist. Es hat sich angefühlt, als hätte jedes Land, bzw. jede Station unserer Reise noch mal einen Vertreter geschickt, um uns würdig zu verabschieden.

Genächtigt haben wir im „Suk11“. Sukhumvit, Soi 11: Jeder Taxifahrer kennt die Gegend. Es ist in der Nähe der Skytrainhaltestelle „Nana“.
Ein von außen relativ klein wirkendes Höstelchen, was sich im Inneren jedoch über 5 Etagen und insgesamt über 5 oder 6 Reihenhäuser erstreckt. Die haben einfach bei allen Wänden, die man passieren muss, einen Mauerdurchbruch gemacht.

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Wenn man vom Treppenaufgang bei Zimmer 401 zu Zimmer 411 gehen will, passen pro „Haus“ zwei Zimmer hin, dann kommt einer dieser Durchbrüche. Die sehen auch noch relativ rusikal aus. Eigentlich sieht dor alles sehr rusikal aus. Die Wände sind maximal „beschmiert“, es stehen viele Sachen herum, die Gänge sind eng und dunkel. Auf den zweiten Blick fällt auf, dass es scheinbar so gewollt ist, denn es ist absolut sauber. Es liegt nirgendwo ein Fitzelchen Staubkorn. Auch die Zimmer sind sauber und werden auf Anfrage auch täglich geputzt und man bekommt neue Handtücher. Tatsächlich sind die engen Gänge der Szenerie dem eines kleinen Dorfes nachempfunden. Andeutungen von Steinbeeten (ohne Pflanzen),  Andeutungen von niedrig hängenden Telefonkabeln, kleine Teiche aus Spiegeln, hier und da steht eine ausrangierte, verrostete Rikscha. Ab und zu eine Sitzecke mit zerlesenen Travelerbüchern, die zum Tausch angeboten werden. Über den Gängen haben die Zimmer alle kleine Regenrinnen (im Haus), und ein paar getrocknete Äste mit Zweigen lassen einen denken, man sei tatsächlich in irgendeinem kleinen Dorf gelandet.

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Ingesamt eine liebevolle, detailreiche Unterkunft zu moderaten Preisen. Es gibt dort ein einfaches Frühstück für 50 Baht, was vollkommen in Ordnung ist, wenn man Toast und Marmelade mag. Uns war das egal, wir haben in den letzten Monaten schon Schlimmeres gegessen.

Insgesamt ist diese Gegend sehr nett aufgezogen. Diese Soi 11, was soviel bedeuten könnte wie Gasse 11, ist gespickt mit sehr guten Restaurants und vor allem auch der Charlie Cheaps Bar. Ebenvoll super detailreiche Straßenkneipe, die wohl irgendwo als Geheimtipp stehen muss, denn es ist dort jeden Abend zum Bersten gefüllt mit Travellern.

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Gefüllt ist allerdings so ne Sache. Es ist halt eine Straßenkneipe, bei der längs (nicht quer), ungefähr auf der Hälfte der Straße, eine Kette mit dem Hinweis liegt, diese doch bitte nicht zu übertreten. Also quetschen sich alle in gewohnter Kneipenmanier hinter diese imaginäre Trennwand und fühlen sich scheinbar pudelwohl, wenn man sich auf dem Weg, den Kneipier eine Bestellung zuzubrüllen, ein wenig beschubsen und bedrängeln darf.
Die Bar bietet, ähnlich unserem Hostel, so unglaublich viel zu entdecken, dass es ein riesengroßer Spaß ist, da die ganze Zeit einfach nur hinzustarren. Aber ehrlich gesagt, finde ich das ein wenig unkommunikativ.
Hier ist ein Gazellenschädel, dort fährt eine kleine Eisenbahn vorbei.
Auf der einen Seite wackelt ein Fähnchen, auf der anderen Seite ein altes amerikanisches Autokennzeichen.

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Unten stehen diese drei lustigen Affen, die sich Mund, Augen, Ohren zuhalten, oben baumelt eine Schrumpfkopfattrappe.
Insgesamt sieht das Ganze mehr nach einer Voodooverkaufshöhle als nach einer Kneipe aus, aber es gibt dort nur Bier und günstige Cocktails. Der einfachheitshhalber alles für 2 Euro. Da kann man sich tatsächlich ein wenig herrlich betrinken.

Da war dieser eine Tag. Der hat sich angefühlt wie Montag. Montag ist eigentlich Tanzen, aber ehrlich gesagt… Och nö. Heute mal anders.

Wir lagen am Vormittag in diesem wunderschönen Park, haben die Seele baumeln und die Sonne scheinen lassen. Gut gepflegt, super in Schuss und mit Wachmann an jedem Eingang. Als wir rein wollten, mussten wir einen Augenblick vor verschlossener Tür warten, bis dieser eine, doch sehr trunkene Mann sich entfernt hat und der Wachmann auf der anderen Seite der Gittertür sein OK gegeben hat. Ein Park für die Besseren. Wobei… wer ist hier wer?

Den Chatuchak-Markt haben wir beim letzten Mal leider nicht besuchen können, deswegen war er diesmal fällig. Die Köpfe voller Einkaufsideen, das Portemonaie zum Platzen gefüllt mit kleinen Scheinen und zum Äußersten bereit haben wir uns todesmutig in das Verhandlungsgetümmel geschmissen. Nur leider hat uns überhaupt keiner angesprochen, ob wir etwas kaufen wollen. Das war ich so aus den letzten Wochen gar nicht mehr gewohnt. Ehrlich gesagt wollten die, bei denen wir etwas kaufen wollten, noch nicht mal mit uns reden, geschweige denn verhandeln. Wir haben ein paar sehr schöne Gegenstände gekauft, aber da war es ungefähr so: „Ok, mister, the price ist 1500 Baht. For you 10% discount and the new special price is 1300!“

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Auf Nachfrage, ob die noch weiter runtergehen können oder wollen, haben die nur den Kopf geschüttelt und freundlich gelächelt. Komisch. Damit hatten wir jetzt gar nicht gerechnet. Also gut. Strategie ändern und weiter. Wir haben uns damit vergnügt, schöne Wohnungseinrichtungs- und Dekorationsverkaufsräume zur allgemeinen Inspiration zu betrachten. Hier ist Hübsch und Schick neben Ramsch und Masse. Die Preise scheinen für mich hier angemessen. Billiger Plastikkram kostet wenig (wahrscheinlich immer noch zu viel) und Handgemachtes kostet fairerweise mehr. Teilweise fast schon europäisch (wahrscheinlich auch zu viel, aber das lässt sich mit einem besseren Gewissen einkaufen).

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Unser Highlight von der Woche war allerdings der Patpong Nightmarket. Man kann ihn bequem über die Haltestelle Sala Daeng erreichen. Dort waren wir in der ersten Woche auch schon und haben uns dort kräftig übers Ohr hauen lassen. Hinter Straßenverkaufsständen, wo die Händler am Ende jeder Verhandlerei einen Nervenzusammenbruch zu kriegen scheinen und einem mit Tränen in den Augen von ihrer Familie erzählen (dabei ist es völlig egal, wie hoch und gerechtfertigt der Preis ist), gibt es das ständige Angebot einer Pingpong-Show. Was nun ganz genau hinter dieser Darbietung verbirgt, weiß ich allerdings nicht. Man konnte nur einen kleinen Eindruck durch die halboffenen Türen erspähen: Junge Mädchen räkeln sich dort lasziv und gelangweilt, ohne Kunden auf den Thresen. Teilweise stehe die da zu zehnt drin und wackeln mit dem Hintern.
Tatsächlich lädt dieser Nachtmarkt zum Handeln ein. Hemden, die zu 400 Baht (10 Euro) feil geboten werden lassen sich bequem auf 150 Baht (etwa 4 Euro) runterhandeln. Wahrscheinlich wäre noch mehr möglich gewesen, aber dazu reichte das neuerlernte Verhandlungsgeschick nun doch nicht aus.

20.07.: Manila: Altstadt und Oceanarium

Radius ausdehnen

Am zweiten Tag in  Manila fanden wir, es wurde Zeit, unseren Radius von Hostel – Seven Eleven – Essenssuche – Hostel etwas auszudehnen. Beim Frühstücken im Wanderer’s Guesthouse hatten wir Regina kennengelernt. Sie war kurz nach dem Abi aufgebrochen, um in Neuseeland und Australien zu leben und zu reisen und machte nun auf ihrem Rückweg einen Abstecher auf die Philippinen. In Manila hatte sie nur einen Tag eingeplant und wollte also heute die Stadt erkunden. Nur machten ihr Horrorgeschichten, die ihr da auf der Terrasse präsentiert wurden, etwas zu schaffen: „Allein in Manila? Was, überhaupt alleine unterwegs, als 18-Jährige?“ Was habe sie denn vor? Alleine die Stadt ansehen – auf keinen Fall! Das einzig Vernünftige wäre, den Tag im Hostel zu verbringen und zu schlafen. Maximal, aber wirklich nur, wenn sie sehr abenteuerlustig wäre, könne sie doch unten auf der Straße etwas zu essen suchen. Aber allein  in den Park laufen – auf keinen Fall!

Uns waren auch schon irgendwelche Geschichten erzählt wurden, dass Manila die unsicherste Stadt in Asien sei, die Gefahr auszurauben extrem hoch, voller Bettler und Drogenabhängiger und dass man bestimmte Stadtviertel unbedingt meiden solle.
„But anyways, just have an extra look“, hatte Christophers Mutter uns in Batangas trotzdem als Rat mitgegeben. Wie es sich da mit den ganzen Warnungen als Alleinreisende anfühlt, konnte ich mir gut vorstellen.

Ein paar Tipps

Solche Horrorgeschichten sollte man sich auf jeden Fall anhören und auch wahrnehmen. Passieren kann immer und überall etwas; in Saigon, in Manila, in Barcelona oder in Hamburg. In einigen Ländern ist es vermeintlich sicherer, in anderen unsicherer. Während der ganzen Zeit auf den Philippinen ist uns jedoch nichts dergleichen passiert und wir haben auch kaum etwas davon mitbekommen. Trotzdem gilt:

  • Wenn man einen größeren Geldbetrag mit sich führt, lohnt es sich, den an mehreren Orten zu verteilen (Rucksack, Bauchtasche, Deckelklappe, Portemonnaie).
  • Auf wertvollen oder wertvoll scheinenden Schmuck sollte man verzichten, der wird einem im schlimmsten Fall vom Körper gerissen.
  • Falls man ein Smartphone besitzt und mit auf Reisen nimmt, dies gerne in etwas ruhigeren Ecken (z.B. an eine Hauswand gelehnt) oder in Gebäuden benutzen; da ist die Gefahr, dass sie von Mofafahrern aus der Hand gerissen werden, geringer.
  • Selbstbewusst, aufrecht und mit offenem Blick durch die Stadt gehen. Lächeln, wann immer möglich. Das ist gut für das Selbstbefinden und für die anderen. Und im Idealfall bekommt man ein Lächeln zurück, oder auch zwei.
  • Wenn man sich unsicher durch eine Stadt bewegt, sieht es so aus, als ob man versucht, etwas zu verbergen, und das macht potentielle Taschendiebe aufmerksam.
  • Eine Bauchtasche und zuknöpfbare, tiefe Hosentaschen lohnen sich. Wenn wir uns mal unsicher gefühlt haben, weil doch eines der Bettelkinder uns zu lange begleitet hat, haben wir einfach die Hand in die Hosentasche gesteckt, wo das Handy ist und ein wenig Zug auf die Hose ausgeübt, damit man das Portemonnaie in der Gesäßtasche deutlich spürt. Dadurch wussten wir, dass unser Hab und Gut an der richtigen Stelle ist und konnten ungezwungen zurück lächeln.

Tatsächlich ist in Manila scheinbar die Hälfte der männlichen Bevölkerung ein Wachmann. An jedem besseren Restaurant, an jedem Hostel, an jedem Hotel, an jeder Bank steht ein Wachmann, der einem aus lauter Langeweile die Tür aufhält und einen freundlich begrüßt. Damit kommt er weniger seiner Wachmanntätigkeit nach, sondern viel mehr der eines Portiers.  Wenn man sich also als Traveller durch die großen Städte dieses Landes bewegt, kann man sicher sein, dass an jedem Punkt der Reise (schlafen, essen, Sightseeing) eher ein Wachmann als ein Bettler steht.

Altstadt erkunden

Wie auch immer, wir machten uns trotz der abschreckenden, aber gut gemeinten Ratschläge mit Regina auf den Weg in Richtung Altstadt. Zu dritt ist man weniger allein.
Der Baywalk an der Bucht entlang war tatsächlich nicht ganz so schön anzusehen: einige ziemlich kaputte Existenzen (zahnlose Männer, die auf Pappen liegend um Geld baten, Frauen, die hüfthoch im Wasser standen und im darin herumtreibenden Müll nach etwas Brauchbarem suchten) und viele schmutzige Kinder mit zerrissenen Klamotten, ebenfalls auf der Suche nach Geld.
Unsicher haben wir uns aber trotzdem in keinem Moment gefühlt.
Angefasst hat uns keiner. Die Erwachsenen sind meistens einfach an dem Ort geblieben, wo sie vorher auch waren. Die Kinder tun einem nichts. Meistens begleiten sie einen für mehrere Meter und versuchen das traurigste Gesicht der Welt aufzusetzen. Für uns war das fast schon ein bisschen unwirklich und wir mussten häufig lachen. Bei den Kindern, die einen begleiten, hatten wir schon etwas Sorge um unsere Tascheninhalte, aber wenn man den Kindern nicht mit Ignoranz und Ablehnung begegnet, sondern sie direkt anschaut (und somit ganz genau weiß, wo ihre Hände gerade sind) und ihnen lächelnd und bestimmt zuspricht, dass sie nicht so traurig sein sollen (Sprache ist hierbei egal, es zählt die ruhige Stimme), geben sie meistens irgendwann auf und laufen zum nächsten „Kunden“.


Die Altstadt hatte sogar viel mehr Charme als ich erwartet hätte. In einigen Gebäudekomplexen aus dicken Steinmauern kann man sich wie im mittelalterlichen Spanien fühlen. Da liegt in jedem Hof ein alter, tiefer Brunnen und die Innenhöfe sind mit Topfpflanzen verschönert, die vor den weiß gekalkten Mauern strahlen.

Das Silahis Center – (Homepage)

Das ist tatsächlicher der Traum eines jeden Andenkenshopshoppers. Was auf den ersten Eindruck wie Gerümpel aussieht, entpuppt sich auf den zweiten als liebevoll dekorierte Ladenauslage. An jeder Ecke und jedem Winkel, an der Decke und sonst überall auch hängen und stehen große und kleine Sachen, die man sich an die Wand hängen, hinstellen, etwas reinlegen etc. kann. Der Laden ist voll nach unserem Geschmack, deswegen haben wir hier ein paar Bilder.

Oceanarium ansehen

Zum Abschluss unserer Stadttour gingen wir ins Oceanarium. Das kann man sich wie eine Mischung aus Aquarium und Zoo vorstellen. Leider wird artgerechte Tierhaltung hier nicht gerade groß geschrieben und es kam mir eher wie eine große Touristenabzocke vor, wo man ein paar Seelöwen vorführt und die Besucher in eine Antarktiswelt führt. Das eigentliche Aquarium allerdings war wirklich schön. Alle Tiere, die wir in den letzten Wochen beim Schnorcheln und Tauchen gesehen hatten, konnten wir nun nochmal in Ruhe und von Nahem bestaunen.

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Höhepunkt des Oceanarium war ein großer Wassertunnel, durch den man läuft und dabei von Rochen, Haien und bunten Fischen umschwommen wird. Für uns sah das nach dem perfekten Hintergrund für unser vorletztes Tanzvideo aus. Montag wäre tanzen gewesen. Wir tanzen stattdessen heute, hier unter Wasser.

10.07.: Am Strand von Tigbauan

Mit April am Strand

Der Nachmittag ist hier in Asien meine Lieblingstageszeit. Die Sonne brennt nicht mehr so, aber sie ist immer noch so wohlig warm wie an einem der heißeren Sommertage in Deutschland. Beste Zeit, rauszugehen, zumal jetzt alles in den schönsten Farben leuchtet.
Wir schnappten uns mal wieder Pedicabs und ließen uns zum Strand fahren. Was für ein Unterschied zu den ganzen Stränden, an denen wir bisher auf unserer Reise gefaulenzt hatten! Erstmal war der Sand schwarzbraun, was dem Ganzen eine besondere Stimmung verlieh. Und zweitens gab es weit und breit nichts. Nichts, was nicht dahin gehört. Keine Souvenirstände, keine Hotels, keine Sonnenbrillenverkäufer. Ganz normales Leben. Ein paar Muscheln, ein paar Strandhunde und ein paar Einheimische, die Volleyball spielten oder irgendwas grillten.


Wir genossen die Nachmittagsstimmung, ließen Steine hüpfen, sammelten Muscheln und kehrten in ein entspanntes kleines Beach Resort ein, in dem man auf Bambusplattformen unter den Baumkronen aufs Meer gucken kann. Obwohl noch nicht Montag war, tanzten wir; es ging einfach nicht anders bei dieser Kulisse und diesem warmen Licht an diesem perfekten Nachmittag.

 
Zur Abkühlung gab es Halo-Halo. Auf Vietnamesisch wäre das Süße Suppe und auf Deutsch vielleicht „Verrücktes Durcheinander und Miteinander von Zutaten, die wir niemals zusammen essen würden.“ In unserem Fall enthielt der Eisbecher Folgendes (von unten nach oben gestapelt): braune Bohnen, Sirup, Mangostückchen, grasgrüne Jellyquader, Mais, gecrashtes Eis, Kondensmilch und zur Krönung des Ganzen ein Stück Caramel-Flan. Wo soll man da anfangen? Am besten denkt man gar nicht drüber nach, wie man süß und herzhaft trennen könnte, es gelingt sowieso nicht. Im Mund vermischt sich alles zu einem echten Halo-Halo. Auf Tagalog heißt das nämlich einfach nur so viel wie „Mix.“

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It’s Showtime!

Plötzlich hatte April große Lust auf Schweinefleisch. Wohl nicht ungewöhnlich für eine Filippina. Und zwar hatte sie Lust auf gegrilltes Schweinefleisch. Das wiederum ist alles andere als schwierig aufzutreiben. Seit Tagen essen wir Fleisch in jeglicher Form, warum also nicht auch jetzt? Man soll sich ja seinen Gastgebern ein bisschen anpassen.
Wir gingen in ein fast ausgestorbenes Resort, mieteten den Karaokeraum und schmetterten ein paar Evergreens in die Abendluft, wenn wir nicht gerade an den köstlichen Schweinerippchen nagten, die April uns bestellt hatte.

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Gut gefüllt rollten wir nach Hause. Dort kam April nach einer Stunde auf die Idee, dass jetzt Zeit zu kochen sei. Nach nochmals einer Stunde gab es also wieder Abendessen. Wieder Schwein, surprise surprise. Auch das sah sehr gut aus, also fügten wir uns unserem anti-vegetarischen Schicksal noch einmal. Ob wir in diesem Urlaub jemals wieder einfach mal Gemüse würden essen können? Biiitte!

18. – 20.06.: Loei

Endlich. Die Blogeinträge werden immer seltener und immer mehr Tage werden zusammengefasst. Es passiert schlichtweg einfach auch nicht mehr so viel, bzw. alle Kuriositäten sind schon beschrieben worden. Alle Tuktukfahrten sind abenteuerlich. Alles Essen ist exotisch. Alle Menschen sind einzigartig. Alle Städte neu. Alle Busfahrten individuell. Das Wetter ist immer warm.

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Wir wollten  von Khon Kaen nach Chian Khan fahren. Nach Loei dauern die 200 km angeblich nur 2,5-3 Stunden. Dann sollten wir noch ein kleines Gefährt nehmen und nach angeblich einer Stunde in Chian Khan ankommen. Nachdem wir nach 5,5 Stunden in Loei waren und extreme Kopfschmerzen hatten, weil die Fahrt ruckelig, nicht klimatisiert und somit stickig und heiß war, hatten wir die Schnauze voll. Jetzt noch – wahrscheinlich – 2 Stunden zur Endstadt zu fahren war uns zu viel. Vor allem, da wir uns zwei Tage später schon wieder auf den Rückweg nach Khon Kaen machen wollten. Also sind wir in Loei geblieben und haben uns mit der Stadt angefreundet, obwohl sie laut Reiseführer nicht viel zu bieten hat. Es ist wohl ein veralteter Kurort, der als solcher nicht mehr genutzt wird. Der alte Park mit den Spazierwegen und den entsprechenden Übungsstationen zeugt noch davon.

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Wir haben die Zeit dort genutzt, um ein wenig die Seele baumeln zu lassen und um unser Standbein in Deutschland etwas zu sortieren. Da wir unseren geplanten Auslandsaufenthalt auf 3 Monate taxiert hatten und jetzt um einen Monat verlängert haben, müssen wir die Zwischenmieter unserer Wohnung arrangieren.

Außerdem stellt sich uns zum ersten Mal die Frage: Was ist eigentlich, wenn wir wieder zurück in Deutschland sind. Was wollen wir arbeiten? Wie? Wann? Wo?

Anstrengende Fragen sind das und ich glaube, der Weg zur Lösung ist steinig und schwer. Aber ich freue mich schon jetzt auf das Ergebnis, wobei ich noch keine Ahnung habe, wo uns der Wind hintreiben wird.

Abends haben wir uns durch etliche kulinarische Köstlichkeiten vom Nachtmarkt gegessen, ohne auch nur annähernd alles probiert zu haben. Es gibt einfach zu viel und wir sind gar nicht mehr so hungrig. Wahrscheinlich hat das ständige Reis-mit-Soßeessen unseren Hunger nach unten korrigiert.

Nach zwei Nächten in dieser entspannten Stadt haben wir den Rückweg angetreten. Inzwischen wussten wir, dass die Fahrt wahrscheinlich 5 Stunden dauern würde und waren erfreut, als wir nach 4 Stunden 45 Minuten wieder in Khon Kaen ankamen. Wir machten uns auf den Weg zu Itthi, unserem Couchsurfer. Der Gute wollte uns am nächsten Tag mit nach Bangkok nehmen.

Es ist Montag. Montag ist Tanzen. Immer.
Heute sind wir müde. Trotzdem tanzen wir. Kurz. In Itthis Spielewerkstatt.

11.-15.6.: Von Legenden, Artisten und Bambuszügen

Die Stadt des verschwundenen Stocks

Unsere nächste Station war Battambang (bat = verschwinden, dambang = Stock).

Einer Legende nach lebte hier ein Kuhhirte, der einen Zauberstab aus Rosenholz besaß. Mit Hilfe dieses Stabes gelang es ihm, den König zu vertreiben und selbst König zu werden. Eines nachts träumte er, dass der zukünftige Prinz jedoch bald geboren werden würde. Aus Angst um seine Macht ließ er alle schwangeren Frauen des Landes verbrennen. Noch auf dem Scheiterhaufen wurde jedoch ein Kind geboren. Die Soldaten retteten es aus den Flammen und gaben es in ein Kloster. Durch die Verbrennungen konnte es allerdings nur kriechen, nicht laufen.
Etwas später hatte der König erneut einen Traum, in dem der zukünftige Prinz auf einem weißen Pferd in den Palast geritten kommen würde. Nicht nur er, sondern die gesamte Bevölkerung erwartete die Ankunft des neuen Prinzen. Auch der Junge, der aus den Flammen gerettet worden war, machte sich auf den Weg zum Palast, um das Spektakel zu sehen. Unterwegs bat ihn ein Brahmane, sein Pferd für ihn zu halten. Der Junge passte auf das Pferd auf und bemerkte, dass seine Beine plötzlich geheilt waren. Er stieg auf und das Pferd (welches natürlich weiß war), flog mit ihm zum Palast. Dort angekommen, warf der ehemalige Kuhhirte seinen Zauberstab nach dem Jungen, doch der Stab verfehlte ihn und verschwand und mit ihm auch der ehemalige Hirte. Der vom Scheiterhaufen gerettete Junge wurde der neue König und seine Stadt in Bat dambang umbenannt.

Die Stadt der halben Straßen vs. Die Stadt des Bambuszugs

Und hier sind wir jetzt also, in Battambang, der Stadt des verschwundenen Stocks. Man könnte sie auch die Stadt der halben Straßen nennen. Denn wo sonst gibt es Straße 1,5 oder 2,5?

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Man könnte sie auch die Stadt des Bambuszuges nennen. Denn nur hier kamen die Dorfbewohner auf die Idee, die Gleise der staatlichen Eisenbahn einfach zu ihren eigenen Zwecken zu nutzen. Immer, wenn gerade kein Zug fährt, laden sie selbst gebastelte Gefährte aus Metall und Bambus auf die Schienen, schmeißen den Motor an und rattern mit ihrem bamboo train über die holprigen Gleise ins Nachbardorf. Ein Problem gibt es nur, wenn jemand aus der anderen Richtung auf dieselbe Idee kommt. Aber auch das ist kein großes Problem. Es wird einfach schnell geguckt, wer weniger beladen ist. Der hat dann verloren, denn er muss sein Bambusgestell und die zwei Achsen von den Schienen heben, den anderen vorbeilassen und wieder alles montieren, bevor es weitergehen kann. Falls mal ein echter Zug unterwegs ist, könnte das Ganze schon brenzliger werden. Aber angeblich kennen die Leute erstens den Fahrplan und zweitens sind die Züge wohl laut genug, um rechtzeitig den bamboo train von den Schienen zu hieven. Naja, und vor allem fahren wahrscheinlich kaum noch Züge hier. Um es genau zu nehmen, wurde uns gesagt, dass die Schienen inzwischen einzig und allein für den Bambuszug benutzt werden. Und uns kam es vor, als ob das wiederum nur für die Touristen geschieht.

Überhaupt ist dieser ganze bamboo train uns eher wie eine große Abzocke vorgekommen. Statt nämlich mit irgendeiner Dorffamilie auf ihrem Wagen mitzufahren, wurden wir an der „Haltestelle“ von einem uniformierten „Schaffner“ begrüßt. Ein offizieller Schaffner? Das stand nicht in meinem Buch. Auch nicht, dass man eine „Fahrkarte“ lösen muss. Und dass die dann auch noch fünf Dollar pro Person kostet, kam mir ganz schön dreist vor. Alles war genau getaktet, kein bisschen Abenteuer mehr. Ankommen, zahlen, auf den Wagen aufsteigen, der schon bereit steht und sogar mit Kissen gepolstert ist, und los geht’s. Das einzig Abenteuerliche ist die hucklige Fahrt über die ausgeleierten Gleise, bei der das Knattern und Wackeln und Ruckeln so einen ohrenbetäubenden Lärm macht, dass man sich nicht mal unterhalten kann. Die Strecke ist leider nicht sonderlich aufregend. Sehr schnell verlässt man den Wald aus dunklen, grünen Bäumen, Bananenstauden und Bambus und fährt in die sengende Hitze hinein, vorbei an Dornenhecken, ein paar Palmen, ausgetrockneten Feldern und vereinzelten Buckelrindern.

Auf der Hinfahrt hatten wir das Glück (weil abenteuerlich) und Pech (weil extrem heiß), dass uns ein anderer bamboo train entgegen kam. Sehr schnell hatten unser Fahrer und der des anderen Wagens unser Gefährt auseinander montiert und an die Seite gestellt. Der andere Wagen fuhr los, wir blieben stehen. In der Ferne sahen wir einen anderen Zug herantuckeln. Auf ihm saßen natürlich Touristen, so wie auf allen weiteren Zügen, die diesem folgten. Während wir dem ersten Wagen noch freundlich hintergewunken hatten, verfinsterte sich unsere Miene mit jedem davon rollenden Zug, denn es war einfach nur verdammt heiß und die Dornensträucher boten nicht gerade viel Schatten. Unser Fahrer zeigte jedes Mal mit irgendeiner Geste an, wie viele Züge wohl noch kommen würden. Am Ende waren es fünf oder sechs und endlich, endlich half der letzte entgegenkommende Fahrer unserem Fahrer dabei, erst die beiden Achsen auf die Gleise zu heben und dann die schwere Plattform darauf zu legen. Nur noch die Kissen zurecht rücken und weiter ging es. Das Ziel (im Reiseführer beschrieben als: kleines Dorf. Sehenswert ist u.a. die Ziegelfabrik) war ein ziemlicher Reinfall: fünf ärmliche Häuser, eine verlassene Fabrik und ansonsten Leute, die im Schatten auf Kundschaft warten, um ihnen Freundschaftsbänder, Elefantenhosen, Batikhemden oder Kokosnüsse zu verkaufen. Natürlich steckten alle unter einer Decke, denn unser Fahrer war plötzlich weg und wir sahen uns somit gezwungen, im Schatten auf ihn zu warten. Und der einzige Schatten war natürlich ein Batikhemden-Elefantenhosen-Baumwollschal-Stand. Nur schwer konnten wir allem Werben wiederstehen. Nur diese eine Kokosnuss, die sah dann doch zu erfrischend aus. Nach eienr Stunde war unsere bamboo train – Tour dann auch beendet. Fazit: Leider hätten wir uns diese 10$ sparen können.

Die Stadt der Artisten  

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Am Abend hatten wir dafür mehr Glück. Wir hatten uns Tickets für den bekannten Zirkus gekauft. Er ist Teil von einem großen Ausbildungsprogramm für Kinder und Jugendliche aus armen Familien, die in bildender Kunst, Design und Performance-Künsten unterrichtet werden. Das Konzept klang sehr spannend und so ein bisschen Kultur könnte auch nicht schaden, dachten wir. Natürlich ging aber einiges schief, weil wir ja Leute in der Ausbildung sahen und keine professionellen Artisten. Teilweise war die Grenze zwischen bewusster Clownerie inklusive den damit verbundenen tollpatschigen Fehlern und den wirklichen Fehlern daher nicht so klar zu erkennen. Oftmals mussten die Artisten 2-3x zu einer Nummer ansetzen. Spannend war jedoch zu sehen, was für eine Kunst tatsächlich in einem Cirque de soleil oder Russischem/Chinesischem Staatszirkus steckt.  Nur der Jongliererin zuzusehen tat dann doch etwas weh. Dass sie fünf Bälle nicht in der Luft halten konnte, fanden wir noch ok. Als ihr dann auch vier und drei Bälle herunter fielen, dachten wir, dass das vielleicht eine andere Clownnummer werden würde, aber dafür guckte sie zu ernst. Als sie dann auch noch den letzten Ball durch die Manege warf, ohne ihn rechtzeitig aufzufangen, wären wir am liebsten selbst vor Scham in den Rängen versunken. Aber die Vorführung war für uns eine schöne Abwechslung zu allem, was wir bisher auf der Reise gesehen hatten.

Vor dem Zirkuszelt hatten wir auch die Gelegenheit, ein kleines Tänzchen zu wagen. Denn es war Montag. Und wie ihr ja wisst, ….
Hier unser erstes Selfie-Video:

 

 


Neben diesen zwei Höhepunkten machten wir in Battambang nicht viel Aufregendes. Wir ließen einfach die Seele baumeln und schlenderten durch die Straßen 1, 1 ½, 2, 2 ½  und 3 mit ihren hübschen Kolonialstilhäusern, sehr schicken Restaurants, Cafés und Galerien, schauten ein bisschen Fußball und nutzten die Ruhe, um unseren Monat in Kambodscha zu beschließen.


Rückblick auf Kambodscha

In diesen paar Wochen ist uns das Land irgendwie ans Herz gewachsen. Die Landesgeschichte und die Geschichten von Menschen aus dem Land haben uns mehr berührt, als es bei den anderen Ländern der Fall gewesen ist. Vielleicht liegt das daran, dass wir hier direkt zu Beginn diesen tiefen Einblick in die Geschichte des Landes bekommen haben und dann mehrere Wochen Zeit hatten, um mit diversen Büchern und Gesprächen noch tiefer in die Geschichte und das aktuelle politische Geschehen einzutauchen. Vielleicht aber auch daran, dass wir uns im Vorfeld sehr wenig über das Land informiert hatten und uns dadurch komplett gehen lassen konnten.

Auf einem T-Shirt hat Jonas folgenden Spruch gelesen: Kambodscha – Der Phönix von Asien. Kambodscha hat so viel an Krieg, Armut und Ausbeutung erlebt und steht doch immer wieder auf.
Erst die Franzosen in der Kolonialzeit, dann die USA, die auf der Suche nach Vietkong Kambodscha mit Bomben beworfen haben, anschließend der Bürgerkrieg und die Roten Khmer. Und jetzt eine Regierung, die die restlichen Rohstoffe zu Dumpingpreisen ins Ausland verkauft und den Erlös in die eigene Tasche steckt – und das Ganze unter dem Deckmantel einer Demokratie. Die Gegenstimmen zur CCP (Cambodian People’s Party) haben nicht genug Kraft, um gegen das dicht gestrickte Netzwerk des Präsidenten und seiner Mitstreiter vorzugehen; unliebsame Oppositionspolitiker, Bürgerrechtler oder sonstige „Aufmüpfige“ werden ins Gefängnis gebracht, ins Exil gezwungen oder direkt umgebracht, ohne dass die wirklich Schuldigen jemals gefunden und bestraft werden. Und auch der König hat nicht mehr viel zu melden und ist auf Dauerurlaub in China.

Trotz all dieser Missstände strahlen die Menschen hier eine Vergnügtheit und Gelassenheit aus, die kaum mit anderen Ländern zu vergleichen ist. Vielleicht ist es das, was uns so fasziniert hat.

04. – 06.06.: Phnom Penh Nightlife

Am Samstag hieß es Abschied nehmen vom hübschen Kampot und vom Süden, um uns allmählich Richtung Siem Reap und den Tempeln von Angkor vorzuarbeiten. Doch nicht, ohne nochmal einen Zwischenstopp in Phnom Penh bei Tini und Gérald einzulegen. Hatten wir Phnom Penh bei unserem letzten Besuch vor allem kulturell und historisch wahrgenommen, so lernten wir diesmal vor allem das Nachtleben der Stadt kennen.

Los ging es bei einer Hausparty von Freunden von Tini und Gérald. Witzigerweise waren fast alle Gäste ausnahmslos Deutsche oder Franzosen und so fielen wir gar nicht so auf. Jonas traf sogar auf eine Bekannte aus „Pfadfinderkreisen“, die zufälligerweise die Mitbewohnerin der Gastgeberin war. Die Welt ist klein.
Die nächste Station war eine Reggaebar, in der allerdings alles andere als Reggae gespielt wurde. Aber wir tanzten trotzdem bis zum Morgengrauen und noch darüber hinaus. Fast hätten wir auch noch den Sonnenaufgang zu Gesicht bekommen, hätte nicht ein Hochhaus im Weg gestanden.

 

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Auf einmal war es Morgen und ein verschlafener Ausruhtag erwartete uns, an dem wir gemütlich am Fluss entlang schlenderten, Fruchtshake tranken, italienisches Essen genossen und die Sonntagsatmosphäre vor dem Royal Palace aufsaugten: Zuckerwatteverkäufer, Kinder in rosa Plüschkleidern und Quitscheschuhen, Frauen in leuchtend bunten Klamotten, die Tabletts voller Lotussamen und anderer Köstlichkeiten auf dem Kopf balancieren. Dazwischen Männer, die versuchen, alle möglichen Plastikspielzeuge zu verkaufen; und dahinter selig von seinem Thron lächelnd König Sihamoni, eingerahmt von Gold und Glühlampen.

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Wir beschlossen den Abend bei einem leckeren, selbst gekochten Abendessen und guten Gesprächen, bis uns irgendwann der fehlende Schlaf übermannte.