(MY) Tipps von Ye

 

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Ye war unser zweiter Couchsurfer in Myanmar. Wir haben uns zweimal in Mandalay getroffen – und ein drittes Mal in Bangkok. Der Zufall wollte es, dass er kurz vor unserem Rückflug nach Deutschland auch gerade dort war. Somit schloss sich der Kreis.
Wir haben die Chance genutzt, Ye im Lumpini-Park unsere sechs Fragen zu stellen.

Hier kommen seine Tipps für Myanmar:

 

1. Ye, was ist deine Lieblingsmusik?

Shwe Man Taung Yeik Kho von Ringo. Diese Musik kommt aus dem Film Tha Gyan Moe.

Man singt dieses Lied immer zum Wasserfest. Man kann  dieses Lied auch Wasserfestlied nennen.

 

2. Was ist dein Lieblingsbuch?

Ich glaube, ich habe kein Lieblingsbuch. Naja, vielleicht mein Deutschlehrbuch. Haha. Man muss dazu sagen, dass ich Deutschlehrer am Goethe Insitut bin 🙂
3. Und was ist dein Lieblingsfilm aus Myanmar?

Tha Gyan Moe.

 

4. Welches burmesische Essen magst du am liebsten?

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Mont-hin-ngar ist mein Lieblingsessen.

Hier gibt es das Rezept: http://www.wutyeefoodhouse.com/en/?p=9

 

5. Mit welchem burmesischen Satz kann man Leute beeindrucken?

(Nga mee you) longyi tschaide. Es heißt: Ich mag dein Burmesisch. Vielleicht stimmt es gar nicht, aber davon sind die Burmesen auf jeden Fall beeindruckt.

 

6. Was würdest du sagen, warum sollten Menschen nach Myanmar kommen?

Natürlich ist Deutschland anders als Myanmar, vieles ist in Deutschland auf hohem Entwicklungsstand, z.B. das Gesundheitssystem oder das Bildungssystem. Aber ich glaube nicht, dass die Menschen glücklicher sind. Sicher begegnet man in meinem Land mehr freundlichen und zufriedenen Menschen als Deutschland. Glück kann man sich mit Wohlstand nicht kaufen.

 

Unsere Packliste für  1 Woche Kanufahren in Småland/Schweden im Sommer

Den vollständigen Beitrag gibt es hier:

https://tanzdurchschweden.wordpress.com/2016/09/09/packliste-fuer-1-woche-kanufahren-auf-in-smalandschweden-im-sommer/

Unsere Vorbereitung auf den Tanz durch Asien 2016

Recherche über die Länder

Wo fahren wir dort eigentlich hin? Was erwartet uns dort? Was genau passiert dort jetzt eigentlich? Was muss man gesehen haben?
https://tippsvondenlocals.wordpress.com/

 

Zwischenmiete

Wir haben uns eine Zwischenmiete für unser Zimmer organisiert, damit wir mehr Geld für die Reise zur Verfügung haben.

 

Unterlagen

Alle wichtigen Unterlagen haben wir jeweils bei unseren Schwestern untergestellt. Sie haben die inklusive einer Vollmacht zur Vertretung so lange aufbewahrt, wie wir unterwegs waren. Somit wären wir jederzeit an wichtige Dokumente gekommen, falls wir sie unterwegs gebraucht hätten. Zusätzlich haben wir eine Kopie bzw. einen Scan von den wichtigsten Dokumenten in unsere Dropbox (s.u.) geladen, um sofort online darauf zugreifen zu können.

Unsere Vorlage der Vollmacht sah so aus: https://tanzdurchasien.wordpress.com/2016/09/05/vollmacht-zur-vertretung/

 

Dropbox

Wir haben einen Dropboxordner erstellt, in den jeweils die Eltern und Geschwister Einsicht hatten. In der Box haben wir folgendes hinterlegt:

  • Fotos von Reisepass, Ausweis und Impfpass
  • elektronische Flugtickets
  • eine Liste von Botschaften, Krankenhäusern, Sicherheitsnummern (Polizei, Kartensperrnummer usw.)
  • Telefonnummern von uns und von jeweils den Elternpaaren und den Geschwistern, sodass sich im Notfall alle gegenseitig informieren können

 

Postumleitung

Da Anne noch wichtige Post erwartete, haben wir eine Umleitung geschaltet. Kostet ein paar Euro, aber dafür hat man dann die Post bei der Person, die sich vertretungsweise darum kümmert.

 

Reisepass

Anne hat ihren Reisepass verlängert, weil er in absehbarer Zeit auslaufen würde. Bei der allgemeinen Abhakliste gilt zu beachten: Es sollten mindesten 6 freie Seiten sein, wenn man länger reisen geht.

 

Passbilder

Jonas hatte noch ein paar alte, aber Anne hat sich neue Passbilder machen lassen. Für den Fall, dass man welche bei Landeseintritten benötigt, ist es immer gut, mindestens zwei Passbilder parat zu haben. Eine herrliche Gelegenheit, einmal die günstigen Fotoautomaten am Bahnhof auszuprobieren.

 

Visa-Karte

In Deutschland reicht meistens eine normale EC-Karte/ Maestro-Karte. In SOA benötigt man eine Visakarte. Anne hatte schon eine Visa-Karte. Jonas hat sich bei der DKB ein Konto eingerichtet. Das ging schnell und unkompliziert. Damit kann man sehr vielen ATMs/Bankautomaten auf der ganzen Welt umsonst Geld abheben.

 

Auslandskrankenversicherung

Jonas hat dafür bei google Auslanskrankenversicherung und Vergleich eingegeben. Am besten mal schauen, wo es eine günstige gibt. Wie gut eine Versicherung ist, wird man eh erst im Fall der Fälle erfahren. Also am besten die Kommentare anderer Versicherter lesen und vergleichen.

 

Impfungen

Wir haben uns mit unserem Hausarzt abgesprochen, welche Impfungen wann und wie Sinn machen. Wir haben unser Reisevorhaben und die Reiseroute beschrieben und daraufhin hat er uns einen Vorschlag der Impfungen gemacht. Als neutrale Informationsquelle kann man das Robert-Koch-Institut hinzuziehen.

 

Routenplanung

Wir haben uns mehrfach und lange damit beschäftigt, wir wir nun eigentlich reisen wollten. Am Ende hatten wir die ganz grobe Route zusammen. Das hat uns, im Nachhinein betrachtet, sehr gut dabei geholfen, die Unterstrecken zu planen.
Das war unsere Route:
https://tanzdurchasien.wordpress.com/hinundweg/

 

Visum beantragen

Nachdem wir geklärt hatten, wohin wir reisen, haben wir uns darüber informiert, in welches Land man spontan einreisen kann (Thailand, Vietnam, Kambodscha, Philippinen) und für welches Land man im Vorab ein Visum benötigt (Myanmar) und haben eben dieses beantragt.

Dabei muss man dringend die jeweilige Dauer von den Visa on arrival abchecken. Und manchmal benötigt man bei der Einreise einen Nachweis der termingerechten Ausreise, meistens in Form eines Rückflugtickets. Das kann einem einen Strich durch Rechnung machen, wenn man ganz spontan unterwegs sein will. Von anderen Reisenden haben wir aber gehört, dass sie oft kein Ausreiseticket hatten und trotzdem in das Land gelassen worden sind.

 

Flüge buchen

Wir haben die großen Flüge im Vorfeld gebucht (HH-BKK-HH; Yangon – HCMC). Da wir einen Laptop mitgenommen hatten, haben wir die kürzeren Flüge unterwegs gebucht. Einige Reisende haben alle Flüge ganz kurz vorher gebucht und behaupten, dass frühes Buchen einem nicht unbedingt billigere Tickets zusichert und dass man oft auch ganz kurz vorher echte Schnäppchen abfassen kann. Hier sollte man auf sein Sicherheits- bzw. Risikobedürfnis hören und sich auf sein Glück verlassen.

 

Erstes Hotel buchen

Für die erste Nacht nach dem Ankunftstag haben wir ein Hostel gebucht. Wir sind zwar ausgezogen, um das große Abenteuer zu erleben, aber das sollte nicht erst am ersten Tag beginnen. Verschlafen und kaputt vom Flug in einer fremden Stadt noch ein Hostel suchen zu müssen, ist vielleicht nicht das schönste Erlebnis. Unsere Empfehlung in Bangkok: SUK11.

 

Packen

(Mückenschutz, Mückennetz, Sonnenschutz…) Es muss an so vieles gedacht und noch einiges gekauft werden, sodass wir uns inklusive Planungsabend mehrere Tage Zeit gelassen haben, um die Einkaufsliste abzuhaken  und Dinge bei Freunden auszuleihen.
https://tanzdurchasien.wordpress.com/2016/08/17/packliste-fuer-suedostasien/

 

Mentale Vorbereitung und körperliches Training

Nichts ist wichtiger, als dass man sich auch mental und körperlich auf ein Land vorbereitet:

https://tanzdurchasien.wordpress.com/2016/08/13/vorbereitung-auf-die-asienreise/

(AT) Tipps von Michi

Michi ist die erste Bloggerin, die sich auf unsere „Mitmach Aktion “ gemeldet hat.
Das war ein Spaß.
Wenn sich noch mehr Menschen finden, die mitmachen wollen: Tut euch keinen Zwang an. Wir freuen uns über jeden Beitrag, der unserer Seite einen persönlichen Einblick in sein Land gibt.
__________________________
Hallo, ich bin Michi,

ich schreibe auf http://www.diegrosseweitewelt.com und finde eure Idee mit den Tipps aus aller Welt einfach super.

 

 

diegrosseweitewelt
Hier meine Antworten – in ganzen Sätzen 😉
Und ein Foto – Korrekterweise ist dazu zu sagen, dass es im Hintergrund kirgisische Berge sind und keine österreichischen.
Blöderweise habe ich aber kein österreichisches Foto 😦

1. Was ist dein Lieblingsbuch?

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Der Roman vereint so viel – es ist eine Liebesgeschichte, es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden, es ist eine Geschichte von der Machtergreifung 1938, es ist eine Geschichte über Wien, es ist eine Geschichte über das Salzkammergut, es ist eine Geschichte mit Sigmund Freund, es ist eine Geschichte über die Traumdeutung und es ist eine Geschichte über die Freundschaft.

2. Was ist dein Lieblingslied? (von einer Band aus deinem Land oder auf deiner Sprache)

STS – Großvater

Ein absoluter Klassiker! Warum? Weil STS eine Legende sind und ihre Texte und Themen einfach so vielen aus dem Herzen sprechen. Ihr größter Hit ist wohl „Fürstenfeld“ mit der berühmten Zeile „I will wieder ham, fühl mi do so allan, I brauch ka große Welt, i will ham nach Fürstenfeld…“, die kaum jemand nicht mitsingen kann.

 

3. Was ist ein guter Film aus deinem Land?

Der Knochenmann nach einem Krimi von Wolf Haas
http://www.derknochenmann.at/

Österreichische Filme sind sehr eigenwillig – entweder haben sie ihren eigenen, ganz speziellen, schrägen Humor (wie im Film Muttertag) oder sie sind unglaublich schwer und  brilliant (zum Beispiel der Film Das weiße Band).
Der Knochenmann ist ein Teil einer Krimi-Serie von Wolf Haas, die in den unterschiedlichsten Teilen Österreichs spielt – immer mit dem grummeligen Privatdetektiv Brenner in der Hauptrolle.

4. Welches Essen aus deiner Region isst du am liebsten?
„Wer jeden Tag ein Schnitzl isst, der weiß nicht wann Sonntag ist.“
Daher ist mein liebstes Essen der Grießschmarrn und nicht das Schnitzl, weil man den jeden Tag essen kann.
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Hier das Rezept:

Zutaten: 1/2l Milch, 200g Grieß, 1 Ei, 1EL Butter, nach Belieben: Rosinen und Zucker

Butter in eine Pfanne geben, den Grieß dazugeben und ein bisschen bräunen.
Milch mit verquirltem Ei dazu und aufkochen lassen.
Rosinen dazu.
Unter ständigem Umrühren ausdämpfen und bräunen lassen.

Dazu schmeckt Apfelmus, ein Zwetschkenröster oder Kompott.

5. Mit welchem Satz in deiner Sprache kann man einen Einheimischen beeindrucken?

„Der Tod, das muss a Wiener sein.“

Warum? Weil Wien eine unglaublich morbide Stadt ist und die Wiener eine ganz spezielle Beziehung zum Tod haben. So gibt es ein Bestattungsmuseum, die Friedhöfe sind beliebte Orte für Spaziergänge, es gibt zahlreiche Lieder zum Thema und einmal im Jahr gibt es am Zentralfriedhof ein Festival mit den größten Bestattungshits. Aber wen wundert’s – von Ende Oktober bis Ende Februar liegt die Stadt oft unter einer dicken Nebeldecke, sodass man oft die Wand des gegenüberliegenden Hauses nicht mehr sehen kann. In dieser gespenstischen Stimmung muss man einfach morbide Gedanken haben.
6. Warum sollten Leute in dein Land reisen?

Ich sag’s mal mit den Worten unserer Bundeshymne:

Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,
Land der Hämmer, zukunftsreich.

Berge, Flüsse und Seen, Kirchen – was will ein Reisender mehr?

Heimat großer Töchter und Söhne,
Volk, begnadet für das Schöne,
Vielgerühmtes Österreich,
Vielgerühmtes Österreich.

Es gibt viele ÖsterreicherInnen, die einiges bewegt haben in der Welt! Yeah! Und für die kleine Fläche ist die Dichte an Festspielen beeindruckend! Ach…und Mozart…habe ich Mozart schon erwähnt?

Heiß umfehdet, wild umstritten,
Liegst dem Erdteil du inmitten,
Einem starken Herzen gleich.

Überaus zentral gelegen – Budapest, Prag, Zürich, München, Venedig, Ljubljana – alles nur einen Katzensprung entfernt!

Hast seit frühen Ahnentagen
Hoher Sendung Last getragen,
Vielgeprüftes Österreich,
Vielgeprüftes Österreich.

Ja, Österreich hat Geschichte! Urkundlich erstmals 996 erwähnt und schon der Neandertaler hat sich hier herumgetrieben…

7. Andere Ideen:

In Linz gibt es das Ars Electronica – das Museum der Zukunft. Jedes Jahr findet dort auch das Ars Electronica Festival (http://www.aec.at/festival/) statt. Drohnen und selbstfahrende Autos haben dort schon vor Jahren ihre Runden gezogen. 3D-Drucker sind am Festival schon ein alter Hut. Künstler, Netzwerk-Nomaden, Theoretiker und Technologen kommen zusammen, um das Neueste vom Neuesten vorzustellen, sich auszutauschen und zu diskutieren. Ein unglaublich spannendes und aufregendes Festival!

Mitmach-Aktion (English version)

Do you want to share your own insider tips with us? Something that does not appear in any travel guide?
Which movie shall we watch to catch the special scenery of your country? Which music will make us feel the rhythm of it? Which phrase can we learn in order to impress the locals that we will meet on our journey? And which food shall we definitely try once we are there?

We are happy about every recommendation. We will add some pictures and videos to your ideas and then send you a preview of the article before publishing it. If you would like us to post a link to your blog etc. please let us know.

Please give only one example for every question. It would be great if you could give us a short explination why this one is your favourite so that this is a very personal impression.

Thanks for your being part of our project!

 

Tipps von Thanh

Thanh-Mekong.jpg

Anne und Thanh kennen sich schon schon seit 2011. Damals war sie ihre Studentin an der USSH (University of Social Sciences and Humanities) in Ho Chi Minh Stadt. Sie hatten Deutsch- und Literaturseminare zusammen und haben bis zu Annes Abreise aus Vietnam viel gemeinsam erlebt. Inzwischen ist Thanh mit dem Studium fertig und arbeitet als freiberufliche Reiseleiterin. Auf unserer jetzigen Reise hat sie uns eine individuelle Tour ins Mekongdelta zusammen gestellt und uns drei Tage lang begleitet. Thanh kennt sich gut mit der Kultur Vietnams aus und spricht sehr gut Deutsch, also wenn ihr Lust auf eine kompetente, freundliche Reiseleiterin habt, dann nehmt doch vor eurer Reise schon Kontakt zu ihr auf:

Thanh bei Facebook: https://www.facebook.com/thanhnnbhcm
Thanhs e-Mail: thanhnnbhcm@gmail.com
Thanhs Handynummer: +84 (0)932093165

 

Und hier kommen Thanhs Tipps zur Vorbereitung auf Vietnam:

1. Was ist dein Lieblingsbuch?

Mein absolutes Lieblingsbuch ist dieses:

Thanh-Buch

Auf Deutsch heißt es: Frauen trinken Tee. Leider gibt es davon keine Übersetzung. Das ist schade, denn es ist so toll – ich könnte es jeden Monat nochmal lesen! Es geht darum, was vietnamesische Frauen tun sollten, nachdem sie geheiratet haben.

2. Was ist dein Lieblingslied aus Vietnam?

Y.Ê.U von MIN. yêu (geprochen: iju) bedeutet Liebe.
Vor allem die Akustik-Version ist sehr schön:


3. Hast du einen vietnamesischen Lieblingsfilm?

Ja, Touch. Er handelt von einem ausländischen Mechaniker, der sich in eine vietnamesische Frau verliebt. Aber er ist verheiratet. Der Film ist wirklich gut, obwohl er nicht so bekannt ist. Ich habe ihn einmal im Kino gesehen und wollte mir danach die DVD kaufen, aber leider habe ich sie nicht gefunden.
Online gibt es aber einen Trailer:

 

4. Wichtige Frage für einen Vietnamesen: Was ist dein Lieblingsessen?

Oh ja, sehr wichtige Frage! Es gibt so viel gutes Essen hier. Richtig lecker ist Lẩu dê (gesprochen: lou jä). Es ist Hotpot mit Ziegenfleisch! Köstlich!

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5. Welchen Satz sollte man als Reisender können, um sich sofort gut mit den Einheimischen zu verstehen?

1 2 3 dô! (gesprochen: mot hai ba jooouh!) – Das ist unser Trinkspruch. Auf Deutsch heißt es so viel wie: 1, 2, 3 Prost! Wahrscheinlich hört man diesen Spruch abends an jeder Ecke. Und
wenn man ihn mitrufen kann, ist das sehr verbindend.

6. Letzte Frage: Warum sollte man auf seiner Asienreise unbedingt nach Vietnam kommen?

Wir haben viele schöne Sehenswürdigkeiten und Landschaften. Wir haben verschiedene Kulturen, was auch sehr interessant ist. Unser Land ist sehr vielfältig. Außerdem ist der Mentalitäts-Unterschied zwischen Nord- und Süd-Vietnam lustig. Man sollte das ganze Land bereisen, um das zu merken. Und natürlich sind wir bekannt für unsere Esskultur. Vor allem die Straßenküchen sind eine Reise wert.

 

 

Moritz‘ Tour durch Bangkok

Über die Pfadfinderei haben wir irgendwann einmal Moritz kennen gelernt. Moritz ist zwar deutsch, war aber auch mal temporärer Wahlthai.
Er hat uns eine wundervolle Tour zusammengestellt, die wir damals leider nicht machen konnten, weil uns der Jetlag im Rücken saß bzw. die Zeit gefehlt hat. Aber man kann, wenn man diese Tour liest, viele kleine, nützliche Details über die Stadt erfahren. Und am allerbesten folgt ihr natürlich selbst Moritz‘ Tipps.

Mit seiner Erlaubnis dürfen wir seine Tour hier veröffentlichen. Im Gegenzug freut er sich immer über Grüße und Erfahrungsberichte. Ihr könnt diese hier als Kommentare hinterlassen oder uns eine E-Mail schreiben, die wir ihm gerne weiterleiten.

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Mail von Moritz:

Hi ihr beiden,

ich hatte euch ja Bangkok so angepriesen und euch eine Beschreibung einer Stadt-Tour versprochen.
Ich habe anderthalb Jahre in Bangkok gearbeitet und erstens selber die Stadt erkundet und zweitens für viele Freunde eine Tour zusammengestellt, die wir mehrfach abgelaufen sind. Ich bin mir sicher, dass ihr mit dieser Tour viel Spaß haben werdet.
Sie wird etwa einen ganzen Tag dauern.
Auf dem Weg werdet ihr alle Verkehrsmittel benutzen, die ein Bangkoker regelmäßig nutzt. Tuktuks ausgenommen, die nutzen nur Touris, die sich abzocken lassen wollen 😉
Anmerkung „Tanzend durch die Welt“: Tuktuks in Bangkok sind nicht so romantisch, wie sie mal waren. Um sowas zu erleben, muss man weit aus der Stadt rausfahren. Die Tuktuks sind inzwischen tatsächlich eine Touristenattraktion geworden. Man fährt mit etwa 50 km/h (falls es der Verkehr zulässt) durch die Stadt und zahlt horrende Preise. Lustig ist es trotzdem irgendwie und macht auch Spaß. Viele Tuktuks haben inzwischen Musikanlagen und Innenbeleuchtung und sind somit kleine Partygefährte, wenn man nachts mit ihnen um die Häuser zieht.

Bangkok ist groß und es liegen viele Sehenswürdigkeiten auf dem Weg.
Ihr solltet unbedingt früh morgens starten, zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr, damit die Märkte und Locations, die ich euch beschreibe, am schönsten sind.

Die Tour geht los:

Anmerkung von „Tanzend durch die Welt“:
Hier ist noch ein Link zu Googlemaps: Tour von Moritz

Der Startpunkt ist an der Sky Train Station „Asok“. Dort werdet ihr am Ende auch wieder ankommen.

Von dort aus geht es direkt nach Norden die Soi Sukhumvit 21/Asoke Montiri Road hoch bis zum Khlong (dt: Kanal). Nutzt hierfür die Motoradtaxis, die direkt an der Kreuzung Sukhumvit/Ratchadaphiskek sind. Kosten: ca 50 Baht. Verhandelt mit den Thais!
Die Strecke ist etwa anderthalb Kilometer. Achtung, Linksverkehr!

Wenn ihr auf der anderen Seite der Brücke, die über den Khlong führt, angekommen seid,  geht ihr zur Bootshaltestelle „Asoke“.

Wartet bis ein Boot kommt (von links!), ihr müsst Richtung Wat Saket „Golden Mount“ fahren.
Dafür müsst ihr einmal umsteigen. Ihr steigt aus wenn ALLE aussteigen und wechselt in das nächste Boot. In der Regel liegt es bereits dort und die Hälfte der Leute steigt direkt dort ein. Einfach noch mal fragen, die Thais sind sehr hilfsbereit. Kosten: ca. 30 Baht (nicht verhandelbar).

Ihr fahrt bis zur Endhaltestelle „Phanfa Bridge“.
Wenn ihr dort aussteigt, seht ihr auf der gegenüberliegenden Seiten den Wat Saket „Golden Mount“. Es ist ein berühmter Tempel den ihr euch unbedingt ansehen solltet. Die Sonne ist seit etwa einer Stunde aufgegangen und ihr habt von dort einen tollen Blick über die Stadt.

Nach dem „Golden Mount“ lauft ihr Richtung „Democracy Monument“ und fragt euch von dort aus Richtung Touri-Meile durch: die Khao-San-Road.
Anmerkung von Tanzend durch die Welt:
Hier sollte man übrigens nur übernachten, wenn man von Bangkok nichts mitbekommen und lauter vollgedröhnte, besoffene junge Touristen aus der ganzen Welt treffen möchte, die sich nicht benehmen können. Kann lustig sein. Für uns aber damals nicht erstrebenswert.

Lauft bis ans Ende der Khao San.
Haltet euch rechts und gleich die erste wieder links (das ist die Verlängerung der Khao San, heißt aber anders).
Dort hinein und weiter gerade aus.
Nach der ersten Linksbiegung sofort rechts abbiegen.
Bis ans Ende weiter laufen, dann seid ihr aus der Fußgängerzone raus und wieder an einer normalen Straße angelangt.
Überquert die Straße und haltet euch rechts. Ihr müsst zum „Phra Athit“ Pier. Fragt die Locals.

Wenn ihr dort angekommen seid, habt ihr die Schlagader Bangkoks erreicht, den Fluss „Chaophraya“.

Vom „Phra Athit“ (N13) fahrt ihr flussabwärts zum Tempel der Morgenröte „Wat Arun“, auch sehenswert. Dafür müsst ihr an der Haltestelle „Tha Thien“ (N8) aussteigen und die Fähre auf die andere Seite nehmen.

Nachdem ihr den Tempel der Morgenröte angesehen habt, fahrt wieder mit der Fähre zu „Tha Thien“ (N8) zurück. Auf dieser Seite gibt es auch mehrere Märkte, die ihr euch anschauen könnt. Da sind kaum Touristen, dafür Großmarkt à la Asia. Fahrt dann weiter flussabwärts bis zu „Saphorn Taksin“ (N0).

Von hier geht es dann weiter mit dem Sky Train von „Saphan Taksin“.

Ihr fahrt bis zur Sky Train Station „Si Lom“ und könnt zum Lumphini Park laufen. Am besten geht ihr einmal kreuz und quer durch. Es ist sehr erholsam. Wenn ihr wieder zum Parkeingang zu dem King Rama Monument gelaufen seid,  fahrt ihr von der MRT Station „Si Lom“ weiter bis „Sukhumvit“. Hier müsst ihr aussteigen und guckt dann auf die Sky Train Station „Asok“. Ihr seid, wie anfangs beschrieben wieder am Ausgangspunkt zurück.
Anmerkung von Tanzend durch die Welt:
Nahe der Sukhumvit Road gibt es das Hotel „Suk11“ . Hier haben wir die letzten Nächte vor unserem Rückflug geschlafen und können das sehr empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und es gibt dort sehr einfaches, aber leckeres Frühstück.

 

Das war jetzt die reine Beschreibung der Tour, entlang der Strecke gibt es tausend Sachen zu entdecken, Märkte, Essen, Leute…
Haltet einfach die Augen offen, das ist immer spannend.

Wie gesagt: Man sollte wirklich früh morgens an der Haltestelle „Asok“ starten, damit es von der Timeline hinhaut. Viele Sachen sind zu späteren Zeiten nicht mehr so attraktiv.

So, liebes „Tanzend durch die Welt-Duo“, ich hoffe ihr habt viel Spaß dabei und freue mich darauf, von euch zu hören!

Bis die Tage!

Moritz

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Wie gesagt, falls es etwas gibt, was wir Moritz weiterleiten sollen, schreibt uns gerne eine Mail oder einen Kommentar.

(PH) Tipps von Kevin

 

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Kevin und Alvin waren unsere ersten Gastgeber auf den Philippinen. Gleichzeitig waren wir ihre ersten ausländischen Gäste – also eine Premiere auf jeder Seite! Sie haben uns gut auf das eingestimmt, was das Land an Couchsurfern und Gastfreundschaft zu bieten hat.

Übrigens arbeitet Kevin freiberuflich als Online-Englischlehrer. Er freut sich immer über Leute, die mit ihm zusammen lernen wollen. Wenn ihr Interesse habt, euer Englisch aufzupolieren, dann schreibt ihn doch einfach mal an.:

http://www.facebook.com/teacher.kevin.english/

Kevin hat seine Insidertipps mit uns geteilt. Was er Reisenden in die Philippinen besonders empfiehlt, lest ihr hier:

1. Kevin, what is your favourite Filipino Music?

Anak by Freddie Aguilar. I was not born yet when that song was released but I have heard that this song was released in more than 30 countries, I think. I even heard the song while I was watching a Korean movie 2 years ago.
Check it out and sing along, if you like:

 

2. Which Filipino book impressed you most?

Noli Me Tangere and El Filibusterismo from our national hero, Jose Rizal. They are actually novels about the Spanish regime. It is a bit hard to find the German version of these books. But you can download them here:

http://www.rms-gs.de/indexa.html

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For a funny and contemporary book, you can read “Stupid is forever” from our witty and funny senator, Sen. Miriam Defenser Santiago.

http://www.goodreads.com/book/show/23665558-stupid-is-forever

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3. Is there any great Filipino movie?

Heroic movies like Jose Rizal,

https://www.youtube.com/watch?v=XGngke4P0N8

or Heneral Luna:

For more contemporary and award-winning films there are Magnifico,

https://www.youtube.com/watch?v=G-oPXydxymQ

or Kinatay,

https://www.youtube.com/watch?v=1-dQ6tsP1u0

as well as Norte: Hanganan ng Kasaysayan

https://www.youtube.com/watch?v=fDRc3vaPprY

and Ma’ Rosa:

 

4. And what is your favourite Filipino dish?

My favorite is Sinigang but the most popular is Adobo.

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5. Okay Kevin, next question.
Is there a funny phrase with which we can surprise locals?

We had 3 German couchsurfers last week and I was surprised when one of them shouted “Charot lang”. It is actually a gay lingo that means “Joke only” or “Just kidding!”.


6. Last but not least, please give us a reason why a young German traveler should visit your country!

I believe travelling is the best way to break one’s misconception about a country or place. The Philippines are known for its friendly, caring and hospitable people. The Philippines also have a little bit of everything from cultural, natural, historical, religious and man-made attractions. We also have urban and nightlife too!

(TH) Tipps von Itthi

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Hier seht ihr uns mit Itthi (und weißer Puschelkatze) im Haus seiner Tante in Bangkok. Zuvor hatten wir mehrere Nächte bei Itthi im Norden Thailands, in Khon Kaen, verbracht. Itthi ist ein super Gastgeber, also schaut unbedingt bei ihm vorbei, wenn ihr per Couchsurfing in Isan unterwegs seid. Hier geht’s zu seinem Couchsurfing-Profil.
Am Ende hat uns Itthi sogar die sechs Stunden nach Bangkok gefahren. Wir hatten einige spannende Unterhaltungen im Auto und da wollten wir noch mehr von Itthi wissen. Was er uns geantwortet hat, lest ihr hier:

1. Itthi, what is your favourite Thai Music?

When I was young, around 15 years old, I really liked this music „Prom Ri Kit“.

It is a love song, saying that if you just know the name of a person you already know that one is your soulmate. It is about the believe that everything that happens to us is destiny .

This music is dancing music that I really like until now. Here is the Thai version:

https://www.youtube.com/watch?v=CKDwsFbq1_c

And this is the English cover:

https://www.youtube.com/watch?v=Jip8me4fw2U

2. Okay Itthi, which Thai book impressed you most?

I don’t read books that much and if I read Thai books then only about Buddhism. This is my very favorite one that I read more than 5 times: Gifts he left behind Dhrama 

I can only find English versions of that book. See for example the e-book version: http://www.dhammatalks.org/ebook_index.html


3. Is there any great Thai movie that we should watch?

If asking about history, I would say „The Overture“ was a great history movie that I love.

 

And I really like the horror movie „Shutter„. It is the best one that I watched. As far as I know, 20th century Fox did a remake in English.

 

4. And what is your favourite Thai dish?

It is really hard to say what is my favorite dish because I love all Thai food! What I love most are dishes with spicy taste, for example Tom Yum, Slide grilled pork salad or beef, Charcoal-boiled pork neck, spicy meat and potato dip etc.
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Charcoal-boiled pork neck

 

5. Itthi, please teach us a funny phrase with which we can surprise locals.
Bó bpen yàng  บ่เป็นหยัง  – It means You are welcome.
Zap แซ่บ – It means delicious.
These are Isan local words (from the dialect that is spoken in the North East area of Thailand).

 

6. Last but not least, please give us a reason why a young German traveler should visit your country!

If you are interested in different cultures, Buddhism, spicy food and people, Thailand would be the place that you need to come to. Most people of Thailand are very kind and like to help foreigners. The 4 parts of Thailand are very different concerning cultures and foods. And also we have local languages in the big 4 parts of Thailand (North, North East, middle and South).

My city is Khon Kaen. It is a very quiet city with few attractions, but we have a lot of food that is very delicious. Khon Kaen is in the middle of the way from Bangkok to Laos and Cambodia. And from here you can travel to all cities in the North East of Thailand as this is the central city in this area.

 

Packliste für Südostasien

Natürlich haben wir uns wie verrückt auf diese Reise vorbereitet. Wir haben Ratgeber in analoger und elektronischer Form gewälzt. Wir haben 100 Leute gefragt. Wir haben am Ende aber vor allem unsere eigene Packliste gemacht.

Hier sind ein paar Dinge, die wir unbedingt gebraucht haben und einige Sachen, die wir unbedingt hätten zuhause lassen sollen.

Neben all dem üblichen Rucksackinterieur haben wir hier unsere Kuriositäten aufgelistet:

Von uns auf jeden Fall benötigt:

Mückennetz  – Überall, wenn man sich unsicher ob der Mückenplagerei fühlt, kann man mit 2 bis 3 Handgriffen das Netz im Raum befestigen. Zusätzlich sollte man an Sicherheitsnadeln und Schnur denken. Meistens finden sich jedoch genügend Befestigungspenökel im Raum.

Taucherbrille/Schnorchel – In vielen Resorts oder Hostels kann man sich so etwas ausleihen. Aber zum einen kostet das Geld und zum anderen haben wir solches Gerät oft bei Couchsurfern benutzen können, die am Strand gewohnt haben.

Universalstecker – hilfreich, wenn möglichst klein.

Longyi/Strandtuch – Tja, für einen Longyi müsste man jetzt nach Myanmar oder Sri Lanka reisen, aber ein Strandtuch ist zum kurztemporären Umwickeln und zum längertemporären Draufliegen ziemlich praktisch.

dünner Schal – Im Flugzeug, im Bus oder ganz selten auch mal abends wird es doch mal frisch, allerdings nur so kühl, dass ein Pullover oder eine Jacke übertrieben scheint. Ein dünner Schal ist da genau das Richtige. Man kann sich hieraus auch sehr gut einen Sonnenschutzturban wickeln. Desweiteren kann man sich mit einem dünnen Tuch die Schultern vor der Sonne schützen.

Enge Unterhosen – Herzlichen Gruß an die Männerwelt. Wenn man sich 24 Stunden in feuchtwarmem Klima bewegt, sind enge Unterhose auf jeden Fall den weiten Boxershorts vorzuziehen.

Feuchte Hygienetücher – Wenn man sich den ganzen Tag in einer staubigen und smoggigen Großstadt bewegt, kann es sehr angenehm sein, wenn man sich bei Café-Pausen den Schweiß und den Staub aus dem Gesicht wischen kann. Sicherlich kein supernotwendiges Accessoire, sondern vielmehr ein kleiner Luxusartikel, damit man in der Hitze noch ein wenig weiter durchhält.

Buchstabensuppe – der salzig wässrige Begleiter bei jedem Durchfall.

Gesundheitstees – Sei es, dass man sich einen Schnupfen eingefangen hat, dass man Bauchschmerzen hat oder dass man sich manchmal auf eine gustatorische Heimreise begeben möchte. Diese kleinen Beutelchen nehmen nicht viel Platz weg und helfen doch ungemein.

USB-auf-Mikro-USB-Stick – Unser kleiner Helfer hat das Übertragen und Speichern von handygemachten Fotos ermöglicht.

Mückenschutz – Wir hatten Nobite dabei. Hierbei sollte man allerdings darauf achten, dass von dem Spray nichts auf die Schleimhäute gelangt. Also am besten vor der Tür einsprühen.

Annes ultimative Klotasche – In vielen Orten in Südostasien gibt es kein Klopapier. Wer keine Lust hat, sich mit der Klodusche abzuspritzen, sollte daher für den Fall der Fälle immer ein Stück eigenes Klopapier bzw. feuchte Intimpflegetücher dabei haben. In einer kleinen handlichen Klotasche kann man je nach Bedarf Folgendes verstauen: Klopapier, Hygienetücher, ein Stückchen Seife (am besten in einer kleinen Dose), einen Tampon, eine Slipeinlage, Intimpflegetücher, feuchte Tücher fürs Gesicht, evtl. einen kleinen Kamm, evtl. ein Haargummi, eine Kopfschmerztablette usw.

 

Zum Couchsurfen:

Postkarten/Reisevisitenkarten – Wir haben manchmal einen kleinen Dankeschöngruß in der Wohnung versteckt. Dort haben wir zusätzlich unsere Blogadresse und/oder einen Facebookkontakt draufgeschrieben.

Spaghetti/Instanttomatensoße – Wenn man etwas mitbringen möchte, aber keine Zeit zum Einkaufen findet, kann man sich so etwas bereit halten und seine Gastgeber mit etwas Selbstgekochtem verwöhnen. Natürlich nur, wenn man noch Platz im Rucksack hat.

Seidenschlafsack – Nicht jeder Gastgeber kann ein frischbezogenes Bett anbieten. Ein eigener Schlafsack macht jeden Reisenden zum pflegeleichten, unkomplizierten Gast.

Freundschaftsbänder – oder Souvenirs von unterwegs sind nette Mitbringsel oder kleine Dankeschöns. Wir hatten immer einen Schwung davon in der Hosentasche und haben die jetzt auf der ganzen Welt verteilt.

 

Auf jeden Fall nicht:

Socken – Wir haben insgesamt 6 Paar Socken zuviel mitgenommen. Wir hatten nämlich insgesamt 9 Paar Socken mit. Ehrlich gesagt haben wir in 4 Monaten Asien überhaupt nie Socken getragen. Man braucht ein Paar Socken, um von der Haustür zum Flughafen zu kommen und dann erst wieder auf dem Rückweg.
Anne hatte noch ein Paar Wollsocken dabei, welche sich auf längeren, klimatisierten Fahrten bewährt haben.

Schuhe – Geschlossene Schuhe haben wir benötigt, um von der Haustür zum Flughafen zu kommen. Ansonsten nie. Falls man in den Dschungel geht, machen geschlossene Schuhe Sinn. In den Städten, am Strand oder sonst überall ist man mit Flipflops sehr gut beraten;
und die kann man sich sehr günstig an jeder Ecke kaufen.

Wandersandalen – haben wir überhaupt nie gebraucht. Alle Wege, auch die Wandertouren, sind weitestgehend Flipflop-fähig. Wenn man doch eine mehrtägige Dschungel-Trekkingtour plant, sind knöchelhohe Wanderschuhe mit A-Profil angebracht.

Reisezahnbürste – Diese zusammensteckbare oder zusammenklappbare Variation einer Zahnsäuberungsmaschine ist sehr teuer und spart letztendlich nur einen miniminimini Platz ein. Zahnbürsten gibt es überall in den Supermärkten zu kaufen.

Glänzender Schmuck – In vielen Ländern wird vor Straßendieben gewarnt, die einem die Glitzerdinger direkt aus den Ohren reißen. Ungeachtet dessen, ob sie damit verletzen oder nicht. Dezenter Schmuck oder gar keiner ist hier angebracht.

Schminkzeug – verwischt nur beim Schwitzen. Gerade beim Langzeitreisen macht wohl jeder irgendwann die Entdeckung, dass man sich seit 3 Wochen nicht mehr im Spiegel betrachtet hat. Schminken wird zur Nebensache.