(PH) Tipps von Lorenzo

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Herrjeh… Das war ein ganz schön Ru(h)mreicher Abend

Wir haben Lorenzo damals beim Couchsurfen in Moalboal getroffen. Er hatte sich so ein wunderschönes Haus gemietet, dass wir eigentlich selber gar nicht wieder weg wollten. Aber an dem einen, letzten Morgen, als wir aufgestanden sind, verkündete er uns, dass er selber weiterreisen werde.

Hier ist unser Blogeintrag zu ihm

Wir sind dann gemeinsam aufgebrochen. Zum Glück gibt es Internet, so dass wir den Kontakt halten konnten.

Hier sind Lorenzos „Tipps“ für die Philippinen

 

Hello you both!

Nice blog, Isla gigantes! The picture where you are dancing, the beach on the back look great. And nice picture of the sea oursins !

Who knows, maybe we will meet in Germany some day, I am in Dakar now, Senegal, after spending few days in Kuala Lumpur, Paris, madrid and Casablanca…

I am afraid the answers to your questions might not be what you expect

lol.

 

Ok, Lorenzo, which song or which band from the philippeans do you like the most? 

I never heard filipino music.
And I never met people listening to filipino music. They were listening only american music.

 

What is your favourite book from an author from the philippeans?

I never saw a book in filipinas and i never saw someone reading unless messages on their smartphones

 

Which movie from the philippeans is your favourite?

I saw 2 or 3 filipino movies, I found them very bloody and full of drama, far to be good. Far to be recomented

 

What is your favourite dish?

I think it is rum!

Meals not drinks!

Aahhh… It is definately Lechon baboy

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Do you have a sentence with which we could surprise the locals?

Surprise or better convince to make it as cheap as possible:

walla cuarta sencillo ra

It means: I have no money, just coins

 

Why should we travel to the philippeans?

Best place I saw in Phils was El Nido, nice beach, nice blue-green water. I think the philippeans are a good place where to scuba dive and snorkel.

I think you know much better philippines than me now!

(AT) Tipps von Michi

Michi ist die erste Bloggerin, die sich auf unsere „Mitmach Aktion “ gemeldet hat.
Das war ein Spaß.
Wenn sich noch mehr Menschen finden, die mitmachen wollen: Tut euch keinen Zwang an. Wir freuen uns über jeden Beitrag, der unserer Seite einen persönlichen Einblick in sein Land gibt.
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Hallo, ich bin Michi,

ich schreibe auf http://www.diegrosseweitewelt.com und finde eure Idee mit den Tipps aus aller Welt einfach super.

 

 

diegrosseweitewelt
Hier meine Antworten – in ganzen Sätzen 😉
Und ein Foto – Korrekterweise ist dazu zu sagen, dass es im Hintergrund kirgisische Berge sind und keine österreichischen.
Blöderweise habe ich aber kein österreichisches Foto 😦

1. Was ist dein Lieblingsbuch?

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Der Roman vereint so viel – es ist eine Liebesgeschichte, es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden, es ist eine Geschichte von der Machtergreifung 1938, es ist eine Geschichte über Wien, es ist eine Geschichte über das Salzkammergut, es ist eine Geschichte mit Sigmund Freund, es ist eine Geschichte über die Traumdeutung und es ist eine Geschichte über die Freundschaft.

2. Was ist dein Lieblingslied? (von einer Band aus deinem Land oder auf deiner Sprache)

STS – Großvater

Ein absoluter Klassiker! Warum? Weil STS eine Legende sind und ihre Texte und Themen einfach so vielen aus dem Herzen sprechen. Ihr größter Hit ist wohl „Fürstenfeld“ mit der berühmten Zeile „I will wieder ham, fühl mi do so allan, I brauch ka große Welt, i will ham nach Fürstenfeld…“, die kaum jemand nicht mitsingen kann.

 

3. Was ist ein guter Film aus deinem Land?

Der Knochenmann nach einem Krimi von Wolf Haas
http://www.derknochenmann.at/

Österreichische Filme sind sehr eigenwillig – entweder haben sie ihren eigenen, ganz speziellen, schrägen Humor (wie im Film Muttertag) oder sie sind unglaublich schwer und  brilliant (zum Beispiel der Film Das weiße Band).
Der Knochenmann ist ein Teil einer Krimi-Serie von Wolf Haas, die in den unterschiedlichsten Teilen Österreichs spielt – immer mit dem grummeligen Privatdetektiv Brenner in der Hauptrolle.

4. Welches Essen aus deiner Region isst du am liebsten?
„Wer jeden Tag ein Schnitzl isst, der weiß nicht wann Sonntag ist.“
Daher ist mein liebstes Essen der Grießschmarrn und nicht das Schnitzl, weil man den jeden Tag essen kann.
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Hier das Rezept:

Zutaten: 1/2l Milch, 200g Grieß, 1 Ei, 1EL Butter, nach Belieben: Rosinen und Zucker

Butter in eine Pfanne geben, den Grieß dazugeben und ein bisschen bräunen.
Milch mit verquirltem Ei dazu und aufkochen lassen.
Rosinen dazu.
Unter ständigem Umrühren ausdämpfen und bräunen lassen.

Dazu schmeckt Apfelmus, ein Zwetschkenröster oder Kompott.

5. Mit welchem Satz in deiner Sprache kann man einen Einheimischen beeindrucken?

„Der Tod, das muss a Wiener sein.“

Warum? Weil Wien eine unglaublich morbide Stadt ist und die Wiener eine ganz spezielle Beziehung zum Tod haben. So gibt es ein Bestattungsmuseum, die Friedhöfe sind beliebte Orte für Spaziergänge, es gibt zahlreiche Lieder zum Thema und einmal im Jahr gibt es am Zentralfriedhof ein Festival mit den größten Bestattungshits. Aber wen wundert’s – von Ende Oktober bis Ende Februar liegt die Stadt oft unter einer dicken Nebeldecke, sodass man oft die Wand des gegenüberliegenden Hauses nicht mehr sehen kann. In dieser gespenstischen Stimmung muss man einfach morbide Gedanken haben.
6. Warum sollten Leute in dein Land reisen?

Ich sag’s mal mit den Worten unserer Bundeshymne:

Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,
Land der Hämmer, zukunftsreich.

Berge, Flüsse und Seen, Kirchen – was will ein Reisender mehr?

Heimat großer Töchter und Söhne,
Volk, begnadet für das Schöne,
Vielgerühmtes Österreich,
Vielgerühmtes Österreich.

Es gibt viele ÖsterreicherInnen, die einiges bewegt haben in der Welt! Yeah! Und für die kleine Fläche ist die Dichte an Festspielen beeindruckend! Ach…und Mozart…habe ich Mozart schon erwähnt?

Heiß umfehdet, wild umstritten,
Liegst dem Erdteil du inmitten,
Einem starken Herzen gleich.

Überaus zentral gelegen – Budapest, Prag, Zürich, München, Venedig, Ljubljana – alles nur einen Katzensprung entfernt!

Hast seit frühen Ahnentagen
Hoher Sendung Last getragen,
Vielgeprüftes Österreich,
Vielgeprüftes Österreich.

Ja, Österreich hat Geschichte! Urkundlich erstmals 996 erwähnt und schon der Neandertaler hat sich hier herumgetrieben…

7. Andere Ideen:

In Linz gibt es das Ars Electronica – das Museum der Zukunft. Jedes Jahr findet dort auch das Ars Electronica Festival (http://www.aec.at/festival/) statt. Drohnen und selbstfahrende Autos haben dort schon vor Jahren ihre Runden gezogen. 3D-Drucker sind am Festival schon ein alter Hut. Künstler, Netzwerk-Nomaden, Theoretiker und Technologen kommen zusammen, um das Neueste vom Neuesten vorzustellen, sich auszutauschen und zu diskutieren. Ein unglaublich spannendes und aufregendes Festival!

Bewährte Hausmanns- und Hausfrauenkost

SpezialAußentürRezepte von Anne und Jonas

Wir waren draußen. Man mag es bei dieser ganzen Sitzerei am Rechner, damit wir diesen wundervollen Blog schreiben können, kaum glauben.

Aber: Wir waren draußen.

Und wir haben sogar gekocht.
Auf dem Feuer.
Oder ohne Feuer.
Je nach Rezept.

Die meisten Rezepte haben wir in einer empirischen Abendstudie bis aufs letzte Salzkorn perfektioniert, sodass wir sie hier gerne präsentieren möchten.

 

Fertignudelsuppe mit Espenrotkappen-Topping

Die Espenrotkappen vorsichtig säubern und in einem Klacks Butter leicht anschmoren. Anschließend in einem vorbereiteten Behältnis beiseite legen.

Die Tütensuppe aufkochen so gut es geht. Anschließend die herrlich schmeckenden, aber inzwischen leider kalt gewordenen Pilze hinzugeben und noch einmal mit aufkochen.

 

Pellkartoffeln im Flusswasser

Zum Glück ist das Wasser aus dem Stangan gut trinkbar, sodass man es auf jeden Fall auch für die Kartoffeln benutzen kann. Nachdem die Kartoffeln – durch den Messerstichtest bewiesen – durchgegart sind, können sie gepellt, in fingerdicke Scheiben geschnitten werden und schmecken mit ein paar Butterflocken und einer Prise Salz an der frischen Luft auch pur.

 

Reis mit Kram

Für unseren Hunger waren 5 Annehände voll Reis in die Pi-Mal-Daumen-doppelte Menge Wasser ausreichend.

Kochen bis es fertig scheint. Meistens war noch ein wenig Restwasser im Topf, das hat aber gar nichts gemacht. Hinzu kamen jetzt der eingemachte Kürbis oder eine Dose Mais. Wahlweise kann man auch Thunfisch aus der Dose nehmen oder was einem sonst noch so unter die Finger kommt. Einfach alles nochmal zusammen aufkochen, damit es auch warm ist.

 

Butterpilze mit Butterbrot

Die Butterpilze säubern und in Würfel schneiden. Waldboden, der an der Kappe klebt, kann man einfach abzupfen oder gleich die ganze Kappenhaut entfernen, je nachdem, wie man es mag. Dann die Pilze mit einem Klacks Butter anschmoren, bis sie gut riechen.

Brotscheibe + Butter + Salz

Man kann das beides jetzt kombinieren oder die Pilze einfach so löffeln und das Brot à la Trennkost später essen. Es schmeckt in beiden Fällen ganz vorzüglich.

 

Wurst am Stock

Da gibt es eigentlich kein großes Geheimnis. Man schäle die Bratwurst aus der Bratwurstplastikverpackung und spieße diese auf einen Stock. Der Stock sollte nicht zu lang und nicht zu kurz sein. Zu lang ist allerdings besser als zu kurz.

Profitipp für Quergriller: Man sollte darauf achten, dass der Würstchenbratstock an der Spitze eine Astgabel hat. Diese kann man beide spitz schnitzen, sodass man die Wurst an zwei Enden aufpieksen kann. Dann fällt sie auch nicht so schnell runter.

Profitip für Längsgriller: Wenn man die Wurst in der Hälfte durchbricht, hat man erstens zwei Würste(hälften) und kann sie zweitens sehr gut auf seinen einspitzigen Stock aufspießen. Wichtig ist dabei die Bruchtechnik, welche wir sehr gerne in einem Seminar unterrichten.

 

Stockbrot

Man nehme ganz viel Mehl und tue da etwas Wasser hinzu. Wenig Wasser. Meistens nimmt man zu viel. Wir haben keine Hefe benutzt, was sich ehrlicherweise als großer Fehler herausgestellt hat. Deswegen ist unsere Empfehlung, das nächste Mal Hefe zu nehmen. Wie da das ganz genaue Rezept ist, wissen wir allerdings nicht.

Nur so viel: Ohne Hefe geht es auch irgendwie, schmeckt aber nur so mittel.

 

Haferbrei für wenn man älter ist
(ungefähr 2-3 Stunden älter)

Morgens gab es bei uns sehr oft Haferbrei mit selbstgesammelten oder selbstgekauften Früchten. Das war ein sehr guter Start in den Tag. Als Zwischenmahlzeit bis zum Mittagessen haben wir noch mal eine Portion in der leergegessenen Kartoffelsalatdose vorbereitet. Dann konnte der Hafersalat vor sich hinquellen und wir hatten eine verzehrfertige Portion an Bord.

 

Aufgepimpter Kartoffelsalat aus der Plastikdose

Man nehme die Hälfte eines gewöhnlichen Industriekartoffelsalates (die andere Hälfte kann man gerne aufessen oder andersweitig aufbewahren) und schneide dort die zubereiteten „Kartoffeln im Flusswasser“) in feinen Würfeln hinein. Oder grobe, eigentlich ist es egal, Hauptsache, die Kartoffeln sind danach mit in der Industriepampe vermengt. Meistens klatschen die da so viel Mayonnaise dran, dass man diese gut mit echten Kartoffeln strecken kann.

 

Butterbrot nach Barmbeker Art

Ähnlich wie „Butterpilze mit Butterbrot“, nur ohne Butterpilze. Statt dem Salz auf dem Brot kann man wahlweise auch Käse, Wurst oder Marmelade als Belag wählen. Das sei aber jedem selbst überlassen.

 

Outdoorkäsefondue

Man nehme sich ein Stück Käse. Die Größe ist entscheidend.
Wir empfehlen 1,5cm x 1,5cm x 10cm, es kommt aber auf den eigenen Geschmack an.
Vorsichtig wird die Käserinde, falls vorhanden, entfernt.
Man nehme dann den Käseblock im Spitz- oder Zangengriff (zwischen Daumen und Zeigefinger)…
Exkurs: (Ex-)Raucher können als Variation auch den Interdigitalgriff (Zwischen Zeige- und Mittelfinger) wählen.
… und schiebe ihn sich langsam die Käsemasse in den Mund.
Aufgrund der Energieeffizienz vermeiden wir hier die Erwärmung und dieses ganze Schmelzen. Manchmal muss es einfach schnell gehen.

Mitmach-Aktion (English version)

Do you want to share your own insider tips with us? Something that does not appear in any travel guide?
Which movie shall we watch to catch the special scenery of your country? Which music will make us feel the rhythm of it? Which phrase can we learn in order to impress the locals that we will meet on our journey? And which food shall we definitely try once we are there?

We are happy about every recommendation. We will add some pictures and videos to your ideas and then send you a preview of the article before publishing it. If you would like us to post a link to your blog etc. please let us know.

Please give only one example for every question. It would be great if you could give us a short explination why this one is your favourite so that this is a very personal impression.

Thanks for your being part of our project!

 

Mitmach-Aktion

Möchtest du uns und anderen Lesern deine Innenseitentipps verraten? Etwas, das in keinem Reiseführer steht?
Mit welchem Film können wir uns auf dein Land vorbereiten, mit welcher Musik ins Fernweh-Schwärmen geraten? Welchen Satz sollten wir vor der Reise schon mal lernen, um die Leute zu beeindrucken, denen wir begegnen? Und was sollten wir unbedingt essen, wenn wir schon mal da sind?

Wir freuen uns über alle Tipps und sind auch für weitere Ideen (s. letztes Feld) sehr dankbar! Die eingesandten Tipps werden wir um Bilder, Videolinks usw. ergänzen und dir das Produkt unserer gemeinsamen Arbeit vor der Veröffentlichung zum Probelesen zuschicken. Falls du einen Blog o.ä. hast, was wir bewerben sollen, können wir das natürlich in dem Artikel verlinken.

Bitte schreib doch immer nur einen Lieblings… und wenn du magst, gerne noch eine Begründung, damit das ganze schön persönlich wird.

 


Danke, dass du mitgemacht hast!

Tipps von Thanh

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Anne und Thanh kennen sich schon schon seit 2011. Damals war sie ihre Studentin an der USSH (University of Social Sciences and Humanities) in Ho Chi Minh Stadt. Sie hatten Deutsch- und Literaturseminare zusammen und haben bis zu Annes Abreise aus Vietnam viel gemeinsam erlebt. Inzwischen ist Thanh mit dem Studium fertig und arbeitet als freiberufliche Reiseleiterin. Auf unserer jetzigen Reise hat sie uns eine individuelle Tour ins Mekongdelta zusammen gestellt und uns drei Tage lang begleitet. Thanh kennt sich gut mit der Kultur Vietnams aus und spricht sehr gut Deutsch, also wenn ihr Lust auf eine kompetente, freundliche Reiseleiterin habt, dann nehmt doch vor eurer Reise schon Kontakt zu ihr auf:

Thanh bei Facebook: https://www.facebook.com/thanhnnbhcm
Thanhs e-Mail: thanhnnbhcm@gmail.com
Thanhs Handynummer: +84 (0)932093165

 

Und hier kommen Thanhs Tipps zur Vorbereitung auf Vietnam:

1. Was ist dein Lieblingsbuch?

Mein absolutes Lieblingsbuch ist dieses:

Thanh-Buch

Auf Deutsch heißt es: Frauen trinken Tee. Leider gibt es davon keine Übersetzung. Das ist schade, denn es ist so toll – ich könnte es jeden Monat nochmal lesen! Es geht darum, was vietnamesische Frauen tun sollten, nachdem sie geheiratet haben.

2. Was ist dein Lieblingslied aus Vietnam?

Y.Ê.U von MIN. yêu (geprochen: iju) bedeutet Liebe.
Vor allem die Akustik-Version ist sehr schön:


3. Hast du einen vietnamesischen Lieblingsfilm?

Ja, Touch. Er handelt von einem ausländischen Mechaniker, der sich in eine vietnamesische Frau verliebt. Aber er ist verheiratet. Der Film ist wirklich gut, obwohl er nicht so bekannt ist. Ich habe ihn einmal im Kino gesehen und wollte mir danach die DVD kaufen, aber leider habe ich sie nicht gefunden.
Online gibt es aber einen Trailer:

 

4. Wichtige Frage für einen Vietnamesen: Was ist dein Lieblingsessen?

Oh ja, sehr wichtige Frage! Es gibt so viel gutes Essen hier. Richtig lecker ist Lẩu dê (gesprochen: lou jä). Es ist Hotpot mit Ziegenfleisch! Köstlich!

Thanh-Hot pot

 

5. Welchen Satz sollte man als Reisender können, um sich sofort gut mit den Einheimischen zu verstehen?

1 2 3 dô! (gesprochen: mot hai ba jooouh!) – Das ist unser Trinkspruch. Auf Deutsch heißt es so viel wie: 1, 2, 3 Prost! Wahrscheinlich hört man diesen Spruch abends an jeder Ecke. Und
wenn man ihn mitrufen kann, ist das sehr verbindend.

6. Letzte Frage: Warum sollte man auf seiner Asienreise unbedingt nach Vietnam kommen?

Wir haben viele schöne Sehenswürdigkeiten und Landschaften. Wir haben verschiedene Kulturen, was auch sehr interessant ist. Unser Land ist sehr vielfältig. Außerdem ist der Mentalitäts-Unterschied zwischen Nord- und Süd-Vietnam lustig. Man sollte das ganze Land bereisen, um das zu merken. Und natürlich sind wir bekannt für unsere Esskultur. Vor allem die Straßenküchen sind eine Reise wert.

 

 

Moritz‘ Tour durch Bangkok

Über die Pfadfinderei haben wir irgendwann einmal Moritz kennen gelernt. Moritz ist zwar deutsch, war aber auch mal temporärer Wahlthai.
Er hat uns eine wundervolle Tour zusammengestellt, die wir damals leider nicht machen konnten, weil uns der Jetlag im Rücken saß bzw. die Zeit gefehlt hat. Aber man kann, wenn man diese Tour liest, viele kleine, nützliche Details über die Stadt erfahren. Und am allerbesten folgt ihr natürlich selbst Moritz‘ Tipps.

Mit seiner Erlaubnis dürfen wir seine Tour hier veröffentlichen. Im Gegenzug freut er sich immer über Grüße und Erfahrungsberichte. Ihr könnt diese hier als Kommentare hinterlassen oder uns eine E-Mail schreiben, die wir ihm gerne weiterleiten.

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Mail von Moritz:

Hi ihr beiden,

ich hatte euch ja Bangkok so angepriesen und euch eine Beschreibung einer Stadt-Tour versprochen.
Ich habe anderthalb Jahre in Bangkok gearbeitet und erstens selber die Stadt erkundet und zweitens für viele Freunde eine Tour zusammengestellt, die wir mehrfach abgelaufen sind. Ich bin mir sicher, dass ihr mit dieser Tour viel Spaß haben werdet.
Sie wird etwa einen ganzen Tag dauern.
Auf dem Weg werdet ihr alle Verkehrsmittel benutzen, die ein Bangkoker regelmäßig nutzt. Tuktuks ausgenommen, die nutzen nur Touris, die sich abzocken lassen wollen 😉
Anmerkung „Tanzend durch die Welt“: Tuktuks in Bangkok sind nicht so romantisch, wie sie mal waren. Um sowas zu erleben, muss man weit aus der Stadt rausfahren. Die Tuktuks sind inzwischen tatsächlich eine Touristenattraktion geworden. Man fährt mit etwa 50 km/h (falls es der Verkehr zulässt) durch die Stadt und zahlt horrende Preise. Lustig ist es trotzdem irgendwie und macht auch Spaß. Viele Tuktuks haben inzwischen Musikanlagen und Innenbeleuchtung und sind somit kleine Partygefährte, wenn man nachts mit ihnen um die Häuser zieht.

Bangkok ist groß und es liegen viele Sehenswürdigkeiten auf dem Weg.
Ihr solltet unbedingt früh morgens starten, zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr, damit die Märkte und Locations, die ich euch beschreibe, am schönsten sind.

Die Tour geht los:

Anmerkung von „Tanzend durch die Welt“:
Hier ist noch ein Link zu Googlemaps: Tour von Moritz

Der Startpunkt ist an der Sky Train Station „Asok“. Dort werdet ihr am Ende auch wieder ankommen.

Von dort aus geht es direkt nach Norden die Soi Sukhumvit 21/Asoke Montiri Road hoch bis zum Khlong (dt: Kanal). Nutzt hierfür die Motoradtaxis, die direkt an der Kreuzung Sukhumvit/Ratchadaphiskek sind. Kosten: ca 50 Baht. Verhandelt mit den Thais!
Die Strecke ist etwa anderthalb Kilometer. Achtung, Linksverkehr!

Wenn ihr auf der anderen Seite der Brücke, die über den Khlong führt, angekommen seid,  geht ihr zur Bootshaltestelle „Asoke“.

Wartet bis ein Boot kommt (von links!), ihr müsst Richtung Wat Saket „Golden Mount“ fahren.
Dafür müsst ihr einmal umsteigen. Ihr steigt aus wenn ALLE aussteigen und wechselt in das nächste Boot. In der Regel liegt es bereits dort und die Hälfte der Leute steigt direkt dort ein. Einfach noch mal fragen, die Thais sind sehr hilfsbereit. Kosten: ca. 30 Baht (nicht verhandelbar).

Ihr fahrt bis zur Endhaltestelle „Phanfa Bridge“.
Wenn ihr dort aussteigt, seht ihr auf der gegenüberliegenden Seiten den Wat Saket „Golden Mount“. Es ist ein berühmter Tempel den ihr euch unbedingt ansehen solltet. Die Sonne ist seit etwa einer Stunde aufgegangen und ihr habt von dort einen tollen Blick über die Stadt.

Nach dem „Golden Mount“ lauft ihr Richtung „Democracy Monument“ und fragt euch von dort aus Richtung Touri-Meile durch: die Khao-San-Road.
Anmerkung von Tanzend durch die Welt:
Hier sollte man übrigens nur übernachten, wenn man von Bangkok nichts mitbekommen und lauter vollgedröhnte, besoffene junge Touristen aus der ganzen Welt treffen möchte, die sich nicht benehmen können. Kann lustig sein. Für uns aber damals nicht erstrebenswert.

Lauft bis ans Ende der Khao San.
Haltet euch rechts und gleich die erste wieder links (das ist die Verlängerung der Khao San, heißt aber anders).
Dort hinein und weiter gerade aus.
Nach der ersten Linksbiegung sofort rechts abbiegen.
Bis ans Ende weiter laufen, dann seid ihr aus der Fußgängerzone raus und wieder an einer normalen Straße angelangt.
Überquert die Straße und haltet euch rechts. Ihr müsst zum „Phra Athit“ Pier. Fragt die Locals.

Wenn ihr dort angekommen seid, habt ihr die Schlagader Bangkoks erreicht, den Fluss „Chaophraya“.

Vom „Phra Athit“ (N13) fahrt ihr flussabwärts zum Tempel der Morgenröte „Wat Arun“, auch sehenswert. Dafür müsst ihr an der Haltestelle „Tha Thien“ (N8) aussteigen und die Fähre auf die andere Seite nehmen.

Nachdem ihr den Tempel der Morgenröte angesehen habt, fahrt wieder mit der Fähre zu „Tha Thien“ (N8) zurück. Auf dieser Seite gibt es auch mehrere Märkte, die ihr euch anschauen könnt. Da sind kaum Touristen, dafür Großmarkt à la Asia. Fahrt dann weiter flussabwärts bis zu „Saphorn Taksin“ (N0).

Von hier geht es dann weiter mit dem Sky Train von „Saphan Taksin“.

Ihr fahrt bis zur Sky Train Station „Si Lom“ und könnt zum Lumphini Park laufen. Am besten geht ihr einmal kreuz und quer durch. Es ist sehr erholsam. Wenn ihr wieder zum Parkeingang zu dem King Rama Monument gelaufen seid,  fahrt ihr von der MRT Station „Si Lom“ weiter bis „Sukhumvit“. Hier müsst ihr aussteigen und guckt dann auf die Sky Train Station „Asok“. Ihr seid, wie anfangs beschrieben wieder am Ausgangspunkt zurück.
Anmerkung von Tanzend durch die Welt:
Nahe der Sukhumvit Road gibt es das Hotel „Suk11“ . Hier haben wir die letzten Nächte vor unserem Rückflug geschlafen und können das sehr empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und es gibt dort sehr einfaches, aber leckeres Frühstück.

 

Das war jetzt die reine Beschreibung der Tour, entlang der Strecke gibt es tausend Sachen zu entdecken, Märkte, Essen, Leute…
Haltet einfach die Augen offen, das ist immer spannend.

Wie gesagt: Man sollte wirklich früh morgens an der Haltestelle „Asok“ starten, damit es von der Timeline hinhaut. Viele Sachen sind zu späteren Zeiten nicht mehr so attraktiv.

So, liebes „Tanzend durch die Welt-Duo“, ich hoffe ihr habt viel Spaß dabei und freue mich darauf, von euch zu hören!

Bis die Tage!

Moritz

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Wie gesagt, falls es etwas gibt, was wir Moritz weiterleiten sollen, schreibt uns gerne eine Mail oder einen Kommentar.